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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Du warst es immer...
Eingestellt am 14. 01. 2003 07:09


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Dina
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„Soll ich dir auch einen Kaffee eingie├čen?“ rief sie in Richtung Badezimmer, da sie ihn noch unter der Dusche vermutete.
„Sicher,“ erklang es leise an ihrem Nacken. Abrupt drehte sie sich um, zuckte zur├╝ck und lie├č die Kanne auf die Arbeitsplatte krachen. Unbemerkt hatte er die K├╝che betreten, mit nassem Haar und noch feuchter Haut, nur mit einem Handtuch bekleidet.
Sie schluckte und zwang sich, ihm ins Gesicht zu sehen. Immer weiter wich sie vor seiner N├Ąhe zur├╝ck.
Mit einem sp├Âttischen Grinsen, griff er nach der Kanne und go├č sich eine Tasse Kaffee ein.
„Es tut mir aufrichtig leid, wenn du immer noch unter den Nachwirkungen unseres Erlebnisses vor, la├č mich ├╝berlegen, 4 Jahren zu leiden hast.“ Er f├╝hrte die Tasse zum Mund und trank einen kleinen Schluck. Mit den Augen verfolgte er jede ihrer Bewegungen. „Wenn du dich dann besser f├╝hlst, entschuldige ich mich hiermit daf├╝r, da├č ich mich nicht gewehrt habe, da├č ich es genauso wollte und da├č ich es genossen habe.“
„Ich will keine Entschuldigung. Ich will es vergessen.“
„Das kannst du nicht. Genauso wenig wie ich. Willst du wissen, wie oft ich in all den Jahren an dich gedacht habe?“
„Nein“. Sie stie├č das Wort aus. „Nein, das will ich nicht.“
Er machte eine kleine Bewegung, verlagerte seinen K├Ârper, so da├č sie zwischen ihm und dem Herd gefangen war. „Seit Jahren denke ich an dich. Allerdings hast du mir ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, da├č es dir lieber w├Ąre, wenn ich nicht an dich denken w├╝rde.“
„Du hast keine Ahnung wie es f├╝r mich ist. Du tauchst in meinem Leben auf, wenn es dir gerade pa├čt, und ich soll einfach mitspielen?“
„Und du wirfst mich aus deinem Leben, sobald es dir in den Kram pa├čt“, gab er zur├╝ck. „Und da soll ich einfach mitspielen.“
Er bedr├Ąngte sie, und unter ihrem ├ärger sp├╝rte er ihre Erregung.
„He!“ Mit einer Mischung zwischen Schock und Belustigung begann sie, ihn zur├╝ckzusto├čen und wich, entlang der Arbeitsfl├Ąche, vor ihm zur├╝ck. Der lachende Protest endete f├╝r sie in einem erstickten Aufkeuchen, als er seine Lippen ohne zu z├Âgern auf ihren Mund pre├čte.
Die Leidenschaft war augenblicklich da. Das Verlangen ebenfalls. Die H├Ąnde, die sich gerade noch abwehrend gegen seine Schultern gepre├čt hatten, schlossen sich jetzt wie zwei Schraubst├Âcke, die Fingern├Ągel gruben sich schmerzhaft in sein Fleisch.




