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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ein Hotel in Bayern
Eingestellt am 29. 06. 2014 16:29


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Ciconia
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2012

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Zugegeben, der Einstellungstest, dem mich der alte Ankermann unterzogen hatte, war nicht ganz einwandfrei verlaufen. Aber alle drei Beteiligten - Ankermann, seine Frau Rosi und ich – waren ohne Gesichtsverlust aus dieser Geschichte herausgekommen, und ich hatte schließlich niemandem geschadet. Seitdem waren fast eineinhalb Jahre vergangen, und zum ersten Mal in meinem Leben war es mir gelungen, ganz seriös in einem Job durchzuhalten. Ich hatte nicht vor, diesen aufs Spiel zu setzen, denn die Kurt Ankermann GmbH ist eine seriöse Firma, der Alte hatte mich von Anfang an ins Herz geschlossen und sah wohl so etwas wie einen Sohn in mir.
Ankermann weihte mich nach und nach in seine Geschäfte ein, zu denen mehrere Hotels und ein kleines Kaufhaus gehörten. Mochte er zunächst nur vorgehabt haben, mich als Detektiv einzusetzen, erkannte er schnell, dass ich ihm mehr bieten konnte. Er schien Spaß daran zu haben, mich aufzubauen, und ich hatte nichts dagegen. Kurz vor meinem 30. Geburtstag bereute ich zutiefst, mein väterliches Erbe vor Jahren verspielt zu haben.

Eines Nachmittags im Spätsommer rief mich Ankermann in sein Büro.
„Dratge, ich hab da einen neuen Auftrag für Sie“, begrüßte er mich aufgeregt, „nehmen Sie erst mal Platz.“
Ich rückte den angebotenen Schwingstuhl ein wenig schräg, um einen besseren Blick auf das Foto der schönen Rosi auf Ankermanns riesigem Schreibtisch zu erhaschen. Eine Sünde wert gewesen wäre sie schon, dachte ich.
„Hören Sie zu, lieber Dratge. Ich hab da gerade ein neues Projekt angeboten bekommen, ein altehrwürdiges Hotel in einem oberbayerischen Kurort, das zum Verkauf steht. Ist noch nicht offiziell, aber mein Informant hat da sehr gute Beziehungen.“
Ankermann schnaufte zufrieden.
„Bevor das Kaufangebot jetzt veröffentlicht wird, würde ich gern Näheres über diesen Laden wissen. Und da hab ich mir gedacht, Sie könnten ein paar Tage Urlaub ganz gut gebrauchen und bei dieser Gelegenheit beiläufig das Hotel ein wenig inspizieren. Was halten Sie davon?“
Es gab sicher interessantere Urlaubsziele fĂĽr mich. Aber einige Tage auf Kosten der Firma ausspannen, warum nicht?
„Klingt nicht schlecht, Herr Ankermann“, begann ich vorsichtig, „wann soll’s denn losgehen?“
„So schnell wie möglich, meinetwegen können Sie morgen schon fahren. Meine Sekretärin soll sich mal um eine Reservierung kümmern, und dann erscheinen Sie dort als ganz normaler Tourist.“
„Muss ich mir auch noch einen Sepplhut zulegen?“ rutschte mir raus, und ich ärgerte mich im selben Moment über mich selbst. Ankermann rümpfte leicht die Nase.
„Mir ist völlig egal, wie Sie dort erscheinen, wichtig sind mir die Informationen, die ich von Ihnen erwarte! Bringen Sie alles in Erfahrung, was nur möglich ist, suchen Sie sich Informanten, die Ihnen Interna verraten, schauen Sie sich das Personal an, das würde ich nämlich im Falle eines Falles gern übernehmen. Sie wissen ja bestimmt selbst, was so alles dazugehört.“
„An welchen Zeitraum hatten Sie denn gedacht?“
„Na, so vier bis fünf Tage müssten wohl ausreichen. Sie sollen dort ja schließlich keine Kur machen!"
Ein selbstzufriedenes Lachen schepperte durch den Raum.

