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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Du bist wie die See
Eingestellt am 06. 11. 2011 15:17


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Kupferstecherin
Hobbydichter
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(Ich hoffe, ich bin hier richtig und mache das richtig.)

Du bist wie die See

┬╗Du bist wie die See┬ź fl├╝sterte er und strich mir das Haar aus dem Gesicht. Seine Lippen umspielte ein L├Ącheln, das s├╝├če Tr├Ąnen aus meinen Augen locken wollte. Alles, was er tat sog ich auf wie ein Schwamm, trug es in mir wie einen Schatz, den ich glaubte jeden Augenblick verlieren zu k├Ânnen.
┬╗Wie kann ich wie die See sein?┬ź, fl├╝sterte ich und lie├č meine Finger an seinem Kinn verweilen, das rau und schwer auf dem Kissen ruhte. Kyrill betrachtete mich stumm, w├Ąhrend ich meine Finger weiterwandern lie├č, von seinem Kinn zu den eingefallenen Wangen und an seine korallenblauen Augen, unter denen tiefe Schatten ruhten.
┬╗Wie kannst du nicht wie die See sein?┬ź, erwiderte er und fing meine Hand ein, dr├╝ckte sie gegen seine Brust, in der sein Herz ungest├╝m galoppierte. Ich sp├╝rte seinen harten Schlag, das Pochen und Pumpen ÔÇŽ ich hatte sein ganzes Leben unter meiner Hand. Langsam rutschte ich auf dem Bett n├Ąher zu ihm heran und fl├╝sterte in sein Ohr:
┬╗Die See ist weit weg. Doch ich bin hier.┬ź Meine Lippen schmiegten sich an seine linke Schl├Ąfe. Einen Kuss hauchte ich fl├╝chtig auf seine Haut und atmete gegen seine Wangenknochen.
┬╗Du bist wie die See┬ź, beharrte er und Korallenblau ├╝bermannte mich, so dicht war sein Gesicht vor meinem. ┬╗Du bist wie die See ÔÇô und ich muss das doch schlie├člich wissen.┬ź
┬╗Ja ja, du Seeb├Ąr┬ź, lachte ich leise und l├Âste mich von ihm, weil ich f├╝rchtete, er k├Ânnte meine Verlegenheit bemerken. Die See war st├╝rmisch, launisch zu diesen Zeiten. Aber auch unbezwingbar und wundersch├Ân. Ich wollte nicht wissen, was er damit meinte. Zu gro├č war die Furcht, dass es ihm ernst war. Ihm, der danach trachtete, mein Herz zu besitzen ÔÇô und immer begieriger danach verlangte.
┬╗Wohin gehst du?┬ź, vernahm ich seine leise, neugierige Frage in meinem R├╝cken. Ein unzufriedener, dunkler Unterton schwang in seinen Worten mit. Ich wusste, er versuchte stets zu verbergen, wie sehr ihn meine R├╝ckz├╝ge verletzten, doch ich sah es trotzdem. Ich h├Ârte es in seiner Stimme, sah es in seinen Gesten und las es in seinen Augen kurz bevor ein weiterer Abschied bevorstand. Er verstand nicht, dass ich nicht blieb.
Dass ich nicht bleiben konnte.
┬╗Er ist es┬ź, hatte ich einmal gesagt, versucht ihm zu erkl├Ąren, weshalb ich immer und immer wieder floh, die Stadt verlie├č und erst Wochen sp├Ąter wieder vor seiner T├╝r auftauchte. ┬╗Er braucht mich.┬ź
┬╗Wer ist er?┬ź, hatte er mich gefragt, das Kinn auf seine gefalteten H├Ąnde abgelegt und mich von der gegen├╝berliegenden Seite des Tisches aus angeblinzelt. Doch ich hatte geschwiegen und gel├Ąchelt, mich vorgebeugt und ihn ein letztes Mal gek├╝sst.
