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Leselupe.de > Kurzprosa
Ein Hauch von Liebe
Eingestellt am 14. 05. 2010 20:32


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Taurus
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2010

Werke: 1
Kommentare: 4
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Ein Hauch von Liebe
(Mick)

Fast schon hĂ€tte ich dich berĂŒhrt, um einen Augenblick auch angesprochen.
Engelsgleich dein LĂ€cheln in dieser frĂŒhen Stunde, verschlafen, nicht nur die Nacht mit dem Tag gebrochen.
Wer bist du? Wie sehr wĂŒnschte mir mein Herz eine Antwort auf diese Frage.
Doch statt der Antwort, ein LĂ€cheln von dir sehr wage.
Tief greift die Hand nach meinem Herzen, lĂ€sst es spĂŒrbar schlagen, ergebe mich der Flut, ohne zu wissen, wie lang es zu ertragen.
So sage nur ein einziges Wort, ich bitte dich, streichle meine Seele an dem geheimen Ort.
Doch tragen die aufsteigenden Wellen des Lebens ein anderes Spiel, gleich ob es mir oder einem anderen gefiel.
Du kennst mich nicht, ich kenn dich nicht, warum nur diese Qual?
So biete ich Geleit, doch zu viele an deiner Seite stehen zur Wahl.
Die fremde, große Hand sich um deine HĂŒften legt, ein Kuss von ihm in mir alles begrĂ€bt.
Doch noch einmal dreht sich dein Blick zu mir und wieder ein LĂ€cheln von dir.
Verschwunden in fester Hand, gebunden in des Versprechungs- Band.
Leise, gar zaghaft fĂŒhren mich meine Schritte fort, gesalbt von deinem LĂ€cheln an anderen Ort.
Welch Schabernack treibt dieses Leben, mit meinem einfachen Geist. So ist es doch der Wille mich zu ergeben, nicht dem Zweifel, welcher falsche Wege weißt.

So aufrichtig wie ich es beschrieb, ward ich auf die Welt gekommen.
Nur noch einmal zu spĂŒren die Liebe, betörend, zu erleben wie mir der Wille genommen.
Welch Kraft brachte ich auf es zu leisten, welch Hingabe ein Bildnis zu zeichnen.
Doch weiß ich, noch hab ich nicht verloren, sie wieder sehen, es an anderem Orte wird geschehen.
So lenke ich die Schritte zum Eisernen Steg, dies ist der Platz in meinem Herzen, von hier aus es dem Gelingen verpflichtet weiter geht.
Auf kalter stĂ€hlender BrĂŒstung sitzend, den Blick ins schwarze Nass gerichtet.
Die Tiefe mich schon immer anzog, das Leben in einem Körper vernichtet.
„Sie erwarteten mich fremder Mann, doch ich nicht um des ihres Willen kam.“
Ich kann sie spĂŒren, in meinem RĂŒcken, die zarten Worte entlocken tiefste Erinnerungen von Leidenschaft, welch wundervolles Leiden schafft.
„So bin ich gekommen, um euch nur das eine zu sagen, ich trage die Liebe in meinem Herzen, so ist es euch nicht möglich Besitz anzumelden.“
„Ich weiß nicht meine Teure wie ihr auf solche Gedanken kommt, so ward es nur ein Blick den wir tauschten.“
„Ich konnte sie spĂŒren FĂŒrst, ich spĂŒrte ihre Hand in meinem Herzen, wie sie wĂŒhlte um der Liebe habhaft zu werden. Ich spĂŒrte sie mit ihrer Lust in meinem Schoß, welches so gebe ich zu, fĂŒr einen kleinen Moment mich entrĂŒckte.“
„Noch immer verstehe ich nicht junge, ehrwĂŒrdige Dame. Doch gebe ich zu, ihr liebliches LĂ€cheln verzauberte mich, so eine kleine Geste doch keine Pein verspricht.“
„So wie sie es beschrieben mag es sein, bei jenen deren die Ehre noch im Herzen was bedeutet, doch nicht bei euch. So gebt es zu wer ihr seid, nach welcher armen Seele ihr abermals schreit. Ich kann es selbst kaum glauben, dem dunklen FĂŒrst so nah zu sein.
„Jawohl ich gebe es zu, ich bin es den du beschreibst, doch so bitte ich glaube mir, verwandelte ich mich aus Liebe zu dir.
„Nein mein FĂŒrst, so lasse ich mich nicht erwecken, die wahre Liebe einem anderen gehört.
Ihr der dem Leid so nahe steht, auf nimmer mehr noch mal betört.“
„So ist es jetzt genug, wie wagt ihr hier zu sprechen, so ist es war, mit Wolllust ich mir wĂŒnsche euch zu belecken. Die Kleider ich mir sehne vom Leibe zu reißen, um zu genießen eure Schönheit, eure Seele, um mich zu vereinen, nicht mit eurer Liebe, einzig die Befriedigung der Triebe. So wartet mit eurem Vorhaben ich kann euch reich beschenken, mit Ruhm, Macht und Schönheit, solange ihr auf Erden wandelt. So habe ich schon einmal, mit dem Sohn dieser Stadt gehandelt. Doch wenn euer Ende ist gekommen, so folgt ihr mir an meiner Seite, ich euch in mein Reich geleite.“
Mein Blick aufs kalte Nass gerichtet, spĂŒre ich ihre Hand in meinem RĂŒcken.
Schon fast zart, so möchte ich es beschreiben, in ihrer Not mich ĂŒber die Klippe zu drĂŒcken.
Der kalte Stahl bietet keinen Halt. So falle ich der Tiefe entgegen.
Doch bevor sie mich verschlingt, sich unsere Blicke noch einmal begegnen und abermals ein LĂ€cheln von Dir.