So verließ ich am nächsten Tag Düsseldorf mit Ziel Oberbayern und richtete mich auf einen sehr langweiligen Aufenthalt ein. Aber mit einem gutgefüllten Spesenkonto würde mir bestimmt einiges einfallen. Der Alte zeigte sich immer großzügig mir gegenüber.
Das Kleinstädtchen empfing mich am späten Nachmittag mit herrlichem Sonnenschein. Das Hotel machte einen seriösen, gemütlichen Eindruck, und ich betrat einigermaßen versöhnt mit meiner Aufgabe das Hotel.
„Grüß Gott, was kann ich für Sie tun?“
Annette MĂĽhlbacher stand auf dem Namensschild der hĂĽbschen BrĂĽnetten an der Rezeption, und ich lieĂź meinen Blick einige Sekunden ĂĽber das hochinteressante Umfeld dieses Namensschildes auf dem Dirndl gleiten.
„Guten Tag, ich habe eine Reservierung auf den Namen Dratge, Robert Dratge.“
Während ich schweigend das Anmeldeformular ausfüllte, vermied ich tunlichst, einen weiteren Blick in ihre auffallend großen kastanienbraunen Augen oder gar in die Nähe des überaus reizvollen Dekolletés zu werfen.
„Kann ich Ihnen noch ein paar Informationen über den Ort mitgeben?“ fragte sie und griff in den Prospektständer hinter dem Tresen.
„Stadtplan, Konzertplan, Informationen über die Spielbank …“
„Spielbank??“
„Natürlich, wir haben auch eine Spielbank am Ort, wenn Sie möchten, können Sie sich gern der Gästeführung morgen Abend anschließen.“
Gästeführung in die Spielbank? Ich täuschte einen Hustenanfall vor, um nicht in hysterisches Lachen auszubrechen. Mein Erbe hatte ich vor einigen Jahren in kurzer Zeit verzockt, hauptsächlich mit Pokern. Daraufhin hatte ich mich in einem Anflug von Vernunft deutschlandweit in allen Spielbanken sperren lassen.
„Nein, danke, Frau Mühlbacher, für die Spielbank werde ich leider keine Zeit haben."

Das Zimmer wirkte nicht übermäßig komfortabel, aber für einen Kurzaufenthalt sollte es genügen. Der Alte wollte schließlich kein Luxushotel kaufen, sondern ein solides Mittelklassehaus. Ich schüttete durstig den Willkommens-Pikkolo hinunter, während ich überlegte, wie ich diesen Auftrag mit geringstem Aufwand und größtmöglichem Spaßfaktor erledigen konnte.
Die lange Anfahrt betrachtete ich als ausreichende Arbeit für heute. Das Städtchen musste ja auch noch erkundet werden, und so machte ich mich nach einem kurzen Blick in den Stadtplan auf den Weg in den nächsten Biergarten.
Fast alle Plätze waren besetzt, ich zwängte mich zu einer lärmenden Gruppe Einheimischer an den Tisch und fühlte mich sofort äußerst unwohl. Ich bestellte einen deftigen Schweinsbraten und eine Halbe Bier und hing vielerlei Gedanken nach.
Seitdem Annette Mühlbacher bei meiner Ankunft das Wort Spielbank in den Mund genommen hatte, rumorte es in mir. Ich wusste, ich war noch lange nicht geheilt, ich hatte mich in letzter Zeit zu Hause nur gut unter Kontrolle gehabt. Aber hier, in ungewohnter Umgebung, allein unter Bayern, fasste ich einen folgenschweren Entschluss. Nach dem zweiten Bier kehrte ich zurück ins Hotel, zog mich um, vergaß selbst die Krawatte nicht, und bestellte mir beim wortkargen Nachtportier ein Taxi. Ein Spielkasino gab es nämlich auch in der österreichischen Nachbarschaft, hatte ich gelesen, und dort war ich nicht gesperrt. Ich wollte es noch einmal wissen.

So viel Glück wie an diesem Abend hatte ich selten gehabt. Es dämmerte schon, als mich ein österreichisches Taxi ins Hotel zurückbrachte. Zum ersten Mal in meinem Leben fuhr ich einen größeren Gewinn ein, und ich hatte nicht vor, ihn wieder aufs Spiel zu setzen. Ich verstaute den Scheck über 73.500 Euro sorgfältig in meinem Zimmersafe, hängte das „Bitte nicht stören“-Schild an die Tür und fiel todmüde ins Bett. Ankermann und meine eigentliche Aufgabe hatte ich fast vergessen, nicht aber die hübsche Annette. Sie schien mir Glück zu bringen, denn sie hatte mich auf die Idee mit dem Spielkasino gebracht.
Ich schlief trotz des aufregenden Abends tief und fest und wachte erst gegen Mittag auf. Für das Hotelfrühstück war es längst zu spät, deshalb gönnte ich mir ein ausgiebiges Luxusfrühstück im besten Café der Stadt. Dabei blätterte ich lustlos im örtlichen „Tageblatt“ und las amüsiert die üblichen Meldungen über Bagatellunfälle, Wirtshausraufereien und fehlende Kita-Plätze. Dann brachte ein Klecks Marmelade, der genau auf die Überschrift „Öffentliche Ausschreibung“ tropfte und meinen Blick darauf lenkte, eine überraschende Wende für meinen Auftrag. Ich musste zweimal lesen, bis ich das Behördendeutsch über einen Grundstücksverkauf vollends verstanden hatte.

