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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein Liebesgedicht
Eingestellt am 18. 10. 2002 10:04


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Sternenschueler
Hobbydichter
Registriert: Oct 2002

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Ein Liebesgedicht
(Die duale Gegenwart )

Ich ?
Bin ich der maskierte Schauspieler ,
den ich jeden Tag abzugeben pflege ,
damit mir niemand mein gesch├╝tztes ÔÇ×ICHÔÇť stehle ?
Bin ich der Held meines eigenen Schauspiels ?
Ich w├╝nschte ich k├Ânnte die Maske abnehmen ,
doch scheint das ÔÇ×ICHÔÇť mit ihr verwachsen,
so da├č mir das ablegen nicht gelingen mag.
Aber warum auch abnehmen,
warum die Sicherheit mit Gewalt herunterrei├čen?
Bin ich ohne sie nicht schutzlos ?
Konnte ich mir nicht immer sagen,es w├Ąre aufgrund der Maske ,
nicht meins ?
.
.
Wie konnte es passieren ?
Wie konntest Du mir nur meine Maske entrei├čen ?

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Ein Liebesgedicht

Hallo, Sternensch├╝ler,
vielleicht kam darunter etwas sehr Sch├Ânes zum Vorschein, sonst w├Ąre es sicher nicht passiert, oder????????

Gru├č Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Sternenschueler
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Hallo Vera-Lena,

Danke f├╝r Deine Antwort bzw.Frage.
Ist das ICH etwas ÔÇ×sehr sch├ÂnesÔÇť oder ist es nicht so ,da├č das ICH auch das Gegenteil mit einbezieht und wir daher einen Grund sehen eine Maske,die wir als alltagstauglich einstufen, zu nutzen,um ein verzertes Bild unseres eigenen ICHÔÇÖs der Umwelt preiszugeben.
W├Ąre das ICH ,subjektiv betrachtet,so sch├Ân,g├Ąbe es dann ├╝berhaupt einen Grund sich hinter einer Maske zu verstecken ?


Gr├╝├če der Sternensch├╝ler

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebesgedicht

Hallo, Sternenschueler,
nat├╝rlich hast Du Dich mit dem Thema intensiv besch├Ąftigt, und ich will Dir auch nicht widersprechen. Meine Ansicht ist aber diese: Selbst der Schauspieler, der sich ja sogar in einer Rolle komplett verstecken k├Ânnte, hat auf der B├╝hne nur Erfolg, wenn er sich selbst zeigt, also die Anteile von sich, die in dieser Rolle gefragt sind.Wenn er das dann fertig bringt, ist er ein "sch├Âner Schuft", das hei├čt, weil diese Anteile, die er in seinem Privatleben zu beherrschen wei├č,er hier einmal so richtig zeigt, ist er gro├čartig, wenn er denn einen Schurken spielt.
Da es sich nun um ein Liebesgedicht bei Dir handelt mu├č ich f├╝r mich einfach schlu├čfolgern, da├č der Blick auf das demaskierte Antlitz ein liebevoller war.
Das haben Gedichte so an sich, sie werden interpretiert!

Gr├╝├če Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Sternenschueler
Hobbydichter
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Ich bin Dir auch sehr dankbar,da├č Du Dir die Zeit genommen hast zu interpretieren.

W├╝rde es Dich also nicht st├Âren,wenn Dir ein Mensch etwas vorspielt,da sein ich
wie Du geschrieben hast sich in der Rolle zeigt ?
W├╝rdest Du im Schauspiel sein wahres ich erkennen ?
( Ich denke jeder hat etliche Rollen,die man zu perfektionieren versucht und sei es auch nur unbewu├čt )
Daher Liebesgedicht,da in der Liebe sei es Freundschaft,Beziehung
die Maske,das Schauspiel auf Dauer
von Nachteil w├Ąre bzw. die Maske von alleine zu br├Âckeln anfinge und das vielleicht wahre ich zum
Vorschein kommen kann/darf.

