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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Ein Akt der Gewalt von Ryan David Jahn
Eingestellt am 17. 02. 2011 13:36


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Haremsdame
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„Der Hof ist eine Leinwand, die den Horror der vergangenen Nacht abbildet wie ein GemĂ€lde“, schreibt der in Arizona, Texas und Kalifornien aufgewachsene Ryan David Jahn in seinem ersten Roman, der mit dem renommierten Debut Dagger Award ausgezeichnet wurde und seit Februar 2011 in deutscher Übersetzung vorliegt. (Wilhelm Heyne Verlag, MĂŒnchen) Sein Thriller mit dem Titel „Ein Akt der Gewalt“ basiert auf einer wahren Geschichte, dem Mord an Kitty Genovese, der 1964 weltweit fĂŒr Schlagzeilen sorgte und dessen UmstĂ€nde spĂ€ter unter dem Begriff Bystander-Effekt in die Kriminalgeschichte eingingen.

Wie ein Voyeur schaut der Autor den Bewohnern einer Appartementanlage in die Fenster. Der Leser lernt die unterschiedlichsten LebenshintergrĂŒnde und Verhaltensweisen von Menschen kennen. Doch Zivilcourage zeigt fast keiner. Jeder hofft auf die Tatkraft des anderen, als Schreie ĂŒber den Hof hallen...

Auch wem Grausamkeiten zuwider sind, kann diesem Buch positive Seiten abgewinnen. Jedes der 50 Kapitel beleuchtet in sekundengenauer Beobachtung die Stunden zwischen vier und acht Uhr morgens und könnte allein fĂŒr sich als Kurzgeschichte stehen.

Leser leiden mit einem Sohn, der seine Mutter pflegt, sehen, wie sich Ehepaare das Leben schwer machen, lernen einen nur auf seinen Vorteil bedachten Cop kennen, begleiten einen traumatisierten SanitĂ€ter bei seiner Arbeit und finden sich in den tiefsten AbgrĂŒnden menschlicher Seelen wieder.

„Das Leben in einer Stadt wie dieser besteht aus einer zufĂ€lligen Begegnung nach der anderen, Fremde, die einander zu Tausenden ĂŒber Weg laufen, manchmal aufeinander Einfluss nehmen, wenn auch gewöhnlich auf völlig unerhebliche Weise.“ Mit diesen Worten fasst der Autor kurz vor Ende der 269 Seiten den Inhalt seines durchaus lesenswerten Werkes zusammen.
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Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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