Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92195
Momentan online:
310 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Dunkelheit
Eingestellt am 29. 01. 2004 20:18


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Nichts ist so unertr├Ąglich, als mein Wissen um deine und meine Schmerzen.

Dunkelheit.
Nicht ein Funken Licht hast du mir gegeben. Hast mich in die Tiefen meines Selbst hinab genommen ohne mich zu fragen, ob es meiner Seele gut tun w├╝rde. Synchron zu meinen Schritten rasselten die Ketten, welche meine Handgelenke umspannten. Silber funkelnd stellte ich mir sie vor.
Ger├Ąuschvoll drang das Rasseln in mein Gehirn.
Hab mich in deine Obhut begeben ohne zu ahnen was kommen wird.
Vertrauen, hattest du gesagt, muss vorhanden sein. Hundertprozentiges Vertrauen.
Oh ja, ich vertraute dir.
Und so st├Ârte es mich nicht, als du eines Abends mit diesen Ketten und den dazugeh├Ârigen Handschellen mein Schlafzimmer betratst.

"Lass es uns ausprobieren", waren deine Worte und schon klackten die Verschl├╝sse um meine Fu├čgelenke und um die Bettpfosten.
Die k├╝hle Nacht streifte durchs Zimmer und lie├č meine Vorh├Âfe dunkelbraun und grob adrig aufrichten. Deine Lippen zitterten und in deinen Augen, brannte ein mir unbekanntes Feuer.
Offen und schutzlos lag ich dir ausgeliefert. Einzig meine H├Ąnde konnten meinem Hirn Folge leisten, doch ich war zu fasziniert von dieser ungewohnten Situation.
Leise h├Ârte ich dich n├Ąher heran treten.
Sp├╝rte deine H├Ąnde warm, zitternd und z├Ąrtlich auf meiner wehrlosen Haut. G├Ąnsehaut, die sich von meinem Nacken bis in die Haarspitzen hinein ergoss, lie├č mich fr├Âsteln. Einzig die Hautpartien, welche mit deinen Fingerspitzen ber├╝hrt w├╝rden, erhitzten in einem tosenden Flammenmeer.




Mit deinen kraftvollen Handfl├Ąchen zogst du meine Arme ├╝ber meinen Kopf, k├╝sstest meine Schulter, bedecktest meine Br├╝ste mit Z├Ąrtlichkeiten und lie├čt ein weiteres Mal Handschellen klacken.
Willen- und wehrlos unterlag ich dir, sp├╝rte deine Lippen meine Haut liebkosen. Das ziehen in meinen Brustwarzen empfand ich als angenehm. Schon l├Ąngst hatte ich die Augen unter dir geschlossen und ├╝berlie├č mich deinem Willen.
Anf├Ąnglich versp├╝rte ich deine Bisse als sanfte Zuneigung. Dein Atem trommelte rhythmisch ├╝ber meine Kehle, w├Ąhrend dein Mund meine Brustwarze umschloss und ich einen stechenden, und doch angenehmen Schmerz versp├╝rte.
Aufb├Ąumen.
Mein K├Ârper bog sich deinen Lippen entgegen, den du gierig zu verschlingen schienst.
V├Âllig in deiner Hingabe aufgel├Âst sp├╝rte ich dich in meinem Innern.


Ein Spiel mit den Sinnen, h├Ârte ich dich fl├╝stern, mit allen Sinnen, f├╝gtest du hinzu. Dann blieben wir stehen. Immer noch in der k├╝nstlich erzeugten Dunkelheit gefangen, vertraute ich dir erneut.
Hastig wurden meine Arme ergriffen und das Rasseln der Ketten erstarb. Pl├Âtzlich und unerwartet h├Ąmmerten Peitschenhiebe auf meinen nackten R├╝cken. Keine Pore offenbarte mein Lebenssaft, daf├╝r dankte ich dir mit jedem deiner Hiebe f├╝r die Zuneigung, die du mir zuteil werden lie├čest.
Zuneigung, die mir Erf├╝llung brachte.
Zuneigung, die mich erf├╝llte.
Zuneigung, die ich wollte ohne es gewusst zu haben.
Dich sp├╝rte ich dicht hinter mir stehen.
Legtest mir deinen Atem in meinen Mund.
Dein Herz in meine Hand und deine Seele mir zu F├╝├čen.
Schenktest mir meine Freiheit und das Licht zur├╝ck.
Deine Augen loderten vor Begierde.
Meine zitternden Lippen ├╝berfluteten deine Schulter, deine Haut. Tausendfach gab ich dir zur├╝ck was du mir schenktest. Hielt deine H├Ąnde fest umschlossen. Ein Entkommen war dir nicht mehr gegeben. Hatte dich in meinen Krallen und zeichnete dir mein Stigma ins Herz.
Immer schneller stie├č dein Atem mir ins Gesicht.
Immer schneller ritt ich dich.
In deiner Ekstase gefangen h├Ârtest du nicht das Klacken.
Deine Augen ├Âffnetest du erst, als mein K├Ârper sich von deinem l├Âste. Ein wissendes L├Ącheln lag in deinem Gesicht als du die gelbrote Flamme der Kerze in meiner Hand bemerktest.
Jeder Tropfen hei├čen Wachses lie├č dich sp├╝ren, wie sehr ich dich liebe.
Meine K├╝sse bedeckten deine wachsgewordene Haut.
Umschlossen von meinem Paradies ergoss sich deine Lava in meiner Savanne.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Cleo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
Kommentare: 10
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Cleo eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Jetzt habe ich gerade hier gesessen, gelesen und danach einfach nur auf den Bildschirm starren k├Ânnen.
Die Geschichte l├Ąsst sich wundersch├Ân lesen, regt an und ist in sich sehr stimmig und fl├╝ssig.

Das Thema, was Du gew├Ąhlt hast, ist finde ich das Schwerste, wenn man erotisches schreibt. Dir ist es aber gelungen, die feinen Nuancen zu betonen und die Gef├╝hle dabei her├╝ber zu bringen.

Danke f├╝r die sch├Âne Geschichte, mir hat sie wirklich sehr gefallen.

LG
Cleo

Bearbeiten/Löschen    


Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hallo Cleo,

entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, hatte etwas Stre├č in letzter Zeit.
F├╝r deine lieben Worte bedanke ich mich sehr und freue mich dar├╝ber, dass ich dich mit der Geschichte fesseln konnte.

liebe Gr├╝├če
Renee

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!