So weit so gut ich ,nochmals danke f├╝r die Zeit und die Antworten !
W├╝nsche einen sch├Ânen Abend !

Der Sternensch├╝ler

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Leviathan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2001

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Hallo Sternensch├╝ler,

dein Gedicht gef├Ąllt mir ziemlich gut. Trotzdem hab ich ein paar ├änderungsvorschl├Ąge:

- Wie w├Ąr's mit einem Absatz zwischen Z. 5 und 6, also nach "... eigenen Schauspiels?" Das f├Ąnde ich f├╝r die Gesamtwirkung ganz gut, kommt sonst irgendwie un├╝bersichtlich.

- Achte n bisschen auf Kommata und Rechtschreibung. Hab's mal korrigiert - wo die Fehler lagen, find ma selber raus *g*. Da, wo ich [] gesetzt hab, w├╝rd ich evtl. was rauslassen.

- keine Leerzeichen nach "(" und keine vor ")"
- keine Leerzeichen _vor_ Kommata und anderen Satzzeichen
- immer Leerzeichen _nach_ Kommata und anderen Satzzeichen

Also "meine Version" (mit Absatz und ein, zwei kleinen Wort├Ąnderungen):

Ein Liebesgedicht
(Die duale Gegenwart)

Ich?
Bin ich der maskierte Schauspieler,
den ich jeden Tag abzugeben pflege,
damit mir niemand mein gesch├╝tztes „ICH“ stehle?
[Bin ich] der Held meines eigenen Schauspiels?

Ich w├╝nschte ich k├Ânnte die Maske abnehmen,
doch scheint das „ICH“ mit ihr verwachsen,
[so da├č mir das Ablegen nicht gelingen mag.]
Aber warum auch abnehmen,
warum die Sicherheit mit Gewalt herunterrei├čen?
Bin ich ohne [sie] nicht schutzlos?
Konnte ich mir nicht immer sagen,
es w├Ąre wegen der Maske,
nicht meins?
.
.
Wie konnte es passieren?
Wie konntest Du mir nur meine Maske entrei├čen?


Okay ... Das w├╝rde ich erstmal formal/wortm├Ą├čig ver├Ąndern. Soll nat├╝rlich nicht hei├čen, dass du meine "Version" jetzt ungepr├╝ft ├╝bernehmen sollst. Ist nur ein Vorschlag, such dir raus, was dir gef├Ąllt, und den Rest vergiss einfach wieder.
Inhaltlich gef├Ąllt's mir echt gut. St├Ârend finde ich nur irgendwie die letzten beiden Verse. Alles davor klingt echt sch├Ân, auch vom Ausdruck her irgendwie angemessen, aber die beiden Zeilen sind irgendwie ... keine Ahnung, sie klingen abgedroschen f├╝r mich; ich w├╝rd ├╝ber ne andere Formulierung nachdenken, damit's nen "spektakul├Ąren" Abschluss gibt.
Sehr schick is die Idee mit dem
.
.
einfach zwischendrin. Gef├Ąllt mir sehr gut, ist ein nettes Mittel, um ein Gedicht spannender bzw. spannungsvoller zu machen (geht auch wunderbar mit solchen --> |||||| Dingern). Aber die beiden letzten Verse werden davon auch nicht besser

weiter so!
meint


sarah


P.S.: ├ťber Kritik nicht b├Âse sein, ich mein's doch nur gut *g* (ich hoffe, man merkt's an der L├Ąnge des Beitrags ... )
P.P.S.: Trotz allem geh├Âren "Liebesgedichte" ins Forum f├╝r Liebesgedichte ... Das hier geh├Ârt f├╝r mich zwar nicht zwingend zur Kategorie Liebeslyrik, aber wenn du's selber so nennst, dann sei konsequent und stells auch dahin, wo's hingeh├Ârt
__________________
Die entscheidenden Ver├Ąnderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. [Walter Jens (*1923), deutscher Kritiker, Literaturwissenschaftler, Philologe und Schriftsteller]

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