Nach einem langen Spaziergang am Fluss kam ich am späten Nachmittag ins Hotel zurück. Ich war sehr erleichtert, Annette Mühlbacher an der Rezeption zu sehen. Sie begrüßte mich freundlich und schaute mich lange an. Ich sah das als Einladung.
„Hallo, Frau Mühlbacher, Sie können mir sicher für heute Abend einen gemütlichen Biergarten empfehlen, nicht wahr?“
Sie zögerte einen Moment.
„Also wir sind meistens beim Schreinerwirt, das ist am anderen Ende der Stadt. Sie können direkt durch die Fußgängerzone gehen.“
Ich bedankte mich für den Tipp und zog zwei Stunden später los zum Schreinerwirt, der mir auf Anhieb wesentlich gemütlicher und ruhiger erschien als der gestrige Biergarten. Ein schönes Plätzchen zum Nachdenken.
Kaum hatte ich meine üppige Brotzeit mit der ersten Halben hinuntergespült, holte mich der Anblick zweier hübscher junger Frauen, die sich nach einem freien Platz umschauten, sehr zügig aus meinen Gedanken zurück: Annette und eine blonde Begleiterin, beide offensichtlich bester Laune. Ich unterdrückte den ersten Reflex, ihnen zuzuwinken und sie zu mir an den Tisch zu holen, doch das war gar nicht nötig.
„Dürfen wir uns zu Ihnen setzen? Ist ja ziemlich voll heute.“
Ich schien eine Glückssträhne zu haben.
Die blonde Kathrin war eine Kollegin und Freundin von Annette, Assistentin des Hoteldirektors, wie sie betonte. Nach einigem Smalltalk versuchte ich das Gespräch beim zweiten Bier vorsichtig auf die Arbeit im Hotel zu lenken.
Annette hatte ihre Stelle erst vor einigen Monaten angetreten, erzählte sie. Ihr Onkel führte ein großes Hotel in Hamburg, dort hatte sie ihre Ausbildung absolviert. Nach einigen Jahren in der Großstadt, meinte sie, sei es Zeit für etwas Ruhigeres gewesen. Aber hier im Ort fühle sie sich nicht richtig wohl, und sie hätte längst gekündigt, wenn ihr Onkel sie nicht kürzlich um einen Gefallen gebeten hätte.
„Und der wäre?“, fragte ich amüsiert.
„Na ja …“, sie warf einen Seitenblick auf Kathrin, „das ist wohl kein Geheimnis mehr … Das Hotel soll demnächst verkauft werden, und mein Onkel wäre eventuell an einem Kauf interessiert. Ich soll also vorerst ein bisschen Augen und Ohren offenhalten.“
„Ach!
Und wissen Sie schon, was Sie ihm raten werden?“
„Nee, ich weiß nicht so recht.“
Wieder warf sie einen schrägen Blick auf die Kollegin, der diese Unterhaltung nun zu vertraulich wurde.
„Ich werd mich mal langsam verabschieden, muss morgen früh raus.“
Annette hatte keine Eile.
„Ich hab morgen frei“, verkündete sie fröhlich.
„Wissen Sie“, nahm sie den Faden wieder auf, nachdem Kathrin gegangen war, „mit dem Hotelverkauf ist das ja so eine Sache. Das Grundstück nebenan, diese kleine Grünfläche – haben Sie vielleicht schon gesehen - wird eventuell demnächst von der Stadt verkauft, man munkelt, dass man dort gern ein Luxushotel ansiedeln würde. Es gibt hier nämlich kaum ein modernes Hotel am Ort. Das wäre natürlich eine starke Konkurrenz für unser Haus.“
„Und ohne diese Konkurrenz würden Sie Ihrem Onkel zuraten?“
„Auch nicht wirklich. Es wären erhebliche Investitionen nötig, das Hotel ist mehr als fünfzig Jahre alt und entspricht in vieler Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen, vor allem, was die Energieversorgung angeht. Da müssten neue Leitungen verlegt und insgesamt vieles modernisiert werden. Und auch mit dem jetzigen Personal ist das so eine Sache, einige zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter wären sicher nötig. Kathrin sitzt ja an der Quelle, die hat mir konkrete Zahlen genannt …“
Ich hätte Annette auf der Stelle küssen können, nicht nur wegen ihrer unglaublich schönen Augen.
Eine Stunde später begleitete ich sie bis vor ihre Haustür. Natürlich wollte sie wissen, warum ich überhaupt hier sei, wie ein Tourist sähe ich ja gerade nicht aus.
Ich hatte mich vorbereitet und erzählte die Geschichte von der Großtante, die hier kürzlich in einem Pflegeheim verstorben sei und deren Nachlass ich jetzt auflösen müsse.
„Oh, das tut mir leid!“
„Danke, aber ich hab sie ja kaum gekannt. Es ist nur, weil sonst niemand mehr da ist, der sich drum kümmern könnte. Meine Eltern sind nämlich schon vor Jahren ums Leben gekommen.“ Was nun ausnahmsweise stimmte.

