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Leselupe.de > Ungereimtes
Du mondest...
Eingestellt am 20. 01. 2007 19:44


Autor
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cara
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2003

Werke: 73
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Du mondest meine Nacht,
und in mir bebt
ein zages V├Âglein;
es hebt kaum die Augen auf,
dorthin, wo du ihm himmelst.
Still, still!
Noch ruft die Nachtigall.
Still, still!
Noch schlummert deine Welt,
noch ahnst du nicht,
tr├Ąumst unruhig nur.
Still, still!
Ich fange dein rastloses W├Ąlzen auf
in der W├Âlbung meiner Hand
und halte es, dass es sich ruht,
bis dass der Morgen graut
und meine Lerche anhebt,
dir zu singen



__________________
Die Gedichte schreiben mich -
ich f├╝rchte sie nicht mehr.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe cara,
mit deinem Gedicht habe ich meine M├╝he. Manche W├Ârter klingen mir zu zart romantisierend und n├Ąhernd sich m.E. dem Kitsch.
Und das finde ich schade, da dein Text ansonsten viel Sprachgef├╝hl verr├Ąt.
Liebe Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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cara
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2003

Werke: 73
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Wortwahl

Hallo Karl!

Du hast geschrieben:

>mit deinem Gedicht habe ich meine M├╝he.

M├╝he in welcher Form? Nur wegen der Wortwahl?

>Manche W├Ârter klingen mir zu zart

Nun, es sind ja auch sehr zarte Gef├╝hle, die
sich darin ausdr├╝cken...

>romantisierend und n├Ąhernd sich m.E. dem Kitsch.
>Und das finde ich schade,

Ich finde es schade, dass du mir hier so gar
keinen Hinweis gibst, welche W├Ârter dich st├Âren.
Damit k├Ânnte ich wesentlich mehr anfangen als
mit einer solch allgemeinen Aussage.

Und was nun, wenn die W├Ârter, die ich w├Ąhlte,
IMHO genau das ausdr├╝cken, was ich f├╝hlte? Ich
schreibe ein Gedicht ja nicht mit dem
Hintergedanken auf, Kunst zu schaffen, die ├╝ber
jeden Zweifel erhaben ist. Wenn allerdings Liebe
in zarter und romantischer Form Kitsch ist, so
muss ich mich leider schuldig bekennen: Es ist
nunmal die Art, auf die ich liebe.

Au├čerdem ist mir der Rhythmus eines Gedichtes
immer sehr wichtig, selbst wenn es sich um eines
handelt, das ohne Reime ist. H├Ąttest du weniger
"kitschige" Wortvorschl├Ąge, die dem Gedicht
seinen Rhythmus nicht zerhauen - und seinen Stil
nicht brechen - w├╝rde ich mit Freuden dar├╝ber
nachdenken.

>da dein Text ansonsten viel Sprachgef├╝hl verr├Ąt.

Oh, dankesch├Ân.

Liebe Gr├╝├če,
Cara
__________________
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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Cara,
nein, ich glaube nicht, dass deine Liebe kitschig sein k├Ânnte.
Und w├Ąre sie nicht z├Ąrtlich, w├Ąre sie auch kaum liebevoll. Gegen Romantik h├Ątte ich auch nichts.
Ich denke, ich habe mich da tats├Ąchlich ungenau ausgedr├╝ckt. Konkret: mich st├Ârt die Verbalisierung von Mond und Himmel zu monden und himmeln. Und die kommt mir kitschig vor.
Ich w├╝nsche dir ganz viel Gl├╝ck in deiner Liebe
Karl
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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
Kommentare: 3088
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Hallo Cara,
ein z├Ąrtliches Liebesgedicht,
bei dem mir vor allem das Wiederaufgreifen des Vogelbildes durch die "W├Âlbung der Hand" gef├Ąllt.
Probleme habe ich mit der Formulierung "wo du im himmelst" hier wirkt die verk├╝rzte Form von anhimmeln auf mich ungelenk. Den "Still, still - Mittelteil k├Ânnte ich mir stark verk├╝rzt wirkungsvoller vorstellen und auch das "W├Ąlzen" wirkt auf mich eher erdr├╝ckend. Auch die verk├╝rzte Form von "dass es (das V├Âglein?) sich (aus)ruht" liest sich f├╝r mich etwas missverst├Ąndlich.
Ich hoffe, du kannst mit meinen konstruktiv gedachten Hinweisen was anfangen.
LG
Perry

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