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Leselupe.de > Ungereimtes
Du warst nicht da
Eingestellt am 19. 06. 2009 18:12


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

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Du warst nicht da




ich wollte dir blauen Wolken zeigen
die sich tief in die K├Ąlte der Nacht zogen
woher sollten die Menschen sonst wissen
wie Gl├╝hw├╝rmer frieren

deine H├Ąnde waren auch nicht da

ich w├Ąhlte zwei Farben aus deinen Augen
die eine war der Himmel und die andere das Meer
wenn ich meine H├Ąnde streckte und eine ber├╝hrte
brannten meine Finger an Sternenfeuer
in der anderen blutete mein Herz

zum Mondlichttrinken
├Âffnete ich das Fenster und schaute in die Nacht
vor der Laterne lag ein Hund
und tr├Ąumte
die Stra├čenbahnen zeichneten
kreischend ein Kreuz auf den Platz
der Hund hing am Himmel und starb

ich sang stimmlos ein Lied
und ein paar Verse streckten sich
in die Wunden, die Gitarren schlugen
die Schatten
die durch die Stra├čen liefen
wurden immer gr├Â├čer und gr├Â├čer
als w├Ąren sie aus einem M├Ąrchen entflohen

auf der anderen Seite der Stra├če
schaute eine Frau aus dem Fenster
begr├╝sste mich mit einem Kopfnicken
und schloss das Fenster
sie nagelte einen nackten Mann an die Wand
sein Gesicht war blau und seine Augen waren schwarz
sie tr├Ąumte von Liebe
die ihr in einem Kristallglas geboten wurde

und ich genoss
die Sehnsucht die in mir wuchs

ich war total betrunken ...









__________________
Wir m├╝ssen lieben, bevor es zu sp├Ąt ist.

Version vom 19. 06. 2009 18:12

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Du warst nicht da


ich wollte dir blauen Wolken zeigen
die sich tief in die K├Ąlte der Nacht zogen
woher sollten die Menschen sonst wissen
wie Gl├╝hw├╝rmer frieren

deine H├Ąnde waren nicht da

ich w├Ąhlte zwei Farben aus deinen Augen
die eine war der Himmel und die andere das Meer
wenn ich meine H├Ąnde streckte und eine ber├╝hrte
brannten meine Finger an Sternenfeuer
in der anderen blutete mein Herz

zum Mondlichttrinken
├Âffnete ich das Fenster und schaute in die Nacht
vor der Laterne lag ein Hund
und tr├Ąumte
die Stra├čenbahnen zeichneten
kreischend ein Kreuz auf den Platz
der Hund hing am Himmel und starb

ich sang stimmlos ein Lied
und ein paar Verse streckten sich
in die Wunden, die Gitarren schlugen
die Schatten
die durch die Stra├čen liefen
wurden immer gr├Â├čer und gr├Â├čer
als w├Ąren sie aus einem M├Ąrchen entflohen

auf der anderen Seite der Stra├če
schaute eine Frau aus dem Fenster
begr├╝sste mich mit einem Kopfnicken
und schloss das Fenster
sie nagelte einen nackten Mann an die Wand
sein Gesicht war blau und seine Augen waren schwarz
sie tr├Ąumte von Liebe
die ihr in einem Kristallglas geboten wurde

und ich genoss
die Sehnsucht die in mir wuchs

ich war total betrunken ...
Diesmal gab es nur wenige Fehlerchen, liebe Meral.

Dein Gedicht finde ich sehr interessant, insbesondere die Andeutungen zum christlichen Glauben hin, das Symbol des Kreuzes und den heiligen Gral.

Sehr liebe Gr├╝├če
Heidrun


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