Wir verabredeten uns für den nächsten Nachmittag. Annette wollte mir unbedingt die Umgebung zeigen. Für den Vormittag hatte ich andere Pläne.
Gegen neun Uhr betrat ich das Rathaus. Hirtreiter hieß der zuständige Sachbearbeiter im Baureferat. Ich stellte mich als Bevollmächtigter eines Düsseldorfer Hoteliers vor, der an einer Investition hier im Ort interessiert sei, ließ mich in die Details des Grundstücksverkaufes und die damit verbundenen Bedingungen einweisen und versuchte den ungefähren finanziellen Rahmen abzustecken. Hirtreiter hielt sich bedeckt, man warte auf Angebote, betonte er. Ich versprach, meinen Chef schnellstens zu unterrichten. Vielleicht könne er die Kurt Ankermann GmbH ja wohlwollend berücksichtigen. Dann „vergaß“ ich einen 500-Euro-Schein, den ich noch vom Kasino-Abend im Jackett gefunden hatte, zwischen den Papieren auf Hirtreiters Schreibtisch. Er verzog keine Miene.
Ankermann wusste bis jetzt rein gar nichts von der neuen Situation. Nach meinem Gespräch im Rathaus rief ich ihn unverzüglich an.
„Herr Ankermann, die Geschichte hat völlig neue Dimensionen angenommen!“
Dem Chef verschlug es zunächst die Sprache, nachdem ich ihn über die Einzelheiten informiert hatte. Dann polterte er los:
„Mensch Dratge, meinen Sie, ich hätte einen Goldesel? Wissen Sie, welche Summen bei so einer Investition auf mich zukommen würden?“
Nein, nicht wirklich. Aber er schien nicht abgeneigt, sich die Unterlagen, die ich mitbringen wĂĽrde, in Ruhe anzusehen.
Annette und ich verbrachten einen schönen Nachmittag am See und einen eindrucksvollen Abend bei ihr Zuhause. Am nächsten Morgen reiste ich ab, meine Mission war erfüllt.

Ich weiß nicht, was Ankermann letztlich bewog, das Grundstück zu kaufen. Aber er kaufte. Im nächsten Jahr wird er mit dem Bau eines 4-Sterne-Superior-Hotels beginnen. Die Planungen laufen, ich soll dann ab und zu vor Ort sein, um den Baufortschritt zu überwachen, meint er. Mal sehen, ob ich Lust dazu habe.
Alles in allem war Ankermann sehr zufrieden mit meinen Recherchen.
„Dratge, ohne Sie hätte ich sicher den alten Schuppen gekauft. Den kann der neue Eigentümer doch jetzt vergessen, wenn der jetzige ihn überhaupt loswird. Wie gut, dass Sie mich auf eine neue Idee gebracht haben.“
Nachdem er kürzlich selbst vor Ort war und das Städtchen und die Umgebung „ganz reizend“ fand, plant er zusätzlich ein Penthouse auf dem neuen Hotel, für seine alten Tage, wie er grinsend gestand. Seine Rosi kann ich mir allerdings nicht in der bayerischen Provinz vorstellen, aber das soll meine Sorge nicht sein.
Dass die Kurzreise auch für mich ein Gewinn war, nämlich im Spiel und in der Liebe, werde ich ihm natürlich nie erzählen. Momentan überlege ich, was ich mit dem Geld anfange. Vielleicht nehme ich es als Anzahlung für eine kleine Eigentumswohnung, ich weiß nur noch nicht wo. Eine größere Reise habe ich auch schon lange nicht mehr gemacht.

Annette besucht mich ab und zu in Düsseldorf. Ihr Onkel hat das Hotel übrigens auch nicht gekauft. Eigentlich gibt es für sie jetzt keinen Grund mehr, in Bayern zu bleiben. Der Onkel hat ihr einen guten Job in seinem Hamburger Hotel angeboten. Sie könnte sich aber auch durchaus vorstellen, in Düsseldorf zu leben und zu arbeiten. Ob denn nicht bei Ankermann etwas zu machen sei?
„Lass mir ein bisschen Zeit, Annette“, habe ich ihr gesagt, „ich muss erst einmal ernsthaft über meine Zukunft nachdenken.“
Hamburg soll doch auch eine schöne Stadt sein. Vielleicht ist es ja mal wieder Zeit für eine Veränderung in meinem Leben. Hatte Annette nicht gesagt, Onkel Sebastian würde sie wahrscheinlich als Alleinerbin einsetzen?


Version vom 29. 06. 2014 16:29

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