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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Dunkles Licht / neu und besser (?)
Eingestellt am 24. 07. 2001 12:55


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[aZrael]
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2000

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Kommentare: 96
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Hallo, liebe Leute!

nachdem ich die erste Fassung von Dunkles Licht geschrieben hatte, war ich mit einigen Stellen nicht so ganz zufrieden.
Deswegen habe ich mich nochmal hingesetzt und einiges ├╝berarbeitet. Mit dem Erfolg, das es jetzt ca. 2 Seiten l├Ąnger wurde...

Und es ist an 2 Stellen nicht mehr ganz so pornographisch.

Ich w├╝rde mich freuen, wenn ihr beide Fassungen lesen w├╝rdet und mir dann sagen, was euch besser gef├Ąllt.

mfg,[aZrael]

---------

Dunkles Licht

"Hell und Dunkel, Schwarz und Wei├č...
das ist alles, was noch bleibt...
Die Farbe Grau ist verschwunden,
doch ohne sie sind wir nur Spiegel,
die die Wirklichkeit reflektieren,
ohne sie anzunehmen."

-- Adam Kadamon


1) fratricida
(Bruderm├Ârder)

"Larniel, warte! Bist du sicher, da├č du das wirklich tun willst?" Larniel blickte auf. Tarael war hinter ihn getreten, die Hand um das Schwert geschlossen. Larniel seufzte.
"Von allen, die mich aufhalten k├Ânnten, schicken die Ch├Âre ausgerechnet dich... doch nur du allein wei├čt, wie wichtig das ist, was ich vorhabe. Ich kann und werde nicht von meinem Vorhaben ablassen."
Larniel hatte sich herumgedreht, sein wei├čes langes Gewand bewegte sich leicht in der lauen Brise, die von irgendwoher kam und unbedeutend wehte. Auch er hatte nun seine Hand auf den Knauf seines Schwertes gelegt, das, aus schimmerndem Kristall von Erzengeln geschmiedet, an seiner linken Seite hing. Um ihn herum schimmerten die W├Ąnde des Energietunnels, der die Ebene des Himmels mit der Ebene der Sterblichen verband.
Tarael versuchte zum vielleicht allerletzten Mal, bevor die Geschichte mit Blut weiter geschrieben w├╝rde, ihn zur Umkehr zu bewegen: "Also bist du nicht bereit zu widerrufen? Bedenke, du bist ein Seraph! Und bedenke, was dein Schicksal sein wir, was du verlieren wirst!" Trotzig blickte Larniel ihn an: "Ich wei├č, was ich verlieren werde. Doch auch ihr Opfer wird gro├č sein. Nur zusammen k├Ânnen wir die letzte Frage schaffen... die Frage, die wir schon so lange suchen. Schlie├č dich uns an, Tarael, bleibe bei mir." Larniel fuhr fast beschw├Ârend fort: "Wir beide k├Ânnten das Wesen der Dinge ├Ąndern... vielleicht sogar das Wesen der Menschen ergr├╝nden." Doch seine Worte hatten keinen Erfolg, Taraels Augen hatten sich in bemalte Glasmurmeln verwandelt, kalt und bar jeden Gef├╝hls. Ein angeekelter Zug hatte sich um seinen Mund gelegt.
"Sie!", spie er Larniel entgegen. "Sie! Was ist sie denn? Ein D├Ąmon, ein Sukkubus! Eine Verdammte aus dem siebten Kreis der H├Âlle! Sie wird gar kein Opfer bringen, sie wird es genie├čen, einen der gro├čen Sieben seiner Seele zu berauben. Ich kann nicht zulassen, da├č du dich und den Chor so herabw├╝rdigst!" Und damit war alles gesprochen.
Fast gleichzeitig griffen beide nach ihren wundersch├Ânen, aber t├Âdlichen Schwertern. Ihr Kampf ├Ąhnelte einem Tanz, einer Choreographie unterworfen, die nur Leben oder Tod kannte.
Beide waren sie Meister ihrer Kunst, hatten sie in ├äonen von Jahren perfektioniert. Kristall schlug auf Kristall, Finte traf auf Reposte. Nach menschlichen Ma├čst├Ąben dauerte ihr Kampf Jahre, doch nach ihrer eigenen Zeit verstrichen nur Minuten, bevor Larniel den t├Âdlichen Treffer landete.
Es klang wie das Zischen einer Schlange, als die klare Klinge seines Schwertes in den Leib von Tarael fuhr, sein Herz durchbohrte und ihn des Lebens beraubte. Tarael st├╝rzte, seinem Schwert gleich zu Boden, die Finger um die Klinge verkrampft, die seiner Brust entsprang.
"Damit... gibt es kein Zur├╝ck mehr. Ab jetzt bist... du... ein Gefallener.", stammelte Tarael. Blut trat ihm auf die Lippen, versuchte ihn zu ersticken. Doch noch einmal sammelte er alle Kr├Ąfte: "La├č mich... nicht alleine sterben... halt mich fest..."
Und Larniel kniete sich zu ihm nieder, hielt ihn in seinen Armen, beschirmt von seinen m├Ąchtigen wei├čen Schwingen, bis sein Bruder tot war. " Wer hat gesagt, da├č Engel nicht weinen k├Ânnen", fl├╝sterte er, als seine Tr├Ąnen auf das Blut seines Bruders tropften. "Wir k├Ânnen weinen, nur hatten wir nicht oft einen Anla├č... ." Dann legte er Taraels Leiche sanft auf den Boden nieder und durchschritt das Tor nach Terra, der Welt der Menschen.