__________________
Das Leben findet seinen Weg!

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KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Taurus,

besser spĂ€t als nie. Hab (leider) eben erst dein Erstwerk auf der LeLu bemerkt und hĂ€tte da noch ein paar Ideen und persönliche VerbesserungsvorschlĂ€ge (deren Einarbeitung dir als Urheber natĂŒrlich völlig freigestellt ist)
Auch sind die VorschlĂ€ge nur meine eigene Meinung. Andere Leser und Autoren könnten DAS natĂŒrlich gaaanz anders sehen.

rot=Anmerkung
blau= Vorschlag
_____________________________________________________________

quote:
Fast schon hĂ€tte ich dich berĂŒhrt, um einen Augenblick auch angesprochen.

Das beginnt ziemlich umstÀndlich formuliert, technisch gesehen sogar falsch. Vielleicht besser sowas wie:
Fast hĂ€tte ich dich berĂŒhrt, beinahe sogar angesprochen.

quote:
Engelsgleich dein LĂ€cheln in dieser frĂŒhen Stunde, verschlafen, nicht nur die Nacht mit dem Tag gebrochen.

"nicht nur die Nacht mit dem Tag gebrochen" passt irgendwie nicht zum Restsatz bzw. ist es satzbautechnisch nicht korrekt.

quote:
Wer bist du? Wie sehr wĂŒnschte mir mein Herz eine Antwort auf diese Frage.

"...mir mein Herz ..." ergibt keinen Sinn. Wieso wĂŒnscht sich das der Prot. nicht selbst? Das Herz kann sich dabei gar nichts wĂŒnschen, es kann höchstens schmerzen oder wild pochen oder sich verkrampfen oder sonst was



Doch statt der Antwort, ein LĂ€cheln von dir, sehr wvage.


quote:
Tief greift die Hand nach meinem Herzen, lĂ€sst es spĂŒrbar schlagen, ergebe mich der Flut, ohne zu wissen, wie lang es zu ertragen.
So sage nur ein einziges Wort, ich bitte dich, streichle meine Seele an dem geheimen Ort.
Doch tragen die aufsteigenden Wellen des Lebens ein anderes Spiel, gleich ob es mir oder einem anderen gefiel.
Du kennst mich nicht, ich kenn dich nicht, warum nur diese Qual?
So biete ich Geleit, doch zu viele an deiner Seite stehen zur Wahl.
Die fremde, große Hand sich um deine HĂŒften legt, ein Kuss von ihm in mir alles begrĂ€bt.
Doch noch einmal dreht sich dein Blick zu mir und wieder ein LĂ€cheln von dir.
Verschwunden in fester Hand, gebunden in des Versprechungs- Band.
Leise, gar zaghaft fĂŒhren mich meine Schritte fort, gesalbt von deinem LĂ€cheln an anderen Ort.


Hier versuchst du es nun lyrisch, doch genau der "Reimversuch" vernichtet dein Werk als "Kurzprosa" (s.Forentext)Leider wird hierdurch das gewollte Bild verzerrt und bedient zahlreiche Klischees umso mehr.
M.M.n. wĂ€re es ĂŒberlegenswert, aus dem Text grundsĂ€tzlich etwas Lyrisches zu machen. Gute AnsĂ€tze sind genĂŒgend da. So hat mir persönlich zum Beispiel folgender Reim sehr gut gefallen:


quote:
Welch Schabernack treibt dieses Leben, mit meinem einfachen Geist. So ist es doch der Wille mich zu ergeben, nicht dem Zweifel, welcher falsche Wege weißt.

Auch im Rest(text) stecken so viele tolle Ideen und EinfĂ€lle, sodass ich (wĂ€re ich du) ein Gedicht versuchen wĂŒrde, oder radikal die "Reime" herausnehmen!!!!

Vorerst liebe GrĂŒĂŸe von KaGeb

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