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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Ein Geschenk fürs Leben (gelöscht)
Eingestellt am 30. 07. 2012 19:36


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Paulina
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jon
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Das Thema ist so alt wie Menschheit. Oder fast so alt. Und ja: Namensgebung hat mit Milieu zu tun und zwar in jeder Hinsicht, wobei die hier aufgeführten Namen aus meiner Sicht eher "harmlos" sind (wenn man anfängt, seine Kinder nach Drinks zu benennen, wie ich es mal über die Ochsenknechts gehört habe, dann wird es dann doch bestenfalls grenzwertig). Der „Schaden“ ist im Allgemeinen eher gering, ein Kevin der Kevin-Generation hat keine Probleme (solange er sich nicht wie das Kevin-Klischee verhält), weil es eben so viele Kevins dieser Altersgruppe gibt.

Aber zum Text …

Wie schon angedeutet: Die Namen, die du aufzählst, finde ich – so typisch sie für jetzt auch sein mögen - nicht so „bizarr“, dass sie Kopfschütteln oder Schmunzeln auslösen. Es ist eben Geschmacks/Gewöhnungssache – wo bei "Jamie" das Problem mit dem Erwachsensein sein soll, sehe ich zum Beispiel gar nicht (bei "Jamie Oliver" denke ich nicht an ein Baby) – und deshalb muss der „Ironiker“ eben ein wenig mehr machen als nur aufzuzählen. Comedians haben es etwas einfach her, sie betonen die Namen etwas zu schräg oder schneiden vielsagende Grimassen. Dein Text bräuchte etwas Entsprechendes, um besser zu "sitzen".

Problematisch, weil eben auch milieu-geprägt, sind z. B. auch die „guten Ideen" am Schluss. Was der „Torben“ der 1980 ist, wäre für die Mittsechziger Jahrgänge wahrscheinlich der Martin gewesen („Ich bin der Martin, ne.") und für meinen Jahrgang und in meiner Umgebung war "Charlotte" oder "Elisabeth" höchstens die Oma (oder die aus der verstaubt-altmodischen Familie), Paul der Opa (meiner z.B.), Mia die aus der "abgedrehten Familie" etc. pp.

Kurz: Man kann sich immer mal wieder über Namens-Trends auslassen, aber das muss irgendwie pointierter und "zeitloser" sein. Aber das ist am Ende wohl Geschmackssache.

Richtig schwach fand ich dagegen den Anfang. Der leiert. Denn genau genommen sind es drei Anfänge – ein "mystischer" (wovon ist die Rede?), ein "sachlicher" (Anlass) und ein „wichtender" (Warum sind Vornamen der Rede wert?) Entscheide dich für einen Anfang, dieser sollte dann vom Charakter her auch den Text prägen. Mystisch: Wie kommen die bloß auf sowas? Sachlich: Feststellend, dass jede Zeit ihre Marotten mitbringt oder Gründe und Bedeutung der Namenswahl analysierend. Wichtend: Auf die Verantwortung eingehend (wobei das das heikelste Thema ist, denn selbst bei extremen Namen (wie in den USA z.B.) entsteht nur ganz selten ein „echter Schaden“ (da sind Nachnamen wie Notdurft oder Schlotterhose schon „riskanter").

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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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