Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
67 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ei
Eingestellt am 02. 07. 2002 10:10


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Ganz kr├Ąftig schlug der spitze Schnabel innen gegen die Schale, immer und immer wieder, bis endlich darin ein Loch entstand und Licht in die Dunkelheit eindrang.Verwundert hielt das kleine K├╝cken inne und ├Âffnete die Augen. Der Lichtstrahl blendete es, sodass es sie gleich wieder schloss. Eine kurze Verschnaufpause und dann ging es weiter:

Es breitete die Fl├╝gel auseinander und die Schale brach entzwei. Es knackte, als sie auseinanderbrach und das K├╝cken blieb im gleichen Moment vor Ersch├Âpfung reglos liegen. Bis hierher hatte das K├╝cken es jetzt alleine geschafft und es sp├╝rte die K├Ąlte, denn die Welt in die es gelegt wurde war eine kalte Welt und wieder ├Âffnete es die Augen, doch es erkannte nur verschwommen wo es sich befand doch es roch gleich als erstes die N├Ąhe seiner Mutter und es sp├╝rte die W├Ąrme, die es umgab, als sie sich auf es legte, nachdem sie es geb├╝hrend bewundert hatte.

Die Entenmutter sa├č jetzt auf ihren Jungen. K├Ânnte sie z├Ąhlen, dann h├Ątte sie vier gez├Ąhlt und sie w├Ąrmte ihre Sch├Ątze, auf die sie jetzt in jeder freien Minute aufzupassen hatte. Der Erpel, der ihr diese Bescherung verursacht hatte registrierte fl├╝chtig seine Nachkommenschaft und es erf├╝llte ihn mit Stolz, dass er es zu vier Nachkommen gebracht hatte. Er hielt sich weiter entfernt bei den ├╝brigen Erpeln auf. Erziehung war schlie├člich Frauensache, genauso wie das Br├╝ten. Doch w├╝rde er gebraucht, war er da: Nat├╝rlich, selbstverst├Ąndlich, Ehrensache!

Die Entenmutter verlie├č ab und zu mal das Nest, welches sie zuvor mit ihrem Gatten gebaut hatte. Die Jungen mussten sich an die K├Ąlte der Welt gew├Âhnen und sie besa├čen ja schon gleich ein pr├Ąchtiges Federkleid. Sie sahen schwarz aus, das war eine gute Tarnfarbe und die brauchten sie hier in der freien Natur, wo Raubv├Âgel aus der Luft kommen konnten und jeden hellen Fleck aus der Ferne klar erkennen konnten. Doch Mutter Ente lie├č ihre Jungen nicht aus den Augen. Es gab noch viel zu tun: Sie mussten zun├Ąchst schwimmen lernen, welches keine gro├če M├╝he f├╝r sie war, hatten sie doch Schwimmh├Ąute zwischen den Zehen. Sie musste ihnen beibringen die tieferen Gew├Ąsser zu meiden, denn dort, nahe am Grund gab es die gefr├Ą├čigen Fische, die sich gerne mal ein K├╝cken schnappten, besonders, wenn es gerade erst auf der Welt war, dann war es noch so weich und passte prima in ihr Fischmaul.
Nun begann es zu regnen und die Jungen kuschelten sich wieder unter das Federkleid ihrer Mutter. Gut, dass sie da war!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
oh,

diese sehr nette geschichte schreit f├Ârmlich nach einer fortsetzung, die ich sehr gern lesen w├╝rde. ich staune, wie produktiv du bist. ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!