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Leselupe.de > Ungereimtes
EIN HERBSTTAG
Eingestellt am 10. 10. 2009 02:19


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HarryHaller
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EIN HERBSTTAG

Im Nebel geboren erwachst Du
Und erweckst das Leben
Genie├če mich an diesem Tag
Und trage Fr├╝chte f├╝r den Fr├╝hling
Deinen liebsten Freund

Sch├Ân und reich soll er sein
Sorge tragen f├╝r Vergangenes und Geborenes
Ebenso wie der Mensch
Der Ruhe in sich tr├Ągt
Und friedvoll den Weg der Wiederkehr bestreitet

Und doch :
Utopie bleibt es immer
Auch wenn die Feder des Falken
Durch die L├╝fte schwebt
Um irgendwann einmal landend
Einem Hasen
├ťber das Fell zu streicheln...


EK 85
__________________
Nosce te ipsum...and keep your bones alive

Version vom 10. 10. 2009 02:19
Version vom 10. 10. 2009 13:36

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Harry,

dein Gedicht zeigt kluge & sch├Âne Stellen, bedarf aber m. E. noch eines gewissen Schliffs, bzw. der ├ťberarbeitung.

Dazu m├Âchte ich dir einen Vorschlag machen:

quote:
EIN HERBSTTAG

Im Nebel geboren erwachst Du
Und erweckst das Leben
Damit es noch einmal den Tag genie├čt
Und Fr├╝chte tr├Ągt
Fr├╝chte f├╝r den Fr├╝hling
Deinen liebsten Freund


Sch├Ân und reich ├╝ppig sollen die sein
Sorge tragen f├╝r Neues, Altes, Vergangenes und Geborenes
Ebenso wie er selbst ist der Mensch
Der Freude hat an allem

Ruhe in sich haben
Und friedvoll den Weg ihrer der Wiederkehr bestreiten


Und doch : Utopie bleibt es immer
Auch wenn die Feder das Falken
Durch die L├╝fte schwebt
Um irgendwann einmal landend
Einem Hasen
Das Fell zu streicheln zu streifen ...
In der Lyrik ist oft weniger mehr.

Die Zentrierung w├╝rde ich aufgeben. Eine solche passt nur in den seltensten F├Ąllen ...

Sehr gelungen finde ich die letzte Strophe.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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HarryHaller
One-Hit-Wonder-Autor
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Liebe Heidrun,
vielen Dank f├╝r deine Zeilen und M├╝hen. Endlich gibt es mal eine Reaktion- Danke!

Ich kenne mich hier noch nicht so aus mit Zitaten einf├╝gen (quote?) und daher versuche ich, ohne zu antworten:

Ich wei├č nicht viel ├╝ber Versma├č und solche Dinge, hoffe aber, dass ich das noch erlerne, denn eine ansprechende ├Ąu├čere Form kann Inhalte bestimmt besser transportieren als meine "ungeschliffene" Art.
Bei deinen Vorschl├Ągen habe ich aber z.T. das Gef├╝hl, das mir Inhalte verloren gehen:

"Im Nebel geboren"
hier streichst du "geboren", es soll aber Hoffnung ausdr├╝cken und zeigen, dass der Herbst auch etwas Werdendes hat und nicht nur Sterbendes...

"Fr├╝chte f├╝r den Fr├╝hling"
Die beiden Zeilen streichst du ganz, aber so hat die 2. Strophe keinen Sinn mehr, da sich das "Sorgen tragen" und das "sch├Ân und reich" auf den Fr├╝hling bezieht und nicht auf die Fr├╝chte...

"und Geborenes"
hmm, das k├Ânnte wegfallen, aber dann w├╝rde ich Vergangenes auch wegnehmen oder beides lassen und "Neues und Altes" streichen...

"Ebenso wie..."
Diese Zeilen sollen einen Bezug zum MEnschen darstellen, aber eigentlich nur zu bestimmten, zu denen, mit ruhigen und wachen Herzen...aber Du hast recht, so wie ich es schrieb, klingt es schlecht...

