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Leselupe.de > Gereimtes
Eile nicht
Eingestellt am 30. 09. 2004 14:01


Autor
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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
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Ich sehe, wie Dein blondes Haupt sich neigt
und eine Locke z├Âgernd, matt im D├Ąmmerlicht,
leicht f├Ąllt in meinen Scho├č

Ich sehe Deinen Mund, der eben noch
so ausdrucksvoll und stark zu mir gesprochen,
ganz weich sich schlie├čen und erneut sich ├Âffnen

Ich sehe Deine klugen blauen Augen,
die ihren klaren Blick nun von mir wenden,
tief werden, dunkel und dann still sich schlie├čen

Und deines raschen Atems helle Stimme
verk├╝ndet, dass der Widerspruch vergangen,
der scheinbar zwischen Geben ist und Nehmen

So lege ich die Hand an deine Wange,
zu f├╝hlen, wie sie zart, in steten Wellen,
sich weitet, schwindet, sucht den Strom des Lebens

Nun eile nicht, Geliebte, lass uns ziehen,
fort mit dem sanften Sog, der sicher f├╝hrt
zu jenem Ort, wo warm der Quell entspringt.

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

Werke: 1
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quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von gareth
Ich sehe, wie Dein blondes Haupt sich neigt


lieber gareth,

mit diesem anfang wird es zu ├╝berlyrisiert,
nach meinem empfinden.
haupt ist mir zu feierlich...
ansonsten haben diese zeilen eine
wunderbare sanfte melodie

aber vielleicht muss ich es erst
nochmal in einer andren situation lesen


denkt

montgelas

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Kasoma
Guest
Registriert: Not Yet

Halleluja, Gareth,

beschreibt es, was ich denke? Ja? Die Locke im Scho├č, der sich senkende Blick...herrlich...
Das Thema an sich h├Ątte ich Dir nicht zugetraut, aber Du hast es grandios gemeistert, herzlichen Gl├╝ckwunsch!!! Es ist sanft, gef├╝hlvoll, erotisch und das Geben und Nehmen verwischt sich...ja, das ist es einfach toll...

begeisterte Gr├╝├če von Kasoma

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Lieber gareth,

wie hier nichts benannt wird, sondern alles aus dem Text selbst herausleuchtet,auch wie physische und psychische Liebe miteinander verschmolzen sind, das habe ich so vollendet lange nicht mehr irgendwo lesen k├Ânnen.

Ich bin begeistert.
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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guten Morgen Gareth,

nur mal lose Gedanken zum Anfag des Textes.
So ganz will es mir nicht gefallen, sorry. Es klingt alles irgendwie sch├Ân, lyrisch, aber es ist mir vielleicht auch etwas zu ├╝berladen von dem, was ich nicht so nachvollziehen kann.

lG
sch├Ânen Tag
Sanne

Ich sehe, wie Dein blonder Schopf sich neigt
und eine Locke z├Âgernd, matt im D├Ąmmerlicht,
leicht f├Ąllt in meinen Scho├č.

Ich sehe Deinen Mund, der eben noch
so ausdrucksvoll und stark zu mir gesprochen,
ganz weich sich schlie├čen und wieder ├Âffnen

Ich sehe in Deine klugen blauen Augen,
die ihren klaren Blick nun von mir wenden,
dunkel werden und deine Lider sich senken.
nochmal "schlie├čen?Klingt nicht sch├Ân. Ist eh son hartes Wort, finde ich



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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
Kommentare: 783
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Liebe/r Montgelas, Kasoma, Vera-Lena und Stoffel,

ich bin sehr dankbar f├╝r Eure Kommentare.

Montgelas, ├╝ber die Anfangszeile hab ich lange mit mir diskutiert. Ich habe aber keine gefunden, die sie h├Ątte ersetzen k├Ânnen. Stoffels Vorschlag, Haupt durch Schopf zu ersetzen, macht das Problem recht deutlich, indem beide Begriffe jeweils knapp au├čerhalb dessen liegen, was an Aussage angestrebt wird. Im Zweifel hab ich mich f├╝r die Poesie entschieden :o)

Unglaublich, Kasoma, dass Du mir das Thema nicht zugetraut hast :o) aber Deine Zustimmung (ich hab ja keinerlei Einschr├Ąnkung darin entdecken k├Ânnen) richtet mich wieder auf und macht mich sehr zufrieden.

Auch Deine Zustimmung, Vera-Lena, hat gro├če Bedeutung f├╝r mich, weil sie eben aus der Betrachtungsweise heraus geschieht, die diesem Gedicht zu Grunde liegt. Es ging mir darum, ein Geschehen erlebbar werden zu lassen, ohne es zu benennen oder zu bewerten.

Und Du hast schon recht damit, Stoffel, dass 'schlie├čen' auch als ein hartes Wort aufgefasst werden kann im Sinne von verschlie├čen, abschlie├čen, wegschlie├čen, aber ich habe f├╝r das Schlie├čen des Mundes und der Augen, wie auch f├╝r das Wort Haupt, keinen angemessenen Ersatz gefunden und mich deshalb entschlossen, es zweimal zu verwenden.
Deine ├änderungsvorschl├Ąge innerhalb der Zeilen w├╝rden das Metrum ├Ąndern, dem ich mich halt wieder einmal streng verpflichtet habe.

Liebe Gr├╝├če
gareth

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