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Leselupe.de > Gereimtes
Efeu der Stille
Eingestellt am 13. 03. 2005 01:01


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Herr Müller
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Efeu der Stille

Ich saß einst umrankt von dem Efeu der Stille,
j e t z t spür ich den Druck als schwängernde Fülle,
entblöße den Stift und denke mir bloß,
oh Müller, dein Füller, was ist er heut groß?

Es gleitet die Feder, mich reitet die Lust,
das starke Verlangen hebt schnell meine Brust.
Die Tinte sie fließet und spritzt voller Mut,
ein wenig mehr Anstand, es stände mir gut.

Ihr werdet mich hassen, ihr werdet mich teeren,
vielleicht auch erwürgen, im Obstlaub vergären,
denn ich bin mir sicher, der Leser erschrickt
und dachte hier sicher, der Müller, er

s c h r e i b t für die Leser und findet sehr schnell,
die Worte des Dankes, sie leuchten so hell.
Kommt, seid mir nicht böse und seid mir nicht gram
Erdenkt euch nicht immer so´ n schweinischen Kram.




__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Udogi-Sela

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federnd ausgeglitten

„Ich saß einst umrankt von dem Efeu der Stille“

Welch schöner Satz!
In der Tat: Wir hatten schon lange nichts mehr vom Herrn Müller gehört! Jetzt meldet er sich mit diesem fulminanten Werk zurück. Gott sei Dank drückte ihn eine „schwängernde Fülle“ und er ließ seine „Tinte fließen“.

Aber plötzlich holpern wir Leser in diesem neuesten Werk an einem unreinen Reim: „erschrickt“ reimt sich nicht auf „er“.
Was ist passiert?
Dabei würde das Wort „strickt“ recht gut passen. Herr Müller strickt an seinem neuesten Gedicht.

Ich korrigiere:

...er dachte hier sicher, der Müller, er strickt

und s c h r e i b t für die Leser und findet so schnell,...“

Hab ich nicht recht, Herr Müller?

Der Gedanke an „schweinischen Kram“; was soll das nur heißen?

Ich lasse also die Worte des Dankes sehr hell aufleuchten!

Herzlichst
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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Herr Müller
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Stricken

Ja, genau Udo, Stricken ist richtig. Woll-Lust!

Henrik
__________________
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Montgelas
???
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es ranken

sich gedanken
in der stille,
die fülle !


lieber herr müller,

da hier vom stricken und von woll-lust die rede scheint,
verkneif ich mir meine gedanken, die bei den worten füller,
druck und entblößen u.v.a., sich einstellten.

ein guter text mein lieber herr !

meint

montgelas

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Herr Müller
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Die Gedanken sind frei

Lieber Montgelas, wie sagte der Trapezkünstler immer,
2 links, zwei rechts, einen fallen lassen
oder war das meine strickende Oma? Ich weiß es nicht mehr, ich freue mich aber, dass du dir so viele schöne Gedanken machst.

Henrik
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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San Martin
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Te-heh.

Dennoch würde ich Satzbau hier und da verbessern und Füllwörter ersetzen:

"Ich saß einst umschlungen vom Efeu der Stille"
"Die Tinte ergießt sich und spritzt voller Mut"
"ein wenig mehr Anständigkeit tät/stünd mir gut"

Warum die männliche Kadenz bei "teer´ n" und "verehr´n"? Noch dazu mit den hässlichen Akzenten und nicht mit dem richtigen Apostroph -> '

Was mir gar nicht gefällt, ist dieser Teil: "und findet so schnell, die Worte des Dankes, sie leuchten sehr hell." Das wirkt arg zusammen gehauen.

Ansonsten gefällt's mir sehr gut.

__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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