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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Du bist für mich (Gedanken eines Mannes)
Eingestellt am 12. 05. 2007 19:35


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Elfi
???
Registriert: Feb 2006

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"Du bist für mich der, den ich immer gesucht habe", das waren ihre Worte, als sie mit mir zusammen sein wollte, doch ich lehne ab, da ich es nicht ertrage, sie neben einem anderen Mann zu sehen, und ich weiß, ich würde sie verlieren, so wie ich meine erster Freundin verloren habe, nur weil ich meine oftmals unbegründete Eifersucht nicht unter Kontrolle habe...

Du bist für mich... in meinen Träumen die Frau, mit der ich leidenschaftlich zusammen bin, doch in der Wirklichkeit siehst du mir meine Eifersucht an...
Wartet sie etwa darauf, doch noch mit mir zu gehen, wo ich lieber eine platonische Beziehung will?
Ich muss ihr zeigen, dass das Warten zwecklos ist...
"Ich hoffe, dass es mit Svenja dauerhaft ist", erzähle ich ihr, und sie sagt: "Das wünsche ich dir"

Du bist für mich... immer deutlicher sehe ich es, wenn ich mit Svenja zusammen bin, dass ich meine Zeit doch lieber an der Seite der Frau aus meinen Träumen wäre...
Sucht sie immer noch den Richtigen an der falschen Stelle? Vielleicht will sie mich ja noch...


Du bist für mich gestorben, so wie du mit mir umsprtingst! Du siehst, dass ich was von dir will, doch dich interessiert es nicht die Bohne, dass ich nur darauf warte, mit dir zusammen zu sein! Du quälst mich nur, wenn ich sehe, wie ein anderer an deiner Seite geht, oder sitzt! Dann brodelt es in mir vor Eifersucht! Das lasse ich mir nicht mehr von dir bieten! Ich betrachte dich nicht mehr, du bist für mich gestorben...
Ich will leben, daher habe auch ich jetzt eine Andere an meiner Seite!

Zwei Jahre später...
Du bist für mich gestorben?? Du bist für mich!!
Mensch, ich habe sie vor einem jahr wieder getroffen...
Ich versuchte, ihr die kalte Schulter zu zeigen, aber wie sie neben mir stand, und ich ihr in die Augen sehen konnte, sah ich, dass sie lebte, die ganze Zeit gelebt hat, wärend ich erst bei ihrem Anblick aus meinem Todesschlaf erwachte. Sie hauchte mir Leben ein, und all meine Wut war verraucht, alle meine Schmerzen vergessen! Zaghaft wagte ich einen Schritt auf sie zu...
In ihrem Gesicht waren Qalen eingemeißelt, und der Glanz in ihren Augen erstarb. Es trieb mir Tränen in den Augen, dass sie mich abblitzen ließ, und dir remonstrierte, dass sie kein Interesse an mir hat!
Dann eben nicht, dachte ich mir und unterdrückte meine Tränen; du bist für mich gestorben!

Gestern...
Du bist für mich gestorben?? Du bist für mich!!
Seit einem halben Jahr weiß ich, dass sie für mich bestimmt ist: wir sind siamesische Zwillinge; im Laufe der Zeit am Herzen zusammengewachsen. Deshalb habe ich sie aus der Versenkung geholt und die Initiative ergriffen. Leben pur, und nicht das imaginäre Stehen an ihrem Grab. Ein halbes Jahr intensive Werbung in eigener Sache, und bisher konnte ich meine Eifersucht gut wegstecken. Inzwischen bin ich es Leid, darauf zu warten, dass sie ihre bisherige Beziehung abbricht.
Leichtsinnigerweise äußerte ich etwas Falsches: Ich will mit dir zusammen sein, aber wenn ich noch länger warten muss, bis du deinen Freund endlich verlässt, bringe ich mich um...
Ihre Antwort war schlimmer als alles andere, was ich je von ihr gehört hatte: Dann gehe ich eher...
Lieber nicht...
Damit wäre: "Du bist für mich gestorben" bittere Realität; wäre schlimmer, als dich an einen anderen zu verlieren, und das macht mir deutlich, wie banal damals meine Denkweise war: Ehe ich meine Freundin an einen anderen verliere, nehme ich mir das Leben...