Die kleine Stufe zwischen K├╝che und Wohnzimmer sorgte daf├╝r, da├č beide unsanft auf dem Boden landeten.
„In Bezug auf Frauen sagt man mir eigentlich eine gewisse Raffinesse nach.“ Er nahm ihre Hand, schlo├č sie zu einer lockeren Faust und dr├╝ckte sie an seine Lippen. „Im Augenblick wirst du das wahrscheinlich nur schwerlich glauben k├Ânnen.“
„Ich glaube, ich pr├╝fe das besser nicht nach.“
Ein Grinsen huschte ├╝ber sein Gesicht, dann legte er einen Finger an ihr Kinn und lie├č ihn dort. Ihre Augen funkelten dunkel und am├╝siert, ihre Lippen l├Ąchelten weich. Er h├Ârte, wie sie scharf einatmete, als seine Hand ihr Kinn ber├╝hrte.
Er hatte die Bewegung nicht geplant, hatte sie instinktiv ausgef├╝hrt. Erst in dem Augenblick, als sein Mund sich auf ihren legte, schaltete sich sein Gehirn ein und schrie FEHLER! Aber seine andere Hand glitt bereits durch ihr Haar, und seine Z├Ąhne zupften an ihrer Unterlippe, um ihren Geschmack intensiver wahrzunehmen.
Sie zuckte kurz zusammen, als ob die Ber├╝hrung ihrer Lippen sie erschreckt hatte. W├Ąhrend sein Ku├č leidenschaftlicher wurde, dr├╝ckte er sie auf den Boden und legte sich auf sie.
Sie stemmte sich gegen seine Schultern, als ob sie ihn zur├╝ckdr├Ąngen wollte, selbst dann noch, als sie sich ihm schon entgegenb├Ąumte, um ihr Verlangen an ihm zu reiben.
„Ich kann dir nicht geben, was du willst.“
Konnte sie nicht sehen, was er sah? Nicht das f├╝hlen, was er f├╝hlte? Er lie├č seinen Mund ├╝ber ihr Gesicht gleiten, w├Ąhrend sie unter ihm erbebte. „Dann nimm dir, was DU willst.“ Seine Lippen streiften ihren Mund herausfordernd.
Jedes Mal, wenn sie versuchte, ihn zur├╝ckzuhalten, suchte er sich einfach einen neuen Weg, um ihre Abwehr zu durchbrechen, um ein Herz zu ber├╝hren, das sich gegen diese Ber├╝hrung wehrte. Um ein Herz zu stehlen, das sich nicht nehmen lassen wollte.
Diesmal war sein Ku├č nicht behutsam. Als sein Mund sich auf ihren pre├čte, konnte sie seine Wut schmecken, sp├╝rte seine Frustration, als seine Hand sich in ihrem Hemd verhakte. Genau wie sie die hei├če Begierde sp├╝rte, als sein K├Ârper gegen den ihren dr├Ąngte. Sie hatte den Eindruck, da├č er zitterte, hatte aber nicht l├Ąnger den Willen ihn zu bes├Ąnftigen.
Als sein Mund ungest├╝mer wurde und sie sein leises, erregtes Aufst├Âhnen h├Ârte, reagierte sie darauf, ohne noch auf irgend etwas anderes zu achten, gesellte ihre Zunge zu seiner, bi├č in seine Lippe, um dem Vergn├╝gen den dunklen, erregenden Reiz des Schmerzes hinzuzuf├╝gen.
Sie hatten sich beide ver├Ąndert, dennoch schmeckte sie genauso wie damals, war die Form ihres Gesichts dieselbe, war die Begierde, die zwischen ihnen aufkeimte, die gleiche.
Ihre Haut war hei├č, glatt und unertr├Ąglich zart. Er wollte sie schmecken, sie mit Haut und Haaren verschlingen, ihren Geschmack in sich aufnehmen. Ihr Mund gen├╝gte nicht mehr, jetzt war es ihr Hals, ihre Schulter, von der er das Hemd herunterzog.
Sie sp├╝rte den wilden Rausch des Gl├╝cks, die ungestillte Begierde, als sein Mund mit ihrem k├Ąmpfte, erkannte die r├╝cksichtslose Gier, als er ihr Hemd nach unten schob, es schlie├člich aufri├č und seine H├Ąnde ├╝ber ihre entbl├Â├čte Haut strichen, erregten, forderten.
Er ├Âffnete ihre Jeans, und als er seine Zunge ├╝ber die entbl├Â├čte Haut gleiten lie├č, lie├č ihre Reaktion dunkle und gef├Ąhrliche Bilder durch seinen Kopf flimmern. Er zog die Hose ├╝ber ihre H├╝ften, sie b├Ąumte sich auf, und er nahm sich, wonach er sich sehnte.
Ihre H├Ąnde umklammerten seine H├╝fte, l├Âsten das Handtuch und ihre Beine schlangen sich um seine Taille.
Er ri├č ihren K├Ârper hoch, atmete ihren Duft tief ein. Als sie sich ihm mit gespanntem Leib entgegenbog, zog er sie zu sich, bis sich ihre Leiber aneinander pre├čten. Ihre Z├Ąhne sanken in seine Schulter, wie nasse Seide bewegte sich ihr K├Ârper an seinem entlang.
Und dann drang er in sie ein. Selbst als seine Augen sich schlie├člich verdunkelten, klammerte er sich noch fest – an die Frau in seinen Armen, den Augenblick, das intensive Erlebnis. Dann legte er seine Stirn an ihre „Du bist es“, brachte er hervor. „Du warst es immer.“

Sie hatte nicht damit gerechnet, da├č ihr Herz abermals brechen w├╝rde, nicht nachdem sie soviel Zeit und M├╝he auf seine Heilung verwandt hatte.
Sie wollte doch eigentlich nur in Frieden gelassen werden. Sie wollte ihre Welt sch├╝tzen und ihre Ruhe haben.
Alles vergeblich, denn sie liebte ihn noch immer.
__________________
Sich selbst ├╝berwinden ist der allerschwerste Krieg. Sich selbst ├╝berwinden ist der allersch├Ânste Sieg.

