Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92250
Momentan online:
77 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
EROTIK
Eingestellt am 20. 08. 2002 22:29


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

hier ist noch weniger los als in meiner
hos`, dachte karl, als er den raum betrat.
ĂŒber der tĂŒr stand in großen lettern
„erotik“. dass ich nicht lache, keine titten,
keine Àrsche, nicht mal sexy knie. karl
bewegte sich an den titeln vorbei und
bekam lust auf ein bier. „ein export, bitte!“
brĂŒllte er. nichts passierte. ĂŒberall hingen
diese schilder von der decke mit diesen
Ă€tzenden titeln. „kommt, verarscht mich
nicht! ist das hier `ne art maskenball, oder
sind alle swinger in der sauna, haha?“
karl hoffte noch, dass etwas passieren
wĂŒrde, nachdem er vorhin allen mut zu-
sammengenommen hatte, um den laden zu
betreten. „wenigstens musik!“ die schilder
wackelten unter der gewalt von karls stimme.




plötzlich wie aus dem nichts schwebte eine
nackte, zierliche schönheit feengleich vor
ihn und sprach: „bitte, machen sie nicht
so einen lĂ€rm. die kĂŒnstler schlafen ihren
kreativ-schlaf. was kann ich fĂŒr sie tun?“
„Àhm, also, da hĂ€ngt dieses schild ĂŒber
ihrer tĂŒr“, stotterte karl, „ich möchte ...
ficken, haha, bin ich richtig hier? haha.“
die ĂŒberirdische gestalt musterte karl nach-
denklich. „können sie schreiben?“ fragte
sie. „wie?“ karl lachte schon die ganze zeit
verlegen: „haha, ja, meinen namen, haha.“
„wenigstens haben sie einen großen pinsel.
mein name ist fay.“ ohne vorwarnung griff
sie ihm in den schritt. er zuckte zusammen
und wurde bleich. alles blut wich aus kopf
und gliedmaßen. die knöpfe seiner hose
sprangen auf, und er sah wie sein penis
in den raum wuchs, endlos und prall.
und fay saß rittlings auf dieser stange,
ihm gegenĂŒber, lachte immer entfernter
in sein gesicht: „ist es recht so, karl?“
sein glied gehörte nicht mehr ihm. bevor
er ohnmÀchtig wurde, hörte er fays weiche
stimme: „komm, mein junge, spritz ab, du
hast es nötig, mein kleiner ... .“

ich wache auf. der computer lÀuft noch.
ich ticke ihn an. ich befinde mich auf der
erotikseite der leselupe. komischer traum,
denke ich. fĂŒr heute langt`s. ich geh` raus.


__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


soleil
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: May 2001

Werke: 5
Kommentare: 169
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um soleil eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
die kĂŒnstler schlafen ihren kreativ-schlaf ...

... und der dauert,
und dauert,
und dauert ...

... nein, endlich einer,
Ralph erwachte ...

... und schenkte uns
diesen herrlich witzigen Traum!

Ralph, ich habe mich köstlich amĂŒsiert!

Gruß
Soleil




Bearbeiten/Löschen    


margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

das ist das schönste kompliment, das du machen kannst,
wenn du dich beim lesen amĂŒsierst. ich amĂŒsierte mich
beim schreiben. danke.

ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen    


ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

*hihi*

"komm, mein junge, spritz ab, du
hast es nötig, mein kleiner ... ."


Das denk ich mir auch oft, wenn ich manche Texte hier lese, Ralph

Theoretisch hĂ€ttest Du Karl mit Fay auch noch ein bisschen ĂŒber Bukowskis rohe Leber im Whiskyglas diskutieren lassen können, oder?

Nur so als Anregung

Grinsende GrĂŒsse
Elsa

Bearbeiten/Löschen    


margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

die leber im whiskeyglas hat es dir angetan, elsa.
wenn ich tot bin, erklÀre ich meine leber zum
kunstwerk. die kannst du dann in alkohol eingelegt
in irgendeinem museum bewundern. momentan begieße
ich sie noch von innen mit alk. haha.
karl ist ein dorftrottel - der ist zu solch intellektueller
unterhaltung nicht fÀhig. das einzige, was er im kopf
hat, sind titten und Àrsche.
aus deiner anregung mache ich bestimmt noch eine
kleine, erotische geschichte. eine, die spaß macht.

bis dann
ralph

__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen    


ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

Die Leber im Whiskyglas

ist das einzige, an was ich mich noch erinnern kann, ich hab Bukowski das letzte Mal vor 20 Jahren gelesen und habe kein BedĂŒrfnis, ihn mir nochmals zu geben. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass diese Leber im Glas zum Zwecke der Mösen-Simulation der beste Einfall war, den er je hatte.

Wenn Du intensiv von innen giesst, konserviert sich Deine Leber
wahrscheinlich von selbst, Ralph, und es werden keine weiteren konservatorischen Hilfsmittel nach Deinem Ableben benötigt.

Bin gespannt, wie Du meine Anregung fĂŒr die neue spassige Geschichte umsetzt

LG
Elsa

Bearbeiten/Löschen    


margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

hm, bin gerade angekommen, zum umsetzen hatte ich
noch nicht die muse.

gruß
ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!