Auch heute sagte ich nichts, doch in meinen Gedanken versuchte ich mich selbst dazu zu ├╝berreden, mich einfach umzudrehen und mich an ihn zu kuscheln. Es ging nicht. Meine nackten F├╝├če fanden den kalten Dielenboden, die Matratze lie├č mich frei. Das Shirt ├╝ber der Heizung zog ich an und die Hose vom T├╝rhaken folgte, ohne dass ich Kyrill ansah.
┬╗Du gehst wieder weg┬ź, stellte er nun mit n├╝chterner Stimme fest, und ich sah aus dem Augenwinkel, wie er die Decke mit ruppigen Bewegungen beiseite schob und sich aus einer liegenden Position in die sitzende zwang. ┬╗Wirst du mir diesmal sagen, wohin du verschwindest?┬ź
┬╗Nein┬ź, antwortete ich schlicht und fummelte meinen Zopfgummi aus der Hosentasche meiner Jeans, um mir mein str├Ąhniges, blondes Haar aus dem Gesicht zu streichen und am Hinterkopf zu einem Pferdeschwanz zu binden.
┬╗Ach┬ź, kam wieder ein Wort von der Bettkante, dann vernahm ich das Ger├Ąusch blo├čer F├╝├če auf dem Boden. Er hielt direkt vor mir, in all seiner Bl├Â├če stand er mir gegen├╝ber, und ich sah die Angst in seinen Augen. ┬╗Woher wei├č ich, dass du wiederkommst?┬ź
┬╗Bin ich nicht immer wiedergekommen?┬ź Die Frage stolperte tr├Ąge ├╝ber meine Lippen. Ich wollte nicht l├Ąnger reden, denn jedes Wort schien mich mehr und mehr dazu zu zwingen, von hier zu verschwinden. Dies war nicht mein Zuhause. Er war nicht hier, dabei brauchte er mich doch.
┬╗Ja, irgendwann tauchst du wieder auf. Du ÔÇŽ du hast mir doch versprochen, damit aufzuh├Âren? Was ist mit dem Versprechen, hm? Was ist damit?┬ź Ich starrte ihn an, sein blankes Gesicht mit dem breit geschnittenen Mund und der knolligen Nase, die hohen Wangenknochen, das eckige Kinn, der tief in die Stirn gehende Haaransatz ÔÇŽ Ich wollte ihn nicht vergessen, denn ich konnte ihn nicht aufgeben.
┬╗Ich habe kein Versprechen abgegeben┬ź, erwiderte ich leise und suchte in meinen Hosentaschen nach dem Schl├╝ssel f├╝r mein Auto, doch er war nicht an seinem Platz. ┬╗Hast du meinen Schl├╝ssel?┬ź, fragte ich und kratzte den letzten Rest meiner Energie zusammen, um ihm meinen entschlossensten Blick zuzuwerfen, den ich in diesem Moment aufbringen konnte.
┬╗Du hast versprochen, mich ewig zu lieben. Du hast versprochen, dein Leben mit mir zu verbringen.┬ź
┬╗Aber das tue ich doch!┬ź Ich lie├č meinen Blick umherschweifen, suchte den Boden mit den Augen ab, das Bett, den Nachtschrank, den gro├čen Kleiderschrank, in dem nur Sachen von Kyrill lagen ÔÇŽ dann die Kommode. Ich wollte meinen Schl├╝ssel ergreifen, der darauf lag, doch Kyrill war schneller.
Er umschloss ihn mit seiner Faust und starrte mich an. Seine Nacktheit gepaart mit der Wut begann mir Unbehagen zu bereiten. ┬╗Gib mir meinen Schl├╝ssel┬ź, sagte ich lahm und streckte ihm meine Hand entgegen.
┬╗Nein. Du teilst dein Leben mit mir.┬ź
┬╗Ja┬ź, sagte ich. ┬╗Aber daf├╝r brauche ich meinen Schl├╝ssel.┬ź