2) sub terram
(unter der Erde)

Kaschanda schlich leise durch die rot erleuchtete H├Âhle. Ihre schwarzen ledrigen Schwingen zuckten nerv├Âs auf ihrem R├╝cken. "Sie d├╝rfen mich nicht hier finden. Wenn sie mich hier finden, bin ich tot. Wenn ich sterbe, wird alles verloren sein. Sie d├╝rfen mich nicht hier finden..." Gebetsartig liefen ihr diese Gedanken durch den Geist, fingen sie mit ihren Zweifeln ein, lie├čen sie einer Panik gef├Ąhrlich nahe kommen.
Bem├╝ht ruhig blickt sie um einen gro├čen Felsen, der vor ihr den Weg blockierte und zuckte sogleich erschrocken zur├╝ck. Das Portal zur Erde... da war es, ganz nahe vor ihr, doch gleichzeitig auch unerreichbar f├╝r sie.
Sie hatte die schwarze Gestalt, die es bewachte sofort erkannt, hatten sich doch seine Gesichtsz├╝ge in ihrem Geist f├╝r alle Zeiten tief eingepr├Ągt. Zitternd duckte sie sich hinter dem Felsen, bem├╝ht, ja keinen Laut zu geben. Barasar, der Zerschmetterer... Barasar, der Meister der Wollust. Ihr Lehrer und Mentor, einer der Gro├čen F├╝nf des neunten Zirkels. Vorsichtig lugte sie an dem Gesteinsbrocken vorbei. Sie konnte ihn sehen, wie er vor dem Kohlenbecken auf und ab ging, sein Schweif peitschte die hei├če Luft. Mochte Kaschanda als Sukkubus noch menschen├Ąhnliche Z├╝ge aufweisen, so war Barasar ein D├Ąmon, wie er nicht schlimmer in einem Alptraum h├Ątte geschaffen werden k├Ânnen. Seine gedrehten Bocksh├Ârner warfen flackernde Schatten auf die H├Âhlenwand hinter ihm. Pl├Âtzlich blieb er stehen, legte den Kopf in den Nacken und bl├Ąhte die N├╝stern.
"Ich kann dich riechen... du bist da... hinter diesem Felsen.", schnarrte er mit rauer Stimme. Ein b├Âsartiges Funkeln trat in seine grauen Augen. "Komm schon heraus, Kaschanda, damit wir das ganze hier und jetzt beenden k├Ânnen. Es wird dir auch nichts passieren... zumindest nichts, was du nicht schon kennst" Seine Lachen hallte von den Steinw├Ąnden und der niedrigen Decke der H├Âhle wieder.
"Larniel, bitte hilf mir", flehte Kaschanda leise, "Er ist zu stark f├╝r mich, ich kann ihn unm├Âglich besiegen. Meine Macht reicht nicht aus. Larniel... bitte!"
Barasar zuckte pl├Âtzlich zusammen: "Betest du etwas zu einem Wesen des Himmels, des Lichtes?" Kaum verhohlene Abscheu trat in seine Stimme: "DU, ein D├Ąmon, betest zu einem Seraphen? Hast du dich ganz vergessen, Hure? Wenn ich mit dir fertig bin, dann wirst du um Gnade winseln!" Er lief in schnellem Schritt auf den Felsen zu, der Kaschanda als Deckung diente. "Bitte Larniel... hilf mir!"
Pl├Âtzlich schien die Luft um Kaschanda zu leuchten, ein sanftes blaues Gl├╝hen verwandelte das rote Licht in dunkles Purpur, breitete sich um sie herum aus, wie ein Heiligenschein
Barasar fuhr au├čer sich vor Wut herum: "Du hast hier keine Macht, Himmlischer, die Urm├Ąchte verbieten es dir!" "Nun nicht mehr. Ich bin ein Gefallener Engel.", ert├Ânte Larniels Stimme aus dem ├äther. "Ich stehe au├čerhalb der Dinge. Mag meine Pr├Ąsenz auch hier nicht fest sein, so kann ich dennoch meine Macht teilen." Mit diesen Worten ballte sich das blaue Leuchten zu einer Wolke zusammen, einem Schwarm Gl├╝hw├╝rmchen gleich, umh├╝llte Kaschanda und versank dann in ihrer Brust. Pl├Âtzlich schien sie von innen heraus zu leuchten.
Alle Panik und Zweifel fielen von ihr ab. Sie f├╝hlte sich stark wie lange nicht mehr, erf├╝llt mit Energie zum K├Ąmpfen und T├Âten. Mit gebleckten F├Ąngen sprang sie auf allen Vieren ├╝ber den Felsen, direkt auf Barasar zu und zielte mit ihren Z├Ąhnen auf seinen ungesch├╝tzten Hals. Lange Knochenmesser traten aus seinen Handkn├Âcheln hervor, versuchten, ihr Gesicht und ihren K├Ârper zu zerfetzen, doch sie war schneller.
Mit einem tiefen, ja fast zufriedenen Knurren versenkte sie ihre Rei├čz├Ąhne in seine Kehle, zerri├č seine Adern. Barasar kippte pl├Âtzlich nach hinten, einer Marionette gleich, der man die F├Ąden zerschnitten hatte. Ein dicker Blutstrahl machte sich aus seiner Kehle Bahn, einer Font├Ąne gleich, die seine Lebenskraft hinweg sp├╝lte. Befriedigt trank Kaschanda von seinem Blut, stillte damit ihren Durst nach mehr. Schlie├člich lie├č sie von seinem nur mehr zitternden K├Ârper ab und durchschritt das aus gro├čen uralten Steinquadern gefertigte Portal zu der Sph├Ąre der Menschen.

