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Leselupe.de > Ungereimtes
Du hast-Du wirst-Du bist
Eingestellt am 17. 03. 2004 19:52


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Stoffel
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Du hast-Du wirst-Du bist

Du hast noch nie
den Mond mit deinem Herzen ber├╝hrt,
jemand mit gepfl├╝ckten Sternen verf├╝hrt.
Niemals ein liebes Gedicht geschrieben,
einem Honigworte ins Ohr gerieben.

Du wirst nie
ein Fels in tosender Brandung sein,
nur einer der Kiesel im Sande sein.
Wirst auch niemals vom Wege abweichen,
willst nur dein Ziel ganz einfach erreichen.

Du bist noch nie
in Gedanken im Himmel geflogen,
nie geritten auf Ozeans Wogen.
Nie ├╝ber den Tellerrand gegangen,
selbst dein Schatten in Ketten gefangen.




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Stoffel
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Hallo Lapismont,

WO soll/kann/muss ich was ├╝berarbeiten?
Gib mal n Tipp.

Danke
lG
Stoffel

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black sparrow
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Hallo Sanne,

im Grunde, kann man an diesem Gedicht nicht viel verbessern.
Es ist eine kompakt formulierte "Abrechnung"!
Solche Menschen gibts wie Sand auf dem Mond!

Einen Vorschlag h├Ątte ich doch:
Wie w├Ąrs, wenn du einfach "Honigworte" sagst, statt
honige Worte? Das w├╝rde es vielleicht noch ein wenig kompakter machen!

Liebe Gr├╝├če

black sparrow

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Stoffel
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Hi Black,

naja, ich fragte auch nur, weil es mit "stark ├╝berarbeitungsbed├╝rftig" gwertet wurde.

Danke Dir, habe es umge├Ąndert, aber das "einem" dazu, weils sonst doch zu kurz w├Ąre?

"Abrechnung"..nun, es gibt sie diese Menschen, die kaum etwas wirklich ber├╝hrt. Denen gilt es.

Ganz lieben Dank
sch├Ânes Wochenende
lG
Stoffel

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lapismont
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Hallo Sanne,

etwas sp├Ąt meine Antwort, aber musste mir erst eine ruhige Minute suchen.
Nach dem ersten Mal lesen, h├Ârte ich Udo J├╝rgens in mein Ohr fl├╝stern:
"Ich war noch niemals in New York..."

In der ersten und dritten Strophe f├Ąllt ein unbekannter Beobachter ein Urteil ├╝ber Du, in der zweiten Strophe werden dann Vermutungen ├╝ber Du ge├Ąu├čert. Hier sind Analyse und Schlussfolgerung fehlsortiert, sollten die zweite der dritten Strophe folgen.
Der Titel verspricht aber noch eine andere Struktur, n├Ąmlich Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Die Gegenwart entpuppt sich dann aber auch als Vergangenheit. Ich w├╝rde denken, dass der Titel nicht zum Text passt.

"Du hast noch nie
den Mond mit deinem Herzen ber├╝hrt,"
Ein ungewohntes Bild, den Mond mit dem Herzen ber├╝hren. W├╝rde man mir das vorwerfen, w├╝sste ich nicht, worin der Vorwurf genau besteht? Mangelnde Romantik? Ein kleines Herz, als Liebesarmut etwa? Zudem w├╝rde ich konsequent bleiben und das Du gro├č schreiben, der Text ist ja als direkte Anrede geschrieben.

"jemand mit gepfl├╝ckten Sternen verf├╝hrt."
Ich habe das Gef├╝hl, das das Mond-Bild und das Stern-Bild eigentlich ein und dasselbe meinen.

"Niemals ein liebes Gedicht geschrieben,"
Warum nicht gleich Liebesgedicht? Ein Gedicht das lieb ist - den Zusammenhang finde ich etwas zu verniedlichend.

"einem Honigworte ins Ohr gerieben."
Das einem ist ein Schlenker, der den Beobachter pl├Âtzlich mit ein bezieht und h├Ârt sich auch nicht richtig gut an hier. Zu Honig w├╝rde eher Streichen als Reiben passen, zudem klingt hier an:
Jemand Honig ums Maul schmieren. Also eher negativ belastet, was den Vorwurf deutlich mindert.

"Du wirst nie
ein Fels in tosender Brandung sein,"
Bei solchen Aussagen dr├Ąngt sich mir sofort die Frage nach dem Warum auf.

"nur einer der Kiesel im Sande sein."
Reim mit sich selbst. Mhm.

"willst nur dein Ziel ganz einfach erreichen."
Klingt f├╝r mich normal. Wer will seine Ziele nicht ganz einfach erreichen?

"Du bist noch nie
in Gedanken im Himmel geflogen,"
Wozu noch der Himmel?

"nie geritten auf Ozeans Wogen."
Nicht jeder kann sich eine Seereise leisten...
Dieser Vers gef├Ąllt mir ├╝berhaupt nicht, er klingt gequ├Ąlt.

"Nie ├╝ber den Tellerrand gegangen,"
Das Sprichwort redet vom Gucken, Deine Version lie├č mich an ├╝ber Bord gehen denken, na ja nicht wirklich toll. Man kann es interpretieren als Grenzen ├╝berschreiten.

