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Leselupe.de > Ungereimtes
Dunkle Ahnung
Eingestellt am 05. 08. 2004 09:41


Autor
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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

Werke: 39
Kommentare: 48
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Dunkle Ahnung


Und stolze V├Âgel werden fliegen ├╝bers Land,
schweigend unsre Welt verachten.
Die Dichter werden mit verkr├╝mmter Hand
Nicht schreiben mehr, was sie einst f├╝hlten, dachten...

Und D├╝mmlichkeit wird unsre Welt bestimmen,
Gedankenlosigkeit und Falschheit des Gef├╝hls.
In tr├╝ben Wassern mit dem Strome schwimmen
Nicht einzeln wir, nur Teil noch des Gew├╝hls.

Und Kinder werden sein mit gro├čen Augen,
Nicht ahnend mehr, was wir schon fast verga├čen.
Wenn als ErinnÔÇÖrung Hintergrund wir nicht mehr taugen,
Fehlt ihnen alles, was wir Gro├čes einst besa├čen.

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

lieber herzog,
das thema tut mir weh, aber gerade deswegen mu├č es gedichte dazu geben und dann noch so gelungene wie deines
lg meg

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Thomas Rackwitz
Hobbydichter
Registriert: Jun 2002

Werke: 12
Kommentare: 30
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Hallo Herzog, das Gedicht hat einen sehr rilkischen Ton, offenbart aber bereits in der ersten Strophe diverse Schw├Ąchen, so z.B. die Inversionen, die hier als Stilmittel keine Wirkung erzielen, da sie zu h├Ąufig auftreten. Inhaltlich sagt diese erste Strophe auch nicht wirklich viel aus, es scheint fast so, als w├╝rde die Form den Inhalt bestimmen... zumindest w├Ąre das die Erkl├Ąrung f├╝r die unbeholfen klingende Aufz├Ąhlung in Vers 4.

Strophe 2, Vers 1 klingt fast selbstparodistisch, d.h., dass das Gedicht eine Parodie auf sich selbst darstellt... denn die Welt war und ist stets von D├╝mmlichkeit bestimmt... ebenso die anderen Verse. Sicherlich k├Ânnte es die Perspektive des lyrischen Subjekts aus grauer Vorzeit stammen, als noch alles "golden" war, aber w├Ąre diese Archaisierung der Perspektive ├╝berhaupt noch wirkungsvoll?

Auch die dritte Strophe sagt mir nicht zu... wie das gesamte Gedicht, denn es fehlt dem Gedicht an Originalit├Ąt, sowie an sprachlichen Mitteln, Bildern, Wahrheiten usw.

lg Thomas

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

Ein wichtiges Thema wird hier von dir angesprochen, jedoch sto├če ich mich besonders hieran: "Nicht schreiben mehr, was sie einst f├╝hlten, dachten...", wie Thomas schon sagte, klingt die Aufz├Ąhlung unbeholfen und schadet dem bis dahin meiner Meinung nach guten Klang der ersten Strophe, ebenso gef├Ąllt mir die erste Zeile der zweiten Strophe ("Und D├╝mmlichkeit wird unsre Welt bestimmen") nicht, da D├╝mmlichkeit schon immer vorhanden war und sein wird; abgesehen davon, dass wir momentan in einem Zeitalter ausgesprochener D├╝mmlichkeit leben, meiner Meinung nach jedenfalls. Das Thema ist wichtig, die Art wie du es verpackst gef├Ąllt mir insgesamt nicht ganz so gut.

mfg ich

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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

Werke: 39
Kommentare: 48
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Vielen Dank...

...f├╝r eure Kommentare. - Dass diese Art Pathos nicht jedermanns Sache ist, kann ich schon verstehen - schien mir dem Thema aber angemessen. - Ansonsten: Ich habe eure Anregungen aufmerksam zur Kenntnis genommen, auch wenn ich nat├╝rlich den vorliegenden Text nicht ├Ąndern werde.

Frdl. Gru├č, Herzog

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lapismont
Foren-Redakteur
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Registriert: Jul 2001

Werke: 223
Kommentare: 7558
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M O D E R A T I O N

Hallo Herzog,

bitte beachten, da├č die Leselupe kein Forum zur reinen Ver├Âffentlichung ist,
" auch wenn ich nat├╝rlich den vorliegenden Text nicht ├Ąndern werde."

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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