3) alacritas
(Begierde)

Als Kaschanda materialisierte, war sie alleine. Sie stand mitten in einem gro├čen Zimmer. Mehrmals drehte sie sich um die eigene Achse, betrachtete die dunklen M├Âbel, die dicken Teppiche. Ein gro├čer Kamin spendete Licht und W├Ąrme. Z├Âgernd trat sie zu einem Fenster und schob den Vorhang beiseite, um einen Blick nach drau├čen zu erhaschen. Vor dem Fenster breitete sich eine gro├če Stadt aus, wie verzaubert wirkend durch eine leichte Schneedecke, die auf jedem Haus und jeder Stra├če lag. Mit einem Mal bemerkte sie, da├č ihr diese Stadt vertraut war. Ihr Blick glitt zu dem gro├čen Turm, der die Stadt zu beherrschen schien. "Der Tower... ? Ich bin in Lundinum!" Langsam ging sie von dem Fenster zu einem gro├čen Sofa und versuchte geistesabwesend, sich hinzusetzen. Dabei klemmte sie sich ihren Schweif ein, was sie aber gar nicht bemerkte. Ihre Gedanken krei├čten um diese Stadt, was passiert war, als sie das letzte Mal hier gewesen war.




Sie war auf Seelenfang gewesen, hatte sich mit ihrem K├Ârper den Zugang zu den gr├Â├čten H├Ąusern erkauft. Z├╝chtig verh├╝llt war sie in den Clubs der Reichen und Vornehmen verkehrt, in der Gestalt einer menschlichen Frau. Schlie├člich hatte sie eines Abends den Earl Simon St. James von Craffordshire kennen gelernt. Er war eine imposante Erscheinung. Dunkles, schulterlanges Haar, tiefe blaue Augen und einen schlanken K├Ârper. Sie wurde ihm als Tamahra Janitschar vorgestellt, eine Exilrussin. Seine Augen suchten die ihren und sie schlug ihn in ihren Bann. Den ganzen Abend ├╝ber hatten sie sich angeregt ├╝ber Banalit├Ąten unterhalten, die aktuelle Lage Gro├čbritanniens, die Ausrufung des deutschen Reiches in Versailles, das tagespolitische Geschehen und ├Ąhnliches. Doch immer wieder, wenn er glaubte, es w├╝rde keiner merken, lie├č der Earl seine Augen ├╝ber ihren makellosen K├Ârper gleiten, versuchte sie, durch das Kleid, das sie trug, mit seinen Gedanken zu liebkosen. Kaschanda gefielen seine Versuche und sie fing an, es zu genie├čen. Fast schon bedauerte sie, da├č sie ihn heute Nacht seiner Seele berauben w├╝rde.
Als der Club schlo├č, lie├č der Earl seine Kutsche vorfahren und wie verabredet stiegen sie beide ein. Kaschanda lie├č sich in die weichen Polstersessel gleiten, und pl├Âtzlich suchten die Lippen des Earls die Ihren. Lange spielte sie mit seiner Zunge in einem endlosen Kuss, lie├č ihre H├Ąnde durch sein dichtes Haar gleiten. Dann fuhren ihre H├Ąnde ├╝ber seinen Nacken und R├╝cken, ertasteten harte Muskeln, die mehr einem Bauern als einem Edelmann gut zu Gesicht standen. Doch mit einemmal entzog sich Simon ihrem langen Kuss und suchte den Blick ihrer grauen Augen: "Du hast mich v├Âllig verzaubert. Irgendeine wunderbare Art von Magie ist hier am Werk, Tamahra." Er lag mit seiner Vermutung gleichzeitig furchtbar falsch und doch schrecklich richtig: Hier war Magie am Werke, schwarze, dunkle Magie, gewoben, um den Menschen zu unterjochen und zu verdammen und nicht, um ihn zu erleuchten. Von wunderbar konnte hier keine Rede sein. Doch das alles wusste er nicht. St. James legte seine Hand auf ihre Wange, zeichnete den Schwung ihrer Wangenknochen mit den Fingern nach, ganz sachte, als habe er Angst, sie sei eine Porzellanpuppe, die er versehentlich zerbrechen k├Ânnte. "Ich sah dir nur einmal in die Augen und schon war es um mich geschehen. Was hast du nur mit mir gemacht?" Doch statt einer Antwort verschr├Ąnkte Kaschanda ihre H├Ąnde hinter seinem Nacken und zog ihn noch n├Ąher an sich heran. Ihre Lippen glitten ├╝ber seine Finger, die eben noch auf ihre Wangen geruht hatten, ber├╝hrte jede einzelne Kuppe, kostete sie mit ihrer Zunge. Simon seufzte leise, als sich in seinem K├Ârper ein Feuer ausbreitete, eine Kraft, der er nicht mehr befehlen konnte.
