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Leselupe.de > Ungereimtes
Eden
Eingestellt am 16. 11. 2001 21:08


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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

Werke: 28
Kommentare: 280
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Eden

Ausgespuckt, dann ausgewachsen
Eingesperrt in kaltes Dunkel
Abgenabelt, ausgesperrt
Hinabgestoßen
Lieg ich hier.

Kalte Wände, kalter Schweiß
Kein Licht im Dunkeln,
niemand weiß,
Wohin
Mag dieser Weg nur führen.

Die stummen Schreie blinder Seher
Gehen unter im Getöse
Lärmend lauter
Totenstille.
Hier regiert
Mit irrem Wahn,
des Narren Werk,
der freie Wille

Die Entropie des Denkens
Nimmt derweil zu.

__________________
Die Hölle sind wir selbst.

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
Kommentare: 11067
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Hallo, maskeso,

Das Gedicht wirkt gerade durch den Kontrast zur Überschrift.
Und durch die Verknüpfung von Abstraktem (Entropie) zu Bildlichem.

Angst. Angst, Furcht sprechen heraus aus dem Gedicht.

Was ist geschehen? Es bleibt im Dunkel.

Ja, der zweite Hauptsatz. Gilt er auch beim Denken?

Viele Grüße von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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