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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein Schluck
Eingestellt am 17. 02. 2017 17:01


Autor
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paulus
???
Registriert: Jan 2017

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Nach einem Schluck Wein
sehe ich die Sonne sinken,
w├Ąhrend Wellen Beifall klatschen
und die M├Âwen sich beklagen.

Schwarzer Vorhang des Horizonts
f├Ąllt auf B├╝hnen dunkler Wolken.
Die Brandung atmet mich ein.
Ich f├╝hle den Wind Trauer tragen.

Weicher Rhythmus roter Strahlen,
die im tiefen Blau sich spiegeln,
w├Ąhrend Fischer Boote z├╝geln
und die B├Âen Halme b├╝geln.

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Patrick Schuler
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hi paulus

Nach dem ersten schlucke Wein
Sehe ich die Sonne sinken
W├Ąhrend Wellen beifall klatschen
Und die M├Âwen sich beklagen

Schwarz der Vorhang, Horizont
F├Ąllt auf B├╝hnen schwarzer Wolken
Brandung atmet tief mich ein
f├╝hl ich Winde trauer tragen

Weicher Rythmus roter Strahlen
Die im tiefen Blau sich spiegeln
W├Ąhrend Fischer Boote ziehen
Und die B├Âen Halme b├╝geln

Nur so ein paar Ideen, damit es metrisch etwas besser passt.
Vielleich kannst du etwas davon gebrauchen.

Qualit├Ąt ist nicht versichert

L.G
Patrick

PS:
Es gef├Ąllt mir schon ganz gut

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Mondnein
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offene Metrik

Ich vermute, Patrick, das sollte unmetrisch locker durch die Zeit fallen. Es m├╝ssen nicht immer die Treppen der Versf├╝├če sein, es gibt in der Lyrik auch das Locker-dahin-Treiben (du siehst, ich suche ein Verb, das das ausdr├╝ckt oder tr├Ągt - "fallen", "treiben") - wie beim Bergabhang, bei den Wellen, Rippelmarken oder ├Ąhnlich.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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paulus
???
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Besten Dank f├╝r eure Kommentare.

Ja, an dem bescheidenen Werk k├Ânnte man noch arbeiten.
Na mal sehen, ob mir weitere Ideen kommen.
Man kann sie leider nicht auf Knopfdruck abrufen:-)

LG
paulus

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Mondnein
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Igel-Familie

Bei Patricks Vorschlag, lieber Paulus, f├Ąllt mir das "ziehen" als Schlu├čwort des vorletzten Verses auf: Der dreifache Haufenreim st├Ârt ja eher, als da├č er "upstylt", zumal die W├Ârter der Reime gezwungen klingen.
Ich w├╝rde den Reim bei allen drei Zeilen vermeiden, damit es so locker bleibt, wie es bis dahin war.

Zum Realismus des Inhalts: Dunkelblau ist das Mittelmeer in der Ferne (vorne