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Leselupe.de > Ungereimtes
Dunkelgrau
Eingestellt am 18. 08. 2004 18:12


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abraakadabra
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Ohne Titel

Was g├Ąbe ich daf├╝r, k├Ânnt ich die Tr├Ąume fassen
    Die mir mein Herz so schwer und dunkel werden lassen
Ich w├╝nsche mir so sehr, die Wolken k├Ânnten wandern
    Und meine Seele still mit einem Fluss m├Ąandern
Ich warte auf den Tag, der meine Nacht beendet
    Und meine Tr├Ąnen nur als Morgentau verwendet
Ich f├╝rchte mich davor, mir selbst nicht zu entgehen
    Und w├╝nsche doch zugleich, mich selber zu verstehen


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joyce
H├Ąufig gelesener Autor
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An Abraakadabra,

dieses Gedicht ohne Titel hat mich ber├╝hrt beim lesen und mich ein St├╝ck weit getragen.
Am Ende entlockte es mir einen tiefen Seufzer weil mir die Stimmung vertraut ist.
Es liest sich fl├╝ssig und harmonisch und f├╝r mein Gesp├╝r ist auch der Reim gelungen.
Vielleicht steh ich auf der Leitung, aber folgender Satz will mir nicht so recht gefallen

quote:
Ich w├╝nsche mir so sehr, die Wolken k├Ânnten wandern
Und meine Seele still mit einem Fluss m├Ąandern

ich meine er liest sich sch├Ân, macht ein sch├Ânes Bild und reimt sich gut. Allerdings empfinde ich ihn als konstruiert des Reimes wegen. Mir bleibt der Sinn, die tiefere Bedeutung an der Stelle verborgen.
Einen Titel hat dieses Gedicht mit Sicherheit verdient und ich w├╝nsche mir einen, der vielleicht ein wenig Licht in die Zeilen bringt.

Gru├č Joyce
__________________
Du musst das Leben nicht verstehen,dann wird es werden wie ein Fest.Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Bl├╝ten schenken l├Ąsst. (Rainer Maria Rilke)

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abraakadabra
H├Ąufig gelesener Autor
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Hallo Joyce,

vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar. Es ist f├╝r mich sch├Ân zu wissen, da├č die Stimmung in dem Text offenbar r├╝ber kommt.

Die Stelle, die Dich st├Ârt, entstand nicht nur des Reimes wegen ;-)
Die erste Zeile bezieht sich auf eine bedr├╝ckte, "bew├Âlkte" Stimmung, die sich mit dem Abzug der Wolken aufhellen sollte. Die zweite Zeile soll den Wunsch nach Ruhe ausdr├╝cken, die ein unbegradigter, sich langsam dahinsch├Ąngelnder Flu├č darstellt (f├╝r mich jedenfalls).

Hilft das?

Liebe Gr├╝├če
abraa

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