┬╗Jana...┬ź Er sprach meinen Namen so leidend und qu├Ąlend langsam aus, dass es weh tat. ┬╗Du ÔÇŽ du brauchst nicht wegzulaufen. Nicht vor mir.┬ź
Ich nickte mechanisch. Diese und alle anderen Reden waren mir bekannt. Lauf nicht weg. Du musst nicht vor mir wegrennen. Bleib bei mir. Ich kann dir alles geben, was du brauchst.
Aber das konnte er nicht. Egal, wie sehr er sich bem├╝hte ÔÇŽ und ich sch├Ątzte seine Bem├╝hungen, liebte seinen Ehrgeiz, liebte seine grenzenlose Liebe.
Aber meine Liebe f├╝r ihn besa├č sehr wohl einige Grenzen und kannte Bedingungen. Vom Anfang bis zum Ende hatte ich doch klar gemacht, was meine Bedingung war. Ich musste kommen und gehen d├╝rfen, wann ich wollte. Denn dass ich gehen musste, war ÔÇô zumindest mir ÔÇô klar gewesen.
Mit einem warmen Flattern in meiner Bauchgegend erinnerte ich mich an unser erstes Treffen. Die See im Hafen hatte im vollen Mittagslicht geglitzert. Ich hatte mir die Hand ├╝ber die Augen gehalten, um dem Schnellboot entgegenzusehen, das an den Pollern festgemacht war und mit den kr├Ąuselnden Wellen des Wassers schwankte. Und dann hatte ich Kyrill erblickt, nicht auf dem Boot, nicht am Steg, nein, mitten im Wasser.
Einmal tauchte er unter, kam prustend wieder an die Oberfl├Ąche, dann klammerte er sich an eine Leiter, die von dem Boot, das ich mir angesehen hatte, herunter bis ins Wasser reichte. Nackt stieg er an Bord und das Wasser perlte von seinem schlanken, muskul├Âsen K├Ârper ÔÇŽ
Hastig hatte ich mich umgesehen, doch niemand au├čer mir bemerkte oder beachtete ihn. Und so starrte ich ihn an, nicht sicher, ob das was er da tat ├╝berhaupt erlaubt war ÔÇŽ doch eigentlich war es mir sowieso egal. Ich war bestimmt niemand, der sich um Konventionen scherte oder Gesetzesh├╝ter spielte.
Ich sah zu, wie er sich abtrocknete und Hose und Shirt anzog. Dann sah er mich, erwiderte meinen bohrenden Blick ÔÇŽ und l├Ąchelte. Genau das L├Ącheln war es, in das ich mich verliebte. Augenblicklich und ohne nachzudenken. Ohne Sinn und Verstand.
Heute fragte ich mich, ob es nicht besser gewesen w├Ąre, ihn nicht auf einen Kaffee einzuladen, ihn nicht ├╝ber sein Boot auszufragen und ihm meine Nummer zu geben. Dann h├Ątte er mich nicht angerufen, er h├Ątte mich nicht geliebt und in sein Haus und Leben gelassen. Er h├Ątte mich nicht vermisst, als ich hatte gehen m├╝ssen, und er w├╝rde jetzt nicht meine Autoschl├╝ssel in der Hand halten. Ich seufzte leise und versuchte, seinem Blick auszuweichen ÔÇŽ doch wie bei unserem ersten Treffen konnte ich auch jetzt nicht wegsehen.
Dabei war die Wut und gleichzeitige Hilflosigkeit f├╝r mich kaum zu ertragen. Ich wollte bleiben, ich wollte ihn lieben, bedingungslos und mit allem, was ich hatte. Doch ich konnte gar nicht. Er brauchte mich mehr, als Kyrill.
