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Leselupe.de > Gereimtes
Egbert hat Kummer
Eingestellt am 21. 09. 2001 14:48


Autor
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Egbert
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2001

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Eigentlichkeiten
Oh, meine Marie-Jo, ich liebe sie so sehr. Sie fehlt mir so, ich wei├č nicht mehr, was ich nun machen soll. Ich f├╝hle mich so alleine hier, und selbst wenn jemand da ist, so ist es ohne sie nichts wert. So alleine, im Sehnen nach ihr, nach Marie-Jo. Was soll ich nur machen. Was trinken? Nein. Ich trinke nicht. Ich mag keinen Alkohol. Neinein, er schmeckt mir einfach nicht, ein Kostver├Ąchter bin ich nicht. Neinein, das find ich arm. Ich wei├č auch nicht warum er mir nicht schmeckt, na klar hab ich's versucht, schon oft hab ich's versucht, immer wieder, vor jeder Party hab ich mir gesagt, Sash, diesmal aber, diesmal kriegst Du das hin, das mu├č man wenigstens einmal im Leben gemacht haben usw.. aber es hat einfach nie geklappt. Nach einem Glas Bier war Schlu├č. Mehr ging nicht rein, mehr war nicht drin. Und was h├Ątte es mir denn gebracht.
Doch nur, Marie-Jo zu vergessen, und will ich das? Das Leben ohne sie ist grau und leer, wenn sie dabei ist, scheint es hell und leuchtet in seiner ganzen Pracht. Sie macht das Leben lebenswert, nur sie ist wichtig, alles andere egal. Jedes fest ohne sie ist ein vergeudetes, jeder Abend ohne sie ist einer zuviel, und nun sitze ich hier und spiele dumme Computerspiele, um mich abzulenken, doch hilft es nicht, denn sie ist nicht da. Und das schmerzt, schmerzt so sehr, denn zu zweit, da k├Ânnen wir fliegen, doch nun sehe ich mich am Boden liegen, mein zweiter Fl├╝gel ist abgerissen und ich hinke wie ein Kr├╝ppel durchs Leben, durch die z├Ąhe Zeit, die sich um mich legt und mich erstickt. Marie-Jo.

Wo bist Du nur, was soll ich ohne Dich nur tun? Warum kann mir keiner sagen, wo sie ist? Warum bringt mir keiner eine Nachricht von ihr. Sie hat viele Freunde, viele tausend Freunde, doch sie alle wollen nur sie allein, f├╝r sich allein und ich sitze hier, einer von vielen und sehne mich so sehr nach ihr, nach ihrem Geruch, ihrer Gesellschaft. Wenn Du da bist, bin ich da, geht es mit gut, so wundersch├Ân die Gewi├čheit, Dich hier zu haben, da├č ich Dich jederzeit sehen kann, anfassen kann, riechen, sp├╝ren, lieben kann. Wenn Du Dich zeigst, geht es mir gut. Am liebsten habe ich Dich in Deinem wei├čen Kleid, das ich Dir gab. Wenn Du Dich darin zeigst, ganz nah zu mir kommst, meine Lippen ber├╝hrst, wenn ich Deinen Duft, Deine W├Ąrme einatmen kann, Dich schmecken kann, dann ist mir, als w├╝rde ich fliegen, als k├Ânnt ich jeden Berg dieser Welt erklimmen, ich lasse mich fallen, einfach in Dich, nur Dich, nur Dich brauche ich, und ich kann wieder atmen. Und ich schlie├če die Augen und fliege mit Dir und bin ruhig und friedlich. Doch nun, was kann ich nur tun ohne Dich.

Soll ich rauchen? Das entspannt? Das w├Ąre Betrug, an mir, an ihr. Denn ich rauche nur, wenn sie dabei ist. Wenn ihr zauberhafter Duft alles ├╝berfl├╝gelt, mich mitnimmt auf eine wunderbare Reise, leicht wie der Rauch, aus dem wir aufsteigen. Doch ohne sie, ist es ein verzweifelter Versuch, Tote zu erwecken, Erinnerungen zu rufen, die verzerrt sind vom bei├čenden Qualm einer Kippe. Nein, das kann es nicht sein. Ich mu├č warten, nur warten und hoffen, gewi├č sein, da├č sie wieder kommt. Denn ohne sie, was bin ich? Ohne meine liebe Marie-Jo, meine ├╝ber alles geliebte Marie-Johanna.

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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