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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Du warst Ich
Eingestellt am 14. 11. 2002 01:33


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Meeresblick
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Auszug aus einer ErzÀhlung.



....Nun war ich im Spiel.Dieser Gedanke wurde allerdings zerstört als sie sich hastig anzog und 80 Mark von mir verlangte. Das war mein erstes mal, keine Verliebtheit, keine Romantik nur eine muffige Wohnung und eine Frau, die nachdem sie es mit mir getan hatte, Geld von mir wollte.
Auch meine Erfahrung mit der KĂ€uflichkeit hatte ihren Sinn. Ich lernte eine andere Seite kennen, die ich bisher nicht gekannt hatte und die mich nun willkommen hieß und viel wahrer, war als das Bisherige. Diese Leiber, die sich mir anboten und die ich nur kaufen musste um sie zu besitzen, kein Werben und keine EnttĂ€uschung sondern etwas wie ein Sieg ĂŒber die Frauen.
Die Frauen, mit ihren ĂŒberlegenen Blicken wenn man sie auf der Straße sah und gleichzeitig diese Körper die so nahe schienen und die so vor einem verborgen hielten.Ich lief oft durch die Stadt und sah den MĂ€dchen hinterher die mir gefielen, am liebsten hĂ€tte ich sie auf der Stelle genommen.
Nicht allein durch Sex, nein auch anders ich hĂ€tte sie am liebsten in mich aufgesogen, sie besessen, ja ich hĂ€tte sie am liebsten aufgefressen.Ich wollte besitzen, all diese Körper mit ihren Schenkeln und BrĂŒsten und Gesichtern.
Doch bei den meisten war es mit dem besitzen wollen in dem augenblick zu ende in dem sie anfingen zu reden. Dieser ganze Schwachsinn den ich mir anhören musste, manchmal, nein oft habe ich mir gewĂŒnscht ein Fremder zu sein
der die Sprache nicht versteht und zumindest die Illusion behalten kann, dass vor, neben oder hinter ihm ĂŒber etwas gesprochen wird was nicht völlig hirnlos war.

Die meisten Menschen die ich nĂ€her kennen lernte waren auf eine eigene, besondere Art hĂ€sslich ihr Körper konnte ihre HĂ€sslichkeit oft fĂŒr eine gewisse Zeit ĂŒbertĂŒnchen aber es kam der Moment in dem ich sie sah.Ich begann Menschenmengen zu hassen. In mir war etwas was einfach nicht tot zu saufen,tot zu lachen und tot zu weinen war, dieses Erkennen der Wahrheit.
Die Wahrheit wenn man mit den Saufkumpmanen unterwegs ist und man Frauen anspricht oder anlallt und die auch noch mit einem mitgehen, warum auch immer.
Und der Anblick wenn ein MĂ€dchen, um die 16 jahre alt, mit dem abstoßendsten von allen in ein Zimmer verschwindet und man nebenan schlĂ€ft, oder versucht zu schlafen. Man liegt in in seinem Bett, starrt insÂŽs Dunkel und dann hört man sein lautes Stöhnen, und leiser, viel leiser, auch ihr stöhnen, alles andere als lustvoll. Und man stellt sich vor wie er auf ihr liegt mit seinem schweren Körper und sie unter ihm.
Am nĂ€chsten Morgen steht man dann im Bad und hört wie eine TĂŒr geöffnet wird und blickt auf den Flur hinaus, da steht das MĂ€dchen von gestern Nacht, nicht mehr selbstsicher, nicht mehr verspielt, nur noch mit einem leeren Blick. Hinter ihr tritt der Kerl aus der TĂŒr, mit seiner ganzen feisten HĂ€sslichkeit und fasst ihr an die BrĂŒste, und sie sagt nichts und lĂ€chelt nicht, sondern geht einfach nur den Flur entlang.
Das bekommt man zu sehen wenn man die HĂ€sslichkeit der leute erlebt. .............
__________________
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Meeresblick
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 16
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Wie gesagt es ist ein Auszug und erhebt nciht den Anspruch darauf den letzten Schluß in sich zu tragen....
Ich bitte daruma uf hinweise wegen der Grammatik zu verzichten, da mir das in diesem Kontext völlig gleichgĂŒltig ist.
Es ist mir wichtig ein Feedback zu bekommen

Danke
__________________
GlĂŒck ist in uns

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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weiter so - nur besser.

ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Leviathan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2001

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Finde deine Ausdrucksweise an manchen Stellen ganz schön, aber wenn's dir wichtig ist, solltest du mehr auf Kommasetzung und Tippfehler und so Zeugs achten, da sind mir einige Sachen (wenn auch nur Kleinigkeiten) aufgefallen. Ansonten weiter so.

sarah
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Die entscheidenden VerÀnderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. [Walter Jens (*1923), deutscher Kritiker, Literaturwissenschaftler, Philologe und Schriftsteller]

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ge-danken-dichte
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 27
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ich habe den geschmack zwischen sĂŒĂŸ und sauer gut schmecken können in deinem auszug,...
das dĂŒstere zu sehen mit dem wunsch nach schönen im auge,eine fesselnde mischung........
beim lesen deiner weiteren beitrÀge werde ich mir zeit lassen,zu schade zum konsumieren.

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Meeresblick
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 16
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*wie schön wenn Antworten so poetisch verfasst sind wie bei dir:-)

sag mal wie kann man texte per e mail an leselupe senden...es dauert ja ewig wenn man den text direkt hier reinschreibt
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GlĂŒck ist in uns

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