"zu streicheln"
du ├Ąnderst in "zu streifen", das klingt feiner, eleganter, aber nimmt der Handlung ein wenig eigene Aktivit├Ąt und auch Intensit├Ąt und vielleicht auch die Intention, denn das ein Falke einen Hasen steicheln k├Ânnte soll ja die gleiche Utopie oder das Dilemma des Menschen ausdr├╝cken, der es auch nicht schafft, seine "Beute" zu verschonen bzw. ihr sogar was Gutes zu tun...

├ťber Zentrierung habe ich mir so noch keine Gedanken gemacht. Da ich Gedichte ├Âfter ausdrucke und in einem Rahmen aufh├Ąnge, finde ich es einfach sch├Âner, wenn es zentriert ist, da es so symmetrisch im Rahmen aussieht...

Hier meine ├ťberarbeitung,vielleicht ist das besser, ich hoffe es:

EIN HERBSTTAG

Im Nebel geboren erwachst Du
Und erweckst das Leben
Genie├če mich an diesem Tag
Und trage Fr├╝chte f├╝r den Fr├╝hling
Deinen liebsten Freund

Sch├Ân und reich soll er sein
Sorge tragen f├╝r Vergangenes und Geborenes
Ebenso ist der Mensch
Der Ruhe in sich tr├Ągt
Und friedvoll den Weg der Wiederkehr bestreitet

Und doch :
Utopie bleibt es immer
Auch wenn die Feder das Falken
Durch die L├╝fte schwebt
Um irgendwann einmal landend
Einem Hasen
├ťber das Fell zu streicheln...


├ťber eine Antwort w├╝rde ich mich freuen- vielen Dank!

Lieben Gru├č
Eric
__________________
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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Eric,

jetzt scheint es mir viel klarer, auch besser, und ich verstehe, was du sagen willst.

Mit einer Stelle habe ich noch ein Problem:

Ebenso ist der Mensch
Der Ruhe in sich tr├Ągt
Und friedvoll den Weg der Wiederkehr bestreitet


Glaubst du das wirklich? Ist es nicht vielmehr so, dass er danach streben sollte, es aber (fast) nie erreicht?
Besser w├Ąre deshalb wohl:

Ebenso wie der Mensch

Was meinst du?

Wenn du eine neue Version einstellen willst, musst du ├╝brigens nur auf "bearbeiten" gehen, den alten Text l├Âschen und den neuen einstellen. Der alte Text bleibt in jedem Fall erhalten (als 1. Version, 2. und sofort).

Die Zentrierung, ebenso wie jede Interpunktion, hat in der Lyrik durchaus Bedeutung. - Nimmt man beispielsweise einen komischen Text, passt die Zentrierung, in anderen F├Ąllen eigentlich fast nie ... lenkt nur ab.

Freundliche Gr├╝├če
Heidrun

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HarryHaller
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Liebe Heidrun,

nochmals Dank- mir selbst gef├Ąllt es jetzt auch besser. Es ist eins meiner ersten Gedichte (von 1985, da war ich 19 Jahre alt) und da ich leider "nur" ein intuitiver Schreiberling bin, hab ich das es noch nicht so mit der ├Ąu├čeren Form, aber vielleicht bessere ich mich ja noch...

Zu dem "wie" als Verbesserung zum "ist":

Ich empfinde da keinen erkennbaren Unterschied.

"Ebenso ist der Mensch, der..." bedeutet auch, dass eben nur derjenige Mensch so ist, wenn er ...etc. Es bedeutet nicht, dass jeder Mensch so ist.

Vielleicht kommt es mit dem "wie" eine Nuance klarer raus...

Danke f├╝r all Deine Tipps, werde das Ab├Ąndern gleich mal versuchen...

Liebe Gr├╝├če Eric
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revilo
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Hallo Harry ,ich habe das Ding mehrmals gelesen und werde damit ├╝berhaupt nicht warm. Deine conclusio mit dem Hasenfell ist f├╝r mich unverst├Ądlich.Die erste Strophe ist sch├Ân, aber der Rest will einfach nicht passen. Das alles wirkt auf mich sehr bruchst├╝ckhaft und unausgegoren. Bitte jetzt keine langen Erkl├Ąrungsversuche. Ein Gedicht mu├č f├╝r sich selbst sprechen. Deines tut es leider nicht. LG revilo

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