"Warum dar├╝ber nachdenken? La├č es doch einfach geschehen", wisperte Kaschanda leise. "Manchmal gibt es eben Magie im Alltag. Versuche nicht, sie zu verstehen."
Sie lie├č ihre eine H├Ąnde tiefer sinken, fuhr ├╝ber seine Brust und konnte durch seinen Smoking hindurch die Hitze sp├╝ren, die sie dort entz├╝ndet hatte. Ihr Bannspruch hatte den Earl v├Âllig unter ihre Kontrolle gebracht, er war eine Puppe in ihren H├Ąnden, getrieben von blindem Verlangen, und nur noch ein schwindender Rest von Vernunft hielt ihn m├╝hselig im Zaum.
Simons Hand glitt von ihrem Mund zu ihren Br├╝sten, streichelte sie. Er konnte sp├╝ren, wie sich ihre Knospen durch den Stoff hindurch aufstellten und hart wurden. Kaschanda leget den Kopf in den Nacken und seufzte. Dann griff sie hinter sich und ├Âffnete die Schn├╝rung ihres Kleides. Langsam sch├Ąlte sich das dunkelgr├╝ne Seidenkleid von ihrem K├Ârper, gab ihre wollgeformten Br├╝ste und den Rest von ihr frei. Simon sank vor ihr auf den Boden der Kutsche, legte seinen Mund auf ihre Br├╝ste und liebkoste sie mit seiner Zunge. Weich und warm strich sein Atem ├╝ber ihre Haut hinweg, verursachte ihr eine G├Ąnsehaut. Wieder fuhr sie mit ihren H├Ąnden durch seine Haar, massierte ihn, lie├č ihre Finger auf seiner Kopfhaut Kreise ziehen. Pl├Âtzlich wanderten Simons Lippen weiter, hinterlie├čen eine Spur des Feuers auf ihrem K├Ârper. Sie sp├╝rte, wie er ├╝ber ihren Nabel glitt, mit seiner Zunge sanft ihn auslotete, dann weiter wanderte, hinab zu ihrem Dreieck. Er verharrte kurz, dann schickte er sich an, ihren Slip abzustreifen.
Doch dazu kam es nicht mehr.

Pl├Âtzlich wurde die Kutsche von einem Schlag ersch├╝ttert, etwas krachte und splitterte. Der Kutscher konnte gerade noch die Pferde z├╝geln, sonst w├Ąre das schwere Gef├Ąhrt wom├Âglich umgekippt. Der Earl kippte mit einem Schrei zur Seite und blieb bewu├čtlos auf dem Boden liegen. In der Decke der Kutsche war pl├Âtzlich ein Loch und Holzsplitter regneten auf Kaschanda herab. Durch die ├ľffnung konnte sie den Nachthimmel und die Sterne sehen und davor... die schwebende Lichtgestalt eines Seraphen! Sie schrie wie eine Katze, als sie ihre menschliche Gestalt in Bruchteilen von Sekunden aufgab und durch das Loch auf das Dach der Kutsche sprang. Ein Seraph! Das hatte ihr gerade noch gefehlt! Bestenfalls w├╝rde er sie umbringen, schlimmstenfalls- aber dar├╝ber dachte sie gar nicht mehr nach, sie war schon in Angriffsposition, als er sie pl├Âtzlich ansah. Gro├če blaue Augen, getr├Ąnkt von Reinheit und G├╝te blickten in ihre grauen. Kaschanda war v├Âllig ├╝berrumpelt, als sie ihn sah. Langsam ging er auf sie zu, immer noch unverwandt sie anblickend. "Du bist Kaschanda." Es war keine Frage, sondern eine Feststellung. Kaschanda erstarrte. Eigentlich waren sie beide Todfeinde, doch pl├Âtzlich war sie von eine unglaublichen Ruhe erf├╝llt. "Du bist Larniel" Es kam ihr einfach so ├╝ber die Lippen und doch wu├čte sie, da├č das der Name des Engels war, einer der verha├čten gro├čen Sieben.