Heute...
Du bist für mich?? Noch nicht; Warten ist angesagt. Warten und Eifersucht spüren; wachsende Eifersucht, die immer öfter in meinen Gesprächen mit ihr durchsickern. Sie geht mir aus dem Weg; nicht leicht, wo wir zusammengewachsen sind...
Du bist für mich, und ich spüre, dass meine Eifersucht dich jetzt quält! Doch ich weiß, du würdest mich nicht eifersüchtig machen, und ich würde dich nicht mit meiner Eifersucht quälen, wenn wir zusammen wären! Du würdest mir bis an deinem Lebensende die Treue halten; was will ich mehr?
Eine letzte Frage: Wann verlässt du deinen Freund?
Ihre Rückmeldung toppt die Antwort vom Vortag: Erst wenn ich gestorben bin..
Nachdenklich ziehe ich mich in mich zurück.
Du würdest dein Leben lang meine Eifersucht hinnehmen, aber warum nicht an meiner Seite?

Einige Stunden grübeln liegen hinter mir...
Jetzt weiß ich es: es wird mir nie die Angst nehmen können, dich und deine Liebe an einen anderen zu verlieren. Du lehnst mich also aus Liebe ab, aber du hast Angst, mir deine Liebe zu zeigen, weil du denkst, du würdest meine Liebe zu dir wecken, deren Preis mein Tod wäre. Fatal. Doch noch verhängnisvoller ist es, dass ich mich erst jetzt der Realität stelle: meine Liebe war die ganzen Jahre wach...
Du bist für mich...
Du hast dich die ganzen Jahre tot gestellt, damit ich den Preis nicht bezahle, und ich weiß, du würdest mit deinem Leben bezahlen, sobald ich dir sage: Ich weiß, dass du mich liebst...
Ich weiß, dass wir uns lieben. Du bist für mich, und ich bin für dich.
Ich bin für dich gestorben? Noch nicht, aber solange ich lebe, wirst du Angst haben! Ich will dir die Angst
nehmen, um dich am Leben zu halten...
Ich nehme den Zug...

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Haremsdame
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Liebe Elfi,

heute habe ich die Zeit, Dir zu schreiben, warum ich Deinen Text schlecht finde.

Für mich versucht sich in Deinem Text eine verletzte Frau zu rächen. Obwohl Du versuchst, in die Haut des Mannes zu schlüpfen, der auch verletzt ist. Oder sind es nur Träume, dass er verletzt sein möge? Irgendetwas an Deinem Text gelingt nicht.

Ich für meinen Teil mag dieses Hickhack nicht, das so oft zwischen den Geschlechtern stattfindet. Um es lesenswert zu gestalten, müsste man meiner Meinung nach mit Ironie arbeiten.

Und vor allem: ich finde es verdammt schwer, zu versuchen, in die Rolle des anderen zu schlüpfen - vor allem, wenn man ihn nicht richtig versteht...

Aber vielleicht habe ich Deinen Text ja auch nicht richtig verstanden? Dann könntest Du ja versuchen, ihn zu erklären...

Nichts für ungut
Haremsdame
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Elfi
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Hi Haremsdame

Danke für deine konstruktive Kritik an meinem Text, in dem ich in eher kurzer Form versucht habe, die Begegnung zweier Menschen zu beschreiben. Mir war nicht klar, dass diese Geschichte, die meiner Freundin mit einem Mann widerfahren ist, solche Assoziationen wecken würde, wie du sie in deiner Kritik geäußert hast: Rache einer verletzten Frau...
Ich denke, ich verlängere die Einleitung und überarbeite den Text...
LG. Elfi
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