┬╗Bitte┬ź, flehte er mit glitzernden Augen und bebender, nackter Brust. ┬╗Ich werde nicht l├Ąnger auf dich warten. Ich ÔÇŽ kann nicht wieder sechs Monate um dich bangen, mich fragen wo du bist und hoffen, dass du zu mir zur├╝ckkehrst.┬ź Er trat einen Schritt auf mich zu, ich sp├╝rte den Schl├╝ssel an meinem Hals, als er ihn zusammen mit seinen H├Ąnden an meine Haut presste und seine Stirn gegen meine dr├╝ckte. ┬╗Ich liebe dich┬ź, fl├╝sterte er rau, die Stimme so tief dass sie mir Halt gab. Als k├Ânnte sie mich vor dem Fallen bewahren.
Ich schluckte und wollte mich ihm entziehen, doch er lie├č mich nicht, hielt mich fest, sogar als ich mich mit H├Ąnden und F├╝├čen gegen ihn stemmte, meine H├Ąnde auf seiner warmen Brust ÔÇŽ Ich war wehrlos, nicht stark genug um mich gegen ihn zu stellen. Fast so, als w├╝rde er meinen Atem direkt von meinen Lippen stehlen und ihn zu seinem machen. Er nahm mir mein Leben, jede Zelle raubte er aus meinem K├Ârper und markierte sie. Kyrill wollte, dass ich nicht l├Ąnger Jana war. Er wollte mich zu seiner Frau machen, zur Mutter seiner Kinder. Doch ich war nicht bereit, jemandes irgendwas zu werden. Ich wollte meinen Namen und mein Leben behalten.
Ich musste ich sein. Und das wurde mir immer erst bewusst, wenn ich mich wieder in den Gef├Ąngnissen seiner Arme befand.
┬╗Du bist die See┬ź, raunte er gegen meine Stirn, seine Lippen an meiner Augenbraue, sein Kinn dicht neben meinem linken Auge. ┬╗Du bist die See und ich bin das Schiff, das du verschlingst.┬ź
┬╗H├Âr auf┬ź, keuchte ich, dr├╝ckte mich wieder von ihm fort, wollte seine H├Ąnde mit fahrigen Bewegungen von meinem Hals ziehen, doch er gab nicht nach. ┬╗H├Âr auf damit. Bitte. Bitte, Kyrill. H├Âr auf. Lass mich los.┬ź
Dem├╝tigende Tr├Ąnen bahnten sich ihren Weg aus meinen Augen und rannen mir ├╝ber die Wangen, schl├Ąngelten sich wie kleine B├Ąche ├╝ber meine Haut. Und dann war er mir so nah, seine Lippen schwebten an meinem Mundwinkel, seine H├Ąnde umfassten besitzergreifend meinen K├Ârper.
┬╗Ich liebe dich┬ź, fl├╝sterte ich unter Tr├Ąnen, lie├č mich von ihm k├╝ssen und gab ihm so viel von mir zur├╝ck. Aber der Gedanke, zu fliehen, blieb. Denn das was ich gab, war nicht genug. ┬╗Ich liebe dich. Bitte lass mich gehen.┬ź
Kyrill l├Âste sich von mir, die Wimpern feucht und seine Augen ger├Âtet. Er wischte sich ├╝ber die Lider und ich sah den Schl├╝ssel in seiner Hand aufblitzen, ehe er ihn langsam auf der Kommode ablegte und mir dabei zusah, wie ich das abgelegte, noch warme Metall in die Hand nahm und festhielt.
┬╗Ich muss┬ź, murmelte ich, als w├╝rde das die Begr├╝ndung f├╝r alles sein. Als w├Ąre das die Antwort, die er h├Âren wollte.
┬╗Das sagst du immer┬ź, entgegnete Kyrill. Ich zuckte mit den Schultern. ┬╗Wann wirst du es mir erkl├Ąren?┬ź
┬╗Bald.┬ź Auch diese Antwort war einstudiert, zur Beruhigung gedacht, damit er mich gehen lie├č und mich wieder aufnahm, wenn mich die Sehnsucht erneut fort von ihm und zur├╝ck in Kyrills Arme trieb. Das Leben war kompliziert und undurchdringlich. Ich verstand nicht, was ich tat. Aber ich wusste, dass ich so zu handeln hatte. Jeder besa├č eine Rolle in jemandes Leben. Kyrill war da, um mich zu lieben. Er war mein Geliebter, mein Seelenverwandter, mein Freund und meine Hoffnung ÔÇŽ aber er war nicht mein Leben.