4) pax vobiscum
(Friede sei mit euch)

Larniel war verwirrt. Sein ganzes Leben schon war er auf der Suche gewesen, hatte Millennien damit verbracht, die irdische Sph├Ąre zu bewandern, immer mit dem Wortlaut der Prophezeiung von Kadamon in den Ohren: "Wei├č und Schwarz, Licht und Dunkel, nur die Liebe zwischen einem D├Ąmonen und einem Engel kann den Frieden bringen." Er hatte viele Sukkuben und D├Ąmonen, Untiefe und M├Ąchtlinge aufgesp├╝rt und vernichtet, denn keine war der Prophezeiung entsprechend gewesen. Larniel hatte das T├Âten gr├╝ndlich satt.
Solange schon, wie Gott die Dualit├Ąt der Unendlichkeit erschaffen und sich dann zur├╝ckgezogen hatte, solange schon herrschte Krieg zwischen den Heerscharen des Himmels und den Armeen der H├Âlle. Legionen von Wesen waren auf beiden Seiten mit der gleichen Brutalit├Ąt geschlachtet worden auf einem Altar, dessen Sinn und Zweck l├Ąngst vergessen worden war. Und doch setzte er seine Suche fort, auch wenn er damit beinahe zu einem Ausgesto├čenen wurde, wollten doch sogar die hohen Ch├Âre den Krieg, denn auch sie hatten ihr wahres Wesen vergessen.
Und nun stand er einem Sukkubus auf einem Kutschendach in einer menschlichen Stadt gegen├╝ber und f├╝hlte, wie die Urm├Ąchte sich regten.
Ohne sein Zutun umfa├čte er ihren Kopf mit seiner Hand und schenkte ihr einen langen Ku├č, denn sie begierig erwiderte. Etwas schrie in ihm auf, rief ihm zu, es ist falsch, falsch, FALSCH... Doch diese Stimme verstummte und machte seinem Verlangen Platz.

