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Leselupe.de > Gereimtes
Eifersucht
Eingestellt am 16. 03. 2005 18:01


Autor
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Isa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

Werke: 36
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
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Dein’ glücklich Augen seh’ ich nun
Ein Einverständnis mit der Welt
Du bist berauscht von deinem Tun
Die Liebe kommt, dein Herz erhellt

Dein Mund zählt der Liebe Wunder
Du bist so fröhlich wie noch nie
Schwärmen macht mein Lächeln runder
Dein Liebster nun bald vor dir knie’

Eure Körper eng umschlungen
Ihr seht die Welt nicht, seht nur euch
Vögel es euch vorgesungen
Die andren sind euch völlig gleich

Ein Paar seid ihr und immer froh
Seid zusammen, nie allein
Liebe führt euch, sagt niemals „Wo?“
Doch ich werd’ nun alleine sein

Schatten nun nur schlecht erkennend
Dein Glück zerbricht, es war zu schön
Wahrheit von der LĂĽge trennend
Du kannst doch immer zu mir geh’n.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

das solte man sich nicht antun. das schmerzt.

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Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

An Isa

Gewöhnlich reizen mich Gedichte, wie dieses hier, zu ironischen Bemerkungen.

In deinen Strophen liegt aber neben der kindischen Belanglosigkeit der Worte, soviel unschuldige Naivität, dass ich gerührt bin.

Das macht die Zeilen nicht besser, aber mich geduldiger.

Schon gleich am Anfang hast du in einer Zeile zwei Platzhalter für Buchstaben. Das sind meist dem Rhythmus geschuldete Krücken. Man kann sie vermeiden. Was den Rhythmus angeht, wechselst du nicht nur von Jambus zum Trochäus, du hältst auch die Anzahl der Silben nicht ein.

Wenn schon der Inhalt durch seine Klischeehaftigkeit keine Emotionen wecken kann, sollte doch die Melodie wie eine Leier ins Ohr gehen.

An manchen Stellen wird der Inhalt der Strophen ungewollt komisch:

Ein Paar seid ihr und immer froh
Seid zusammen, nie allein
Liebe führt euch, sagt niemals „Wo?“
Doch ich werd’ nun alleine sein


Wenn du die Vögel bemühst, und von einem Paar redest, dann denke ich nur an eins …

Die letzten beiden Strophen gleiten vollends ab. Sie leiden an Rhythmusstörungen, Inhaltsschwund und Logikkatarrh.

Was ich nicht anzweifeln mag, sind deine GefĂĽhle. Sie sind bestimmt wahrhaftig und tief empfunden.

Den Ausdruck derselben darfst du ruhig einem Poesiealbum anvertrauen.


Lotte Werther

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Isa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

Werke: 36
Kommentare: 13
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danke lotte, so eine kritik hilft mir auf jeden fall weiter und ich kann versuchen mich zu verbessern. es gibt ja genug, woran ich arbeiten kann *g* danke nochmals

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
Kommentare: 471
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warum nicht?
Isa ich verstehe deine Botschaft schon.
Doch ist sie schwer in Verse zu packen,
Deine Botschaft wehrt sich noch gegen runde Reime;

darum meine ich:
Durch deine Botschaft wird das Gedicht nicht besser,
aber weil sich die Botschaft gegen runde Reime wehrt,
gewinnt alles wieder ein wenig.

Der SchluĂź hat was. ..
Ach könnte man doch immer Wahrheit von der Lüge trennen,
und wenns nicht gelingt... dann nimmst du ihn doch wieder auf...

L.G. Hans


__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
Kommentare: 783
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Liebe Isa,

so geht es nicht.

Ich habe auch irgendwie den Eindruck von glaubhaftem GefĂĽhl, aber egal was Du eigentlich sagen wolltest, so kann man es nicht machen.

Lotte Werther hat dazu das Notwendigste gesagt.

Ich habe auch durchaus Probleme mit der Aussage. Meine Vermutung geht dahin, dass da eine Frau ihre Freundin in eine Beziehung zu einem Mann entlässt mit dem Hinweis: Du wirst schon sehen, was Du davon hast, aber Du kannst Dich jederzeit bei mir ausweinen.

Vielleicht liegt das aber auch an mir, denn der Titel gibt ja doch einen Hinweis, wenn ich es recht bedenke.

Lieber Zarathustra,

ich glaube, man tut einer Botschaft Unrecht, wenn man von ihr sagt, sie wehre sich gegen runde Reime. Die Botschaften die ich kenne, sind meist ganz neutral gewesen und man konnte mit ihnen praktisch machen was man wollte. Ganz nach Vermögen.

Liebe GrĂĽĂźe
gareth

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