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Leselupe.de > Gereimtes
Echolot
Eingestellt am 24. 06. 2006 13:36


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Aragorn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2004

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Echolot


Kein Wort vermag Unfassbares zu sagen
und nichts erfĂŒllt die Sehnsucht zu entkommen,
die Sterne sind dem Tage weggeschwommen,
als könnt' der Himmel Hoffnung nicht ertragen.

Das stille Tuch fÀllt auf den Tag hernieder,
es leuchten falsche Farben endlos weiter,
nichts auf der Welt scheint auf die Blicke heiter
und sanft vertraut erklingen leise Lieder.

Das letzte Lied der Amsel, fast vergoren,
durchdringen mich die trauten Melodien,
es haben sich die Töne selbst verschworen.

Fast zeitlos wechseln sich die Phantasien,
der Lebenswille ist schon bald verloren
und einzigst bleibt, vor allen TrÀnen flieh`n...


© Ara 24.6.06

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Aragorn,

ich habe dieses Gedicht nun mehrmals gelesen und komme mit mehreren Formulierungen nicht zurecht.
Es fĂ€ngt mit der Überschrift an. Das Echolot (Überschrift) möchte ich im Wasser (Text) wieder finden, doch dem ist nicht so. Ganz kurz vermutete ich den weiten Himmel ĂŒber einem Schiff, doch spĂ€testens bei der ErwĂ€hnung der Amsel ahne ich: Das Wasser bleibt aus.
Doch im Kontext gesehen ist dies nur eine Kleinigkeit. Die ganze Zeit frage ich mich: Was möchtest du ĂŒberhaupt sagen? Welches unfassbare UnglĂŒck ist hier geschehen? Wer spricht, denkt, was, worĂŒber? Ich brauche keinen Detailbericht, aber eine Aussage (die ĂŒber ein Elend hinausgeht) schon.
Es sind Zeilen in deinem Gedicht, bei denen mir die Satzstellung bzw. die Grammatik nicht einleuchtet. Wieder andere, bei denen die Bilder nicht stimmig erscheinen.
Da ich weiß, dass du es nicht schĂ€tzt, möchte ich vermeiden, in typischer Leselupenmanier, die SĂ€tze zu zerlegen. Ganz nebenbei spart mir das eine Menge Arbeit.

Sandra

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Aragorn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2004

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Liebe Sandra,

wir beide wissen, dass ich dieses Gedicht garantiert nicht erklĂ€ren werde. Das heißt aber nicht, dass ich dein "nicht verstehen" nicht verstĂŒnde.

Das Echolot soll Untiefen messen und genau solch eine Untiefe zeigt das Gedicht.

Was die Grammatik betrifft, so bin ich mit der letzten Zeile tatsĂ€chlich noch selbst unzufrieden, deshalb ĂŒberlasse ich es gerne den Lupianern, oder Dir, mir hier einen Vorschlag zu machen (vielleicht fĂ€llt mir selbst noch etwas ein).

Ich danke Dir fĂŒr den Kommentar.

Ara

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Was die Grammatik angeht, geht es mir nicht um die letzte Zeile. Ebenso wenig wollte ich das Gedicht von dir erklĂ€rt haben. Die Aussage, nach der ich fragte, möchte ich natĂŒrlich in deinem Gedicht und nicht in deiner Antwort lesen.

Wie gesagt, (im Gedicht) brauche ich keinen Detailbericht, aber eine mitschwingende Aussage, eine bildhafte Tiefe, eine rĂŒhrende Beschreibung, die mich ahnen, hoffen, sehnen lassen. All dies möchte ich bitte haben. Wenn dies nicht gelingt, hat der Autor sich sein Elend vielleicht vom Herz geschrieben, doch ansonsten bleibt er damit allein, da es sich dem Leser nicht vermitteln lĂ€sst. Das ist nach meinem GefĂŒhl hier geschehen.
Es ist auch nicht so, dass deine Zeilen in irgendeiner Form auf mich verschlĂŒsselt wirken. Das Problem liegt im Nachempfinden (um das Wort 'Verstehen' genauer zu erlĂ€utern) und darĂŒber hinaus im Gelingen.
Das Gedicht zeigt fĂŒr mich ebenfalls eine Untiefe. Im Sinne von Bodenlosigkeit. Ansonsten bleiben wir jedoch an der OberflĂ€che und das liegt daran, dass m.E. Inhalt, Stil und Intention des Autors nicht zusammen fließen. Es gelingt leider nicht, mich in dein Geschriebenes eintauchen zu lassen. Du wirfst Fragmente in den Raum, grammatisch unklare zudem. Diese Fragmente bleiben, was sie sind. Kein Bild fĂŒgt sich in ein anderes, zudem wirken sie auf mich weniger unklar, als viel mehr, nicht schlĂŒssig. Mir scheint, hier beugt sich die Aussage der Form, was zur Folge hat, dass dein Sonett (wie so viele) konstruiert u. statisch wirkt.
Ich kann dir keine VorschlÀge machen, da mir die Aussage so noch zu schwammig ist.

Sandra

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