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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Ein Echo von Leben
Eingestellt am 01. 01. 2010 15:31


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Erbittert verkniffen der Mund seine Winkel zu Boden gerissen durch lange Gewohnheit zerknittert verfilzt ist das Haar seines Bartes verludert verlottert zerfetzt und mit Löchern durchsetzt sind die schäbigen Kleider die Hose die Jacke sein Hemd ohne Knöpfe gebeugt ist sein Kreuz und ermüdet die Schultern - ganz hinten im Auge ein Echo von Leben.


Fliessend zu lesen bis kurz vor dem Schluss




__________________
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Version vom 01. 01. 2010 15:31
Version vom 01. 01. 2010 19:23

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 114
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Lieber Herbert

So experimentell finde ich Dein neues amphibrachisches Gedicht gar nicht. Das letzte war thematisch noch in sich stimmiger. Trotzdem gefällt mir auch dieses hier Der Mensch hinter all diesem verlumpten Tand.
Sehr gerne gelesen.

LG
Thylda
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beiträgen ist Ironie nicht auszuschließen

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Thylda,

das Experimentelle ist aus meiner Sicht, dass das Ganze eine einzige Zeile ist (sie sieht nur umgebrochen aus, was z.B. beim Ändern der Schriftgröße sichtbar wird).

Ansonsten freue ich mich sehr, dass das Gedicht Dir so gut gefällt.

LG

Herbert
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Ralf Langer
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hallo herbert,

gefällt mir sehr
ich heb mal ein wenig experimentiert

mit strophenform und klangbild

ein Echo leben

Erbittert verkniffen der Mund
die Winkel zu Boden gerissen
von Gewohnheit geblichen
verfilzt ist das Haar seines Bartes
verludert verlottert zerfetzt
und mit Löchern durchsetzt
sind die schäbigen Kleider
die Hose die Jacke
das Hemd ohne Knöpfe
gebeugt ist sein Kreuz
und ermattet die Schulter

ganz hinten im Auge
ein Echo von Leben.

lg
ralf

__________________
RL

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Ralf,

guter Punkt: "Hose" statt "Hosen", den habe ich schon eingearbeitet.

Die von Dir vorgeschlagene Aufteilung der Zeile auf mehrere nach dem Sinnzusammenhang kann man natürlich machen.

Das habe ich bewußt nicht gemacht, um den Leser in eine Art Leserausch kommen zu lassen, der durchgängig sein soll. Daher auch die "Regieanweisung" am Ende.

Daher würde ich es bei der Einzeiligkeit belassen wollen, die - ich schrieb es schon oben - erst sichtbar wird, wenn man den Schriftgrad ändert.

Vielen Dank für den Vorschlag

LG Herbert
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Sta.tor
Foren-Redakteur
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Hallo HerbertH,

das ist in der Tat experimentell. Und zwar in derart, dass Du hier mal den Spieß umdrehst.

???

Wie oft lese ich Lyrik und denke immerzu: warum existieren hier Zeilenumbrüche, das ist doch eindeutig Prosa, als Gedicht angerichtet.
Nun, bei Dir ist's genau andersrum.
Gefällt mir.

Viele Grüße
Sta.tor
__________________
schlimmer geht immer

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