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Leselupe.de > Gereimtes
Eifersucht...
Eingestellt am 26. 03. 2004 20:04


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Geva
Bl├╝mchendichter
Registriert: Mar 2004

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Der Schwur

Einst waren da im Mittelalter
ein M├Ądchen und ein Geldverwalter.

Sie schworen sich Liebe bis in den Tod,
in guten Zeiten und auch in Not.

Er war von seiner Sch├Ânen unsagbar besessen
und konnte sie keine Sekunde lang vergessen.

Die Treue mu├čte f├╝r ihn das Wichtigste sein,
denn er ha├čte es, wenn sie fortging allein.

Am heutigen Tage sah er sie dann
am Marktplatz stehen mit einem jungen Mann.

Da stand er nun mit offenem Mund
und suchte verzweifelt nach einem Grund

sich zu erkl├Ąren, was er dort sah;
doch dies wurde ihm einfach nicht klar.

Wer mag das dort sein mit seinem Weibe?
R├╝ckt dieser Mann ihr etwa zu Leibe?

Seine Gedanken spielten ihm einen Streich;
auch seine Knie wurden pl├Âtzlich ganz weich.

Zu denken sein Weib k├Ânne ihn wegen einem Anderen verlassen,
entfachte in ihm das Gef├╝hl diesen Fremden zu hassen.

Auch wollte er seine Frau irgendwie bestrafen
und als sich ihre Blicke nun zuf├Ąllig trafen,

lief er so schnell es ihn trug nach Haus
und dachte sich was B├Âses aus.

Um seiner tief gekr├Ąnkten Seele Ausdruck zu verleihen,
mu├čte sein Plan schon au├čergew├Âhnlich sein.

So verbrachte er Stunden in Einsamkeit
und ├╝berlegte ├╝ber Reue und Leid.

Er lief auf und ab, konnte nicht ruhig bleiben
und dachte: �Diesem untreuen Biest werd┬┤ ich┬┤s zeigen!�

Dann endlich kam seine Angetraute heim
und zu seinem Entsetzen trat der Fremde mit ein!

Er selbst erblickte die zwei durch┬┤s Fenster im oberen Raum
und traute dieser Wahrheit kaum...

Doch er blieb stumm im ersten Stock sitzen;
man sah einen wirren Ausdruck in seinen Augen blitzen.

Was er da gesehen, verst├Ąrkte die Wut noch in ihm!
Nun war es an der Zeit seinen Plan zu vollziehen.

Leise schlich er herab - voller Zorn im Herzen;
h├Ârte aus der K├╝che sein schlechtes Weib lautstark scherzen.

Schon war er bei der Eingangst├╝re und sperrte sie h├Ârbar zu.
Still - war es in der K├╝che im Nu!

Jetzt br├╝llte er laut und v├Âllig von Sinnen:
�Keiner von euch kann mir nun mehr entrinnen!�

Er st├╝rmte in die K├╝che: �Ich bin euer Richter!�
Doch er blickte in verst├Ąndnislose Gesichter.

Verbl├╝fft wollte der Fremde ihm sagen,
da├č er die Wahrheit w├╝rde vertragen.

Doch soweit lie├č es der scheinbar Betrogene nicht kommen,
in seiner Wut hat er ein Messer genommen

und es dem Unbekannten ins Herz gerammt.
�Somit�, schrie er �bist du verbannt!

In die H├Âlle sollst du kommen,
du hast mir mein Weib genommen!�

Wimmernd sank der Fremde auf den Boden nieder
und ├Âffnete kurz darauf seine Augen nie wieder.

Sie brach zusammen, ihre Seele war zerrissen,
denn er hatte nun ihren Cousin auf dem Gewissen.

Als der Mann das erfuhr, lie├č auch er Gef├╝hle sp├╝hren,
doch sollte er nicht dennoch seinen Plan zu Ende f├╝hren?

Er wollte nicht, da├č es zu diesem Ungl├╝ck kam;
und auf einmal erf├╝llte es ihn mit Scham.

Seit Jahren war der Cousin schon nicht mehr hier.
Der Zufall trug ihn heut┬┤ zu ihr.

Sein Weib h├Ątte ihn jetzt vorstellen wollen
doch woher h├Ątt┬┤ der Eifers├╝chtige dies wissen sollen?!

Nun sah sie wie ihr Verwandter schmerzvoll von ihr ging;
dieser Ausdruck jetzt f├╝r immer in ihrem Gesichte hing.

Das wollte der Ehemann nicht lebensl├Ąnglich ertragen,
also w├╝rde er es noch ein zweites Mal wagen.

Traurig sprach sie von Liebe und Tod -
und von Gl├╝ck und von Not...

Trotzdem - er nahm ein neues Messer uns sah es lang an,
sprach sich selbst viel Mut zu und dann...

mit fester Entschlossenheit - zw├Âlf schlug die Uhr,
das Messer blitzte - brach er den Schwur!

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 88
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Liebe(r) Geva,

das Ding ist einfach viel zu lang und zerrissen. Fasse wenigstens zu Vierzeilern zusammen. Dazu solltest du aber die Zeilen einigerma├čen auf gleiche Silbenzahl bringen. So wird das nix. Wenn du laut liest, dann f├Ąllt dir bestimmt auf, dass der Rhythmus ├Âfter nicht stimmt.

Gru├č
J├╝rgen
__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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Geva
Bl├╝mchendichter
Registriert: Mar 2004

Werke: 1
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Der Schwur

Das ist schon eine ├╝berarbeitete Version. Das Original ist um einiges k├╝rzer aber daf├╝r nicht so verst├Ąndlich... Ich wei├č, da├č dies hier etwas lang geraten ist, aber ist das unbedingt ein Nachteil?
LG Geva

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