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kaffeehausintellektuelle
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vielleicht hab ich es eine spur zu hastig gelesen, weil ich gleich weg muss, aber ich kenn mich nicht ganz aus. warum erschrickt sie so? wer steht unter der dusche? wen fragt sie, ob er kaffee will? und warum kommt der dann nicht? das ist verwirrend f├╝r mich. auch h├Ątt ich gern gewusst, was damals passiert ist.

und folgende szene stell ich mir rein technisch m├╝hsam vor:
"Er ├Âffnete ihre Jeans, und als er seine Zunge unter den Stoff gleiten lie├č, ..."

die kaffeehausintellektuelle, bl├Âd

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Dina
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"vielleicht hab ich es eine spur zu hastig gelesen"
-sieht fast so aus (grins)
"warum erschrickt sie so?"
-weil sie ihn unter der Dusche vermutet
"wer steht unter der dusche? wen fragt sie, ob er kaffee will?"
- ich habe eine Abneigung dagegen in erotischen Geschichten Namen zu verwenden. Jeder Leser soll in seiner Fantasie den Personen eigene Namen und Gesichter zuordnen, daher auch keine Beschreibungen zum Aussehen
"und warum kommt der dann nicht?" Wer? der Kaffe? Den gie├čt er sich einige Zeilen sp├Ąter selbst ein (s. oben).
"auch h├Ątt ich gern gewusst, was damals passiert ist"
-Es sollte eine Kurzgeschichte werden, kein Roman, aber du hast Recht, es gibt eine weitere erotische Geschichte, an der diese hier indirekt angekn├╝pft wurde.

und folgende szene stell ich mir rein technisch m├╝hsam vor:
"Er ├Âffnete ihre Jeans, und als er seine Zunge unter den Stoff gleiten lie├č,
-ok. Ich werde mich darum k├╝mmern...
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Renee Hawk
???
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Hallo Dina,

ein kleiner technischer Fehler ist aufgetreten.

"Unbemerkt hatte er die K├╝che betreten, mit nassem Haar und noch feuchter Haut, nur mit einem Handtuch bekleidet."

und wenige Augenblicke sp├Ąter, nach einem etwa 3 min├╝tigen Dialog:

"Die H├Ąnde, die sich gerade noch abwehrend gegen seine Schultern gepre├čt hatten, schlossen sich jetzt wie zwei Schraubst├Âcke, die Fingern├Ągel gruben sich schmerzhaft durch das Hemd in sein Fleisch."

Wenn er (dessen Namen seinen Charakter besser darstellen k├Ânnte) zuvor nur mit einem Handtuch bekleidet in der K├╝che stand und sie (deren Name ebenso zur charakteristischen Bildung der Protagonisten beitragen kann) nun ihre Fingern├Ągel in ein Hemd bohrt, dann liegt da ein Regiefehler vor.

Ansonsten ist es nett geschrieben, mir fehlen allerdings die charakterlichen Ausbauten, die Pers├Ânlichkeit und der Sinn, weshalb er in ihrer Dusche steht und sie angezogen f├╝r ihn Kaffee kocht. Der Hintergrund ist irgendwo, da bin ich mir sicher, doch ich sehe ihn nicht.

"„Du bist es“, brauchte er hervor." ich vermute, dass es hier hauchte oder brachte er hervor hei├čen soll.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę



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Dina
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Hallo Renee,
vielen Dank, f├╝r Deinen wirklich hilfreichen Kommentar, denn trotz mehrmaligem Korrekturlesen, sind die Fehler untergegangen.
Das Hemd ist aufgetaucht, weil ich zuerst die Mitte und das Ende und erst zum Schlu├č den Anfang geschrieben habe.

Witzig ist, da├č ausgerechnet Du kommentiert hast. Deine erotische Geschichte hat mich auf die Idee gebracht, diese Geschichte reinzusetzen, denn den Hintergrund hast du in deiner Geschichte beschrieben... irgendwie.
Zwei einfach nur gute Freunde...

Ganz lieber Gru├č
D.
__________________
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Renee Hawk
???
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Hallo Dina,

wenn das so ist, dann ist meine Geschichte von einem egoistischen K├╝nstler und seiner Assistentin, die f├╝r ihn Liebe empfinde, er sie allerdings nur als geschlechtsloses Wesen in seiner exentrischen Welt duldet nicht ganz so weitergef├╝hrt worden wie die Charaktere dargestellt wurden.
In meiner Geschichte geht es nicht um den Sex, sondern um die menschliche Bindung und meine Protagonistin w├╝rde diesen Menschen nach einem letzen Versuch nicht in ihre Wohung lassen.

Als kleiner Tipp noch am Rande, schreibe eine Geschichten von A bis E und nicht von M bis E und dann das A, du siehst was passieren kann.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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kaffeehausintellektuelle
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Registriert: Not Yet

ja dina
das geht ├╝berhaupt kein bisschen aus der geschichte hervor, das mit der freundschaft. ich dachte, ihr freund steht unter der dusche und pl├Âtzlich ist da ein anderer mann, mit dem sie vor jahren mal was gehabt hat. das h├Ątte aber keinen sinn gemacht, weil warum steht der im handtuch da. und warum kommt dann der freund nicht dazwischen und st├Ârt.
ich mag schon geheimnisse, und ich hab die geschichte jetzt noch mal langsam gelesen. und manche beschreibungen in der geschichte gefallen mir auch ausgesprochen gut, aber der sinn, den versteht man nicht, wenn man deinen hintergrund nicht kennt.
vielleicht w├Ąr das aber nicht so unwichtig.

kaffeehausintellektuelle, doch nicht so bl├Âd

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