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Leselupe.de > Ungereimtes
Dunkle Pfade
Eingestellt am 21. 06. 2004 11:03


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Lif
Hobbydichter
Registriert: Jun 2004

Werke: 2
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Dunkle Pfade
gepflastert aus dem Seelenblut
der Freiheit Feuersglut
Gewöhnliche Geschichten
ĂĽnglaubwĂĽrdig fĂĽr die Allgemeinheit
doch nichts Besonderes in der Dunkelheit
Gewöhnliche Gedichte
unverständlich für die Allgemeinheit
doch nichts Besonderes in der Dunkelheit

Ein Mann geht seinen Weg
mitten in sein Ungewiss
Ein Mann erbringt seinen Zoll
auf seinem Schicksalsweg
und wie seine Angst auch langsam geht
aus seinem Gesicht
ist er doch des Mutes voll
noch zu erschöpft

Erschöpft von seinem Leben
beschränkt auf geben
In einer Gesellschaft
in sinnloser Wirtschaft
Was ihn noch erschöpft hat
war auch das Sehen
vom eigenen Untergehen

So bricht er aus
trottet nicht mehr sinnlos vor sich hin
Geht auf dunklen Pfaden
und sagt sich selbst: ”Ich bin!”
Erkennt die Wahrheit
Sieht die Realität die niemand will
Und schafft sich somit
einen gepflasterten Lebenssinn

In Zusammenarbeit mit der Dunkelheit
entflieht er in eine andere Ebene
Eine andere Ebene der Wirklichkeit
Er kann sich dort sehen
doch fällt´s ihm noch schwer zu verstehen
und bevor er richtig sieht
muss er erschöpft nach Hause gehen

Doch erschöpft ist er eher
von dem was er lebte bevor er sah
Als er maschinierte, nicht wusste, was er war
Als er funktionierte, gut geölt, ohne Probleme
und nun bildet er die gerissene Sehne

Dunkle Pfade sind seine Wege
Er hat, was Andere wollen
Und zu verdienen, was er hat
Ist schwerer als Arbeiten Tag und Nacht
Es hat nichts zu tun mit derart

Geistige Armut fĂĽhrt in den Bankrott
Doch vegetiert er nicht mehr in diesem Trott
Er hat nun Augen und eine Stimme
In der Lage ist er zu brechen die Totenstille
Er selbst ist nun der Messias aus der Dunkelheit
bringt Liebe und Licht in klarster Reinheit
in die Herzen der Hörer die sich interressieren für die Wirklichkeit
Nun zurĂĽck in seinem Leben
Doch entkommen der trĂĽben Sinnlosigkeit

Und sehen wir der dunklen Pfade ab
Was bleibt dann? Kann das war sein?
Ist es wahr, wenn die Hoffnung dir erstickt als Keim?
Ist es war, wenn jeder gräbt seines nächsten Grab?

Realitäten gibt´s wie Sand am Meer
Doch die Meisten sind pervertiert
- geben niemandem Wahrheitsgewähr
Sie machen keinen Sinn
dennoch fĂĽttert man sie mit ihm
Und das ganz ungeniert
Trotzdem: an die Wahrheit kommts nicht hin!

Oder entspricht es der Wahrheit, dass man leiden muss um sich des Recht auf Weiterleiden zu erkaufen?

Dann verzichtet er auf sein Recht
und fĂĽgt sich nicht als Knecht
Doch ist dennoch näher an der Wahrheit
als jene pervertierte Spezies von Realität
An der so Viele halten,
obwohl sie unser Dasein verrät,
aus sturer Feigheit gegenĂĽber
ihrer eigenen Vollkommenheit
Feigheit gegenĂĽber der Wahrheit
Die nunmal so schön ist, wie sie ist
und nach der ”Du” kein Produktionsfaktor bist!

__________________
- Lif -

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