"selbst dein Schatten in Ketten gefangen."
├ťber den eigenen Schatten springen kenne ich, ihn zu fangen versucht Peter Pan. Aber warum gleich in Ketten legen? Wom├Âglich noch Foltern, ├Ąh!

Liebe Sanne, Du siehst meine Schwierigkeiten mit Deinen Bildern. Sie erscheinen mir zu sehr als Opfer des Reimes. Weder Inhalt noch Form retten mir den Text.

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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Stoffel
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Hallo Lapismont,

erstmal danke f├╝r Deine lange Erkl├Ąrung.
Habe zu jedem Deiner angesprochenen Punkt etwas dazu geschrieben. Hast Dir ja auch so viel M├╝he damit gemacht.

Lapi, ich bekomme mit, wie Du wertest. Da wo ich eine 7-10 gebe, gibst du..eine 2-5.
Und da wo ich 2-6 werten w├╝rde, da gibst du oft h├Âher. Dazu kommt, dass es auch bei Texten ist, wo viele andere hoch bewerten.
Du sprachst es selbst an....
Ich denke, Du kannst einfach oft gef├╝hlsm├Ąssig nichts mit Herz-Schmerzsachen anfangen und kannst es nicht objektiv beurteilen. Ich weiss ja mittlerweile, was Dir liegt.
Aber ich schreibe nun mal nicht, um DIR zu gefallen. So, wie es DIR gef├Ąllt.

Ich werte Gedichte nicht mehr, die mir nichts sagen. Die mir nicht liegen. Ich lese auch keine SF Stories.(schau ich aber super gern als Film) Ich K├ľNNTE das gar nicht bewerten darum.

Also..dann zu Deinen Punkten:

das mit dem Song von uns Udo, das w├Ąre MIR nie dazu eingefallen und ich hab viel Fantasie
Gut, der Titel..mir fiel nix anderes ein.

Wenn "Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft", dann m├╝sste ich die zweite mit der dritten tauschen. Wobei inhaltlich es nicht um diese drei Formen geht.

Ok,hier also schreibt man das "du" gross, werd ich verbessern.

"Den Mond mit dem Herzen ber├╝hren", das ist doch dasselbe, wie "auf Wogen reiten","in Augen versinken" "Sterne vom Himmel pfl├╝cken".
Es geht hier um das, was man gedanklich machen kann. Doch nicht wahrhaftig.*smile*
Das, wovon Dichter schreiben.
Dann muss ich Dir wohl zusprechen, das mit der fehlenden Romantik.

Jemanden "die Sterne vom Himmel holen" ist doch auch so ein Spruch und hat eine Bedeutung. Die hat nicht dieselbe, wie das mit dem Mond. Da meine ich ist es eine laue Sommernacht, man steht gemeinsam da und schaut hoch zum Mond. Romantik eben. Es gibt Menschen die schunhoch und sagen:
"Ja, sch├Âner runder Moond heute, na und"
DIESER Mensch "ber├╝hrt nicht mit dem Herzen" diesen Mond.

"ein liebes Gedicht" hab ich extra genommen. Da soll es egal sein, um was es sich dreht. Nicht eben unbedingt um die Liebe selbst, sondern all das Liebe,Gute, Sch├Âne.Etwas Nettes halt.

"Honigworte" muss nicht unbedingt so was negatives heissen. Schmalziges, etwas was den andren weich macht. Diesen Touch d├╝rfen Honigworte haben. Manche sagen stumpf.
"Ja,ich lieb Dir." Diese Honigworte umschreiben aber das.
Gut, das "einem" werde ich noch ├Ąndern,passt wohl nicht.

"Fels in der Brandung". Nun, es gibt hier kaum Gedichte, wo jemand ALLES erkl├Ąrt, WARUm etwas so und so, empfunden wird. Es ist die eigene Erfahrung, die das sagen l├Ąsst. Der Leser braucht nur wissen, DAS es so ist. Nicht unbedingt WARUM es so ist.(Dann m├╝sste ich noch in Klammern schreiben, was dazu f├╝hrte*smile*)

"Sande sein...Kiesel" ja, stimmt, da muss ich was ├Ąndern. Selbstreim ist nicht beabsichtigt gewesen.

"Ziel ganz einfach erreichen" Die Betonung liegt auf "einfach". Hier ists halt ein Mensch, der zu bequemist, auch mal einen Umweg zu nehmen. Egal, was f├╝r Konsquenz, er wird das einfache w├Ąhlen. Auch wenns Verlust bedeutet. Denk ich noch dr├╝ber nach.

"├ťber Tellerrand gehen" ist ein Schritt weiter, nach dem "sehen". Das ist so wie ├╝ber den Schatten springen f├╝r mich.

"Ozeans Wogen"
Nun, im Kopfe eines Menschen ist alles m├Âglich. Man kann im Liegestuhl liegen und seine Gedanken weit wegfliegen lassen

"Schatten in Ketten"
Nun, man kann ├╝ber seinen Schatten springen. Nur hier kann derjenige es nicht. Selbst wenn er wollte. Vieles kann das bedeuten. Angst, zu wenig Mumm, Phlegmathie,etc..

Danke Dir
lG
Stoffel


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