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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein Engel
Eingestellt am 21. 04. 2004 12:49


Autor
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black sparrow
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Ein Engel


Von den scharfen Kanten
des Alltags wundgerieben,
am Rand
der finanziellen Katastrophe
entlang,
f├Ąllt weicher Schnee,
um Angst zu d├Ąmpfen,
die Blutung zu stillen
von Nadeln, die fordernd
in ihm stecken.

Ein Engel,
der Welt verpflichtet,
mit all seiner
himmlischen Unzul├Ąnglichkeit,
schutzlos, ohne Haut,
verletzt von den Rinden
harter Menschenk├Ârper,
taub von falscher Schmeichelei
und m├╝de vom Phantomschmerz
der verlorenen Fl├╝gel,
die er im Himmel
lassen musste.


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Stoffel
gesperrt
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Hallo Black,


Sehr sch├Ân, bis auf eine Stelle.
In erster Linie kommt doch der Schnee, um die Wunden zu heilen, sich auf die Wunden zu legen, den Schmerz zu lindern. Dann das andere.
Nur mal ein, sicher ├╝berfl├╝ssiger, Gedanke.

lG
Stoffel

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black sparrow
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Hallo Stoffel,

dein Gedanke ist sicher nicht ├╝berfl├╝ssig, und ich
glaube, dass Gedicht ist eh noch verbesserungsw├╝rdig.
Ich bin noch nicht ganz zufrieden und f├╝r Vorschl├Ąge und Anregungen dankbar!

Liebe Gr├╝├če

black sparrow

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Der Text, das Thema wundersch├Ân. Einzig an zwei W├Ârtern sto├č ich mich, "finanzielle" und "Phantomschmerz". Es trifft vielleicht genau das, was du sagen m├Âchtest, aber im Klangbild deines Gedichtes, stechen sie hervor. Dieses bibliche Bild mit dem Engel ist wundersch├Ân - es passt auch so gut zu dir und deinen Werken, du verwendest diese Vergleiche des ├ľfteren, jedoch lesen sie sich immer wieder anders. Das ist der Reiz. Vielleicht k├Ânnte man schreiben:

quote:
Von den scharfen Kanten
des Alltags wundgerieben,
am Rand der Apokalypse
f├Ąllt weicher Schnee,
um Angst zu d├Ąmpfen...

quote:
harter Menschenk├Ârper,
taub von falscher Schmeichelei
und m├╝de vom Schmerz
verlorener Fl├╝gel...
(ist hier Phantom so wichtig?)



Trotzdem finde ich, dass dieses Gedicht sehr gelungen ist und es war sch├Ân, es Lesen zu d├╝rfen.

LG
Sandra

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black sparrow
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Hallo Sandra,

erstmal vielen Dank f├╝r dein Lob! Und auch f├╝r die Anregungen. Stimmt schon, die Formulierungen sind gew├Âhnlich, aber andererseits machen sie das Gedicht "irdischer",und ein irdisches Leben lebt dieser Engel ja jetzt. Das wollte ich damit ausdr├╝cken.
Und den Phantomschmerz w├╝rde ich gerne stehenlassen, weil es ja eine eigentlich l├Ąngst verheilte Wunde ist.
Amputationsnarbe w├╝rde noch passen, aber das hat denselben Effekt. Hm.
Jedenfalls verleiht dein Vorschlag gerade in der ersten Strophe dem Gedicht wesentlich mehr Kompaktheit im Rhythmus. (Kopfzerbrech)
Ich werde wohl noch etwas l├Ąnger dar├╝ber nachdenken!

Hab ein sch├Ânes Wochenende

the catholic sparrow

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Ein Engel auf Erden, der eigentlich (in seiner himmlischen
Mission) den Menschen sch├╝tzt, und als Mensch nun selbst leidet... Ein ├╝berirdisches Thema. "Am Rand der finanziellen Katastrophe" finde ich schon passend, da dies viele Menschen betrifft und so das menschliche des Engels (auch auf der materiellen Ebene) zeigt. Den Phantomschmerz w├╝rde ich (so wie Sandra) weglassen. Ich meine, man kann auch so verstehen, dass es sich um verheilte Wunden handelt und Du gibst dem Leser dann nicht zuviel vor. (Kann das vielleicht nicht so richtig ausdr├╝cken, also bleibt mir nur die Hoffnung auf Dein Verstehen. )
LG IKT

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