Und egal, was ich tat, er w├╝rde es nicht werden. Ich w├╝rde immer fliehen, immer weglaufen und mich verstecken, seine Liebe ausnutzen und wiederkehren. Er w├╝rde mich immer aufnehmen, immer auf mich warten und mich lieben, wenn ich bei ihm sein wollte. Und das war unser vorbestimmtes, unerf├╝lltes Leben. Er hatte noch das Meer, die See, mit der er mich so gern verglich.
Und ich hatte immer noch ihn, den Schatten, der mich brauchte. Der mich mehr brauchte, als Kyrill es tat. Nur verstand er das nicht. Oder noch nicht.
Irgendwann w├╝rde ich es ihm sagen, w├╝rde es erkl├Ąren ÔÇŽ und dann w├╝rde er wissen, was ich wusste. Warum ich nicht bleiben konnte, obwohl ich ihn liebte und bleiben wollte. Tief im Inneren wusste er es sicher schon. Doch erst, wenn ich es ihm sagte, w├╝rde er es verstehen ÔÇŽ und akzeptieren.
┬╗Ich werde an dich denken┬ź, versprach ich mit leiser Stimme und wandte mich dann zum Gehen. Ich wusste, wenn ich jetzt ging, w├╝rde er nicht auf mich warten. Doch es gab jemanden, der immer auf mich z├Ąhlte, an den ich gekettet war, ohne dass er mich zur├╝ckhielt. Ohne dass er so um mich k├Ąmpfte wie Kyrill es tat. Ich wollte keinen von beiden verlassen, doch ich wusste auch, dass eine Entscheidung schon lange vonn├Âten war.
Ein Zusammenzucken meines K├Ârpers, als ich an den Ring dachte, der in meinem Handschuhfach zwischen Rechnungen und Kyrills Briefen ruhte. Der Verlobungsring, von dem der Mann, der dort vor mir stand, nichts wusste. Nichts ahnte von dem Mann, dessen Anwesenheit wie ein Schatten ├╝ber mich fiel, immer wenn ich hier war und liebte und wusste, ich konnte einfach nicht genug geben f├╝r das, was er so bedenkenlos in meine gierigen H├Ąnde legte. Ich schluckte. Mein Verlobter war die Wahl, er brauchte mich, mehr als Kyrill es tat.
Selbst, wenn er mir nicht mehr sagen konnte, was er empfand. Selbst, wenn er nicht einmal bemerkte wenn ich fort oder anwesend war. Er brauchte mich, und ich war nicht die See. Keine Ebbe mehr. Keine Flut.

__________________
// In lichtlosen Augenblicken w├╝nsche ich mir, dass du mich mehr willst, als ich dich. //

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KaGeb
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Registriert: Not Yet

ein herzliches willkommen hier.

Dein Plot hat mir gut gefallen. Sehr gef├╝hlvolle Sprache, glaubhafte Geschichte - au├čer (f├╝r mich) das Ende. M.M.n. l├Ąsst du den Leser letztendlich im Regen stehen. Weder kann ich mir den Verlobten vorstellen, noch hast du ausreichende Gr├╝nde angegeben, diese Beziehung (im alten Leben)nicht zu beenden. Der lapidare Hinweis: "Er brauchte mich, ..." reicht in keiner Weise. Warum braucht er sie?

M.M.n. m├╝sstest du am Ende noch arbeiten.

LG

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