Mit einem Mal jedoch entzog sie sich ihm, stie├č ihn mit einem Wutschrei von sich: ÔÇ×Elender Seraph! Was f├╝r einen Bannspruch hast du auf mich gelegt? Reicht es euch nicht, uns zu verfolgen und zu t├Âten? M├╝├čt ihr uns auch noch dem├╝tigen?ÔÇť. Larniel hielt sch├╝tzend seine Arme vor sich, als sie begann, ihn w├╝tend mit ihren Klauen zu attackieren. Doch sie war sehr stark, zu stark, als da├č er sie h├Ątte abwehren k├Ânnen, ohne sie zu verletzen. Er mu├čte diesen Kampf beenden, bevor er ├╝berhaupt beginnen konnte. Behend zog sein Schwert und versetzte ihr mit der breiten Seite einen heftigen Schlag gegen den Kopf. Kaschanda taumelte zur├╝ck, ihre Pupillen verschleierten sich und sie drohte, das Bewu├čtsein zu verlieren.
ÔÇ×Ich will nicht mit dir k├Ąmpfen. Und ich habe auch keinen Bannspruch dir auferlegt! Ich wei├č auch nicht, was ├╝ber mich gekommen ist... es waren die Urm├Ąchte, kannst du es das nicht f├╝hlen?ÔÇť.
Kaschanda richtete sich benommen auf und musterte Larniel. Sprach er die Wahrheit? Konnte sie ihm trauen? Sie hatte in der Tat etwas gesp├╝rt. Es war wie ein unglaublich starker Ruf gewesen, ein Befehl, dem sie unm├Âglich nicht gehorchen h├Ątte k├Ânnen. ÔÇ×Die Urm├Ąchte? Das kann ich nicht glauben...ÔÇť, fl├╝sterte sie. ÔÇ×Und warum sollten sie es sein? Warum sollten sie mich, einen Sukkubus und einen Seraphen zusammenf├╝hren?ÔÇť. Larniel schaute ihr in die Augen: ÔÇ×Du kennst die AntwortÔÇť. Das war alles, was er sagte.
Ihr dr├Ąngte sich ein unglaublicher Verdacht auf: ÔÇ×Die Prophezeiung! Die Prophezeiung von Adam Kadamon!ÔÇť, sie schnappte nach Luft. ÔÇ×Das kannst du nicht wirklich ernst meinen... Dieses Prophezeiung ist nie als echt anerkannt worden! Und selbst, wenn du an diesen Humbug glaubst, warum sollte ich mich mit dir einlassen?ÔÇť Die letzten Worte trieften vor Verachtung.
Larniels Blick verfinsterte sich: ÔÇ×Warum? Willst du wirklich wissen, warum? Weil ich das T├Âten satt habe! Ich habe genug vom Leid, das auf allen Ebenen der Existenz herrscht, von den Str├Âmen von Blut, die sich wie riesige Fl├╝sse durch unserer Geschichte ziehen!ÔÇť Er hatte sich selbst in Rage geredet und kam dabei bedrohlich auf Kaschanda zu. ÔÇ×Wesen der Finsternis, sieh selbst, wie verkommen wir schon sind!ÔÇť Mit diesen Worten griff Larniel blitzschnell nach Kaschandas Arm und umschlang sie mit seinen gro├čen Fl├╝geln. Der Raum um sie herum kr├╝mmte sich, die Stadt verschwand unter ihnen. Pl├Âtzlich schwebten beide hoch in der Luft. Kaschanda wurde von den starken Armen Larniels gehalten, der mit ausgebreiteten Schwingen in der Luft schwebte. ÔÇ×Sieh nach unten! Was gibt es denn noch f├╝r einen Unterschied zwischen Gut und B├Âse, wenn beide mit den selben Waffen, der selben Brutalit├Ąt k├Ąmpfen?ÔÇť
Kaschanda richtete mit M├╝he den Blick nach unten, ihr war ├╝bel von der gro├čen H├Âhe, in der sie sich befand. Unter sich konnte sie ein Schlachtfeld entdecken, das sich bis zum Horizont erstreckte. Der Boden war mit Blut getr├Ąnkt und Leichen bedeckten ihn wie eine Schicht merkw├╝rdigen Laubes. Und es kamen st├Ąndig neue dazu. Ein Krieg tobte dort unten, aber nicht irgendeiner, es war keine kleine Schlacht oder ein unbedeutendes Scharm├╝tzel, es war die Mutter aller Kriege. Im Sekundentakt st├╝rzten tausende Wesen getroffen zu Boden, verspritzten ihr Blut und ihre Lebenskraft und schrieen und weinten. Kaschandas ├ťbelkeit wurde zu etwas v├Âllig neuem, ihr krampfte sich der Magen zusammen und sie hatte das Gef├╝hl, zu ersticken.
ÔÇ×Sieh genau hin! Das ist es, was ich beenden will.ÔÇť Sie konnte h├Âren, da├č Larniel weinte. Und sie konnte nun auch die einzelnen Gestalten erkennen, die auf diesem Schlachtfeld unbarmherzig Leben vernichteten. Gerade sah sie zwei nieder D├Ąmonen, die einen Erzengel niederrangen. Pl├Âtzlich machte einer der beiden eine schnelle Bewegung mit seiner Krallenhand und ri├č dem Engel die Fl├╝gel am R├╝ckenansatz heraus. Die Lichtgestalt des Engels st├╝rzte, fiel in Agonie zu Boden und starb in einem See aus Blut. Doch die beiden D├Ąmonen konnte sich ihres Sieges nicht lange freuen, den sie wurden vom Kristallschwert eines Cherubins gepf├Ąhlt, der durch das Schlachtenget├╝mmel zu ihnen aufgeschlossen hatte. Kaschanda konnte es nicht mehr ertragen, mit jedem Liedschlag starben mehr Wesen noch qualvollere Tode. ÔÇ×Ist das der gro├če Krieg? Ist das daraus geworden?ÔÇť, schluchzte sie mit tr├Ąnenerstickter Stimme. ÔÇ×Mein ganzes Leben lang sah ich den Krieg als notwendiges ├ťbel an, als gerechter Kampf zwischen Gut und B├Âse. Doch jetzt... bring mich fort von hier... Bitte!ÔÇť. ÔÇ×Verstehst du mich jetzt?ÔÇť, fragte Larniel? ÔÇ×ja, ich verstehe dich... und es gibt nur einen Weg.ÔÇť
Wieder wogte Raum und Zeit um sie herum, und pl├Âtzlich standen sie beide wieder auf dem Dach der Kutsche. Es hatte wieder angefangen zu schneien und kleine Schneeflocken lie├čen sich auf sie beide nieder. ÔÇ×La├č es uns beenden, Larniel.ÔÇť
Larniel nahm Kaschanda in die Arme, sie weinte noch immer: ÔÇ×Du wei├čt, welchen Weg wir dann gehen m├╝ssen. Was unser Schicksal sein wird?ÔÇť ÔÇ×Ja... Larniel, doch ich werde es mit Freude ertragen, solange du bei mir bistÔÇť. Kaschanda schmiegte sich an ihn, und schenkte ihm einen langen Ku├č. ÔÇ×Jetzt wei├č ich, welche Rolle uns die Urm├Ąchte im Plan des Schicksals zugedacht haben. Und wir m├╝ssen sie erf├╝llen.ÔÇť Sie machte sich von ihm los und trat einige Schritte zur├╝ck. ÔÇ×Wenn der letzte Tag des letzte Monates des letzten Jahres erreicht istÔÇť, rezitierte sie die Prophezeiung, ÔÇ×dann werden der D├Ąmon und der Engel durch die Liebe verbunden werden. Ich werde kommen, LiebsterÔÇť Und damit verschwand Kaschanda in einer glutroten Feuers├Ąule, die sie zur├╝ck auf die Eben der Finsternis brachte. Larniel seufzte schwer, er wu├čte nicht, ob er lachen oder weinen sollte. ÔÇ×Vielleicht ist das endlich der erste Schritt zum gro├čen Frieden. Dank sei den Urm├ĄchtenÔÇť, murmelte er, dann eilte auch er in einer S├Ąule aus reinem Licht seiner Heimatebene entgegen.


5) sapientia
(Weisheit)

Kaschanda wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Larniel durch die T├╝r in das Zimmer trat.
Sofort sprang sie auf und umarmte ihn, band ihn mit einem langen Ku├č an sich. "Danke, da├č du mir beigestanden hast..." hauchte sie ihm entgegen. Larniel lie├č seine H├Ąnde von ihren Schultern zu ihrem R├╝cken gleiten, verschr├Ąnkte sie dort und zog sie noch n├Ąher an sich. "Jetzt gibt es kein Zur├╝ck mehr, wir beide sind Ge├Ąchtete..." "Schtscht, das alles bedeutet doch gar nichts mehr", antwortete sie ihm und fuhr mit ihrer Handfl├Ąche ├╝ber seine Wange: "Warum m├╝├čt ihr Engel immer so lange Gew├Ąnder tragen?", neckte sie ihn. Seine Augen blitzten auf: "Und warum tragt ihr D├Ąmonen niemals Kleidung auf eurem wirklichen K├Ârper?" Kaschanda blickt ihn sp├Âttisch an, dann legte sie eine seiner H├Ąnde auf ihre nackte Brust und begann, mit seinen Fingern in kleinen Kreisen um ihre Brustwarze zu streicheln." Weil wir sonst das jetzt nicht tun k├Ânnten..." Kaschandas Brustwarzen richteten sich auf, den streichelnden H├Ąnden von Larniel entgegen. Larniel f├╝hrte seinen Mund an den Ihren, dann lie├č er ihn an ihrem Hals entlang abw├Ąrts gleiten, fuhr mit der Zunge ├╝ber ihre Br├╝ste und bedachte sie mit K├╝ssen, die so sanft waren, da├č sie kaum zu sp├╝ren waren. Kaschanda geno├č seine Ber├╝hrungen, sie l├Âste mit flinken Fingern sein Gewand und streifte es ihm von den Schultern. Larniel stieg geistesabwesend daraus, ergriff Kaschanda und legte sie auf das gro├če, weiche Sofa.

Sie schmiegten sich aneinander, wir Schutzsuchende vor einem Sturm, doch der Sturm w├╝tete in ihnen selbst. Ein Feuersturm, der gl├╝hende Lava vor sich hertrieb und sie verbrennen w├╝rde, sollten sie nicht einen Weg finden, ihn zu l├Âschen. Kaschanda lie├č ihre Finger ├╝ber seinen R├╝cken tanzen, von seinem Nacken ├╝ber seinen R├╝cken zu seinen Schenkeln. Sie fuhr durch die kleinen blonden H├Ąrchen auf seinem K├Ârper und diese richteten sich pl├Âtzlich auf, als Larniel erschauerte.
"Ich habe noch nie so gef├╝hlt, so intensiv und lebendig", fl├╝sterte er. "In all den Millennien, die ich schon existiere, gab es nie eine Frau, die mich so sehr beherrscht hat wie du!" "Es existierte auch vorher noch nie eine Frau wie ich.", erwiderte Kaschanda verschmitzt l├Ąchelnd. "Bitte. Komm zu mir, sei mir ganz nah. Du sp├╝rst es ja auch.ÔÇť
Sie bi├č sich vor Lust auf die Lippe, als Larniel ihre Liebkosungen mit der gleichen Heftigkeit erwiderte und jeden Zentimeter ihrer Haut mit seinen H├Ąnden in Flammen setzte. Schlie├člich konnte auch er nicht mehr der Hitze standhalten. Behutsam und doch voller unb├Ąndiger Kraft machte es sich Bahn, und wurde von Kaschandas Beinen eng umschlungen, als er sein Ziel erreichte. Sie st├Âhnte auf, als sie ihn in sich sp├╝ren konnte, versuchte, ihn noch n├Ąher an sich zu ziehen, mit ihm zu verschmelzen.
Beide fanden mit einem Mal den gleichen Rhythmus, und bewegten sich nun zu einer uralten und immer unh├Ârbaren Melodie, zwei T├Ąnzer verbunden durch die Leidenschaft zu tanzen. Immer schneller wurden ihre Bewegungen, flie├čend wechselten sie zwischen Geben und nehmen, Sieger und Besiegtem. Raum und Zeit protestierten, wurde nebelhaft und verschwanden dann vollst├Ąndig, sie spielten keine Rolle mehr.

Die Vereinigung von Gut und B├Âse, von Schwarz und Wei├č zog weite Kreise durch die Ebenen der Existenz, wie ein Stein, der in einen kleinen See geworfen wird, gab es Wellen in der Realit├Ąt. In Sekundenbruchteilen wurden K├Ânigreiche geschaffen und vernichtet, Zivilisationen geboren und wieder ausgel├Âscht. Der dunkle Turm der Existenz war in Bewegung geraden und w├╝rde sich nicht mehr so schnell beruhigen.

Wie ein Gewittersto├č durchfuhr es die beiden Liebenden, als sie gemeinsam den H├Âhepunkt der Lust erreichten. Larniel sp├╝rte pl├Âtzlich, wie sich Kaschandas F├Ąnge voller Lust in seinen Nacken gruben und Blut hervorbrach, das seinen R├╝cken benetzte. Doch er empfand keine Schmerzen, seine Lust war zu gro├č. Mit einem erstickten Schrei machte er sich Luft, und seine Laute der Erf├╝llung vermischten sich mit den ihren.
Pl├Âtzlich erf├╝llte ein merkw├╝rdiges Licht ihr Zimmer, es wirkte wie eine Wolke aus hellen und dunklen Teilchen, die sich bewegten, einem Schneesturm der zugleich schwarz und wei├č war. Es h├╝llte die beiden Liebenden ein, durchdr├Ąngte sie, baute sie wieder auf, gab ihnen neue Kraft. Larniel und Kaschanda waren noch lange in der Nacht in mitten ihrer Leidenschaft gefangen, umschlangen sich mit der ganzen ungez├╝gelten Kraft ihrer Liebe. Erst als schon der Morgen graute, schliefen sie beide ermattet auf dem Sofa ein, beide um einen Teil ihrer selbst ├Ąrmer; ihre M├Ąchte als ├ťbersinnliche waren ein Teil von Kaschandas ungeborenem Kind geworden, dem Kind, gezeugt von Licht und Finsternis. Und als ganz normale Menschen w├╝rden sie nun es aufziehen bis zu jenem Tag, an dem Lapislazuli die Welten einen w├╝rde.


__________________
Die klimatischen Bedingungen in der H├Âlle sind sicher unerfreulich, aber die Gesellschaft dort w├Ąre von Interesse.

Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

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Andre
Hobbydichter
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Ja,

es ist besser geworden. Die Dinge bekommen einen besseren Zusammenhang und flie├čen besser ineinander. Aber: hie├č das Kind in der ersten Version auch Lapislazuli? Ich bin hier regelrecht dar├╝ber gestolpert.

Andr├ę
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Denn so wahr das Wasser immer dem tiefsten Punkt zustrebt, so wahr wird die menschliche Seele von dem tiefsten Punkt angezogen, den sie als Gruppe straflos erreichen kann.

Arnold Zweig, "Erziehung vor Verdun"

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[aZrael]
Wird mal Schriftsteller
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Hallo Andre!

Nein, in der ersten Version hie├č es noch Salmeritan, aber mir hat der Name dann doch nicht gefallen... klang mir zu sehr nach Sameriter (irgendwie zu auff├Ąllig). Wahrscheinlich werden in der Vortsetzung noch mehr Figuren Namen von Edel- oder Halbedelsteinen haben.

Genau, um den Flu├č ging es mir. Es war am Anfang einfach zu holprig und ging vor allem in pax vobiscum zu schnell... da hat mir die Logik gefehlt. Aber nachdem ich damals die Geschichte innerhalb von 4 Stunden heruntergeschrieben hatte, war ich einfach nicht mehr in der Lage, sie noch mal zu ├╝berarbeiten. Jetzt, wo ich die n├Âtige N├Ąhe hatte, ging es beser.

mfg, [aZrael]
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Die klimatischen Bedingungen in der H├Âlle sind sicher unerfreulich, aber die Gesellschaft dort w├Ąre von Interesse.

Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

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Andre
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Fortsetzung ist guuuuut! ;-)

Wenn mehr Leute Edelstein-Namen tragen stolpert man vielleicht auch nicht mehr so dr├╝ber. Andererseits kommt man dann vielleicht durcheinander. 'War jetzt Opal einer von den Guten oder nicht?' Bei Phantasienamen kann man lautmalerisch da mehr machen. Aber ich denke, das wird auch so interessant genug werden!

Andr├ę


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Micky
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Hey! Das ist wirklich klasse was du da gezaubert hast! meine Hochachtung sowas sch├Ânes hab ich schon lang nicht mehr gelesen!
Ich hab mir die "erst Version" auch angesehen und ich mu├č sagen gut das du es noch mal ├╝berarbeitet hast, weil ich einfach denke das du mit deinen ausschm├╝ckungen im sexuellen bereich ein wenig zuaufgetragen hast , die zweite Version finde ich besser weil man sich auch mehr vorstellen kann... aber die idee von ner Fortzestung finde ich ausgezeichnet
Liebe Gr├╝sse Micky

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[aZrael]
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Hallo Micky!

Genau deswegen habe ich es nochmal ├╝berarbeitet. Es war einfach zu deutlich an manchen Stellen ( man sollte keine Erotik schreiben, wenn man 3 Jahre alten Whiskey neben dem PC stehen hat ... ) und wirkte deshalb ziehmlich billig.

Yepp, es wird definitv eine Fortsetzung geben.... ich wei├č blo├č noch nicht, bis wann. Zu Zeit habe ich einfach zu viel um die Ohren... Ferienjob, Aral, Weiterbildung in Sachen Photoshop & Flash.

Aber ich hoffe, das ich den 2. Teil bis Weihnachten posten kann.

mfg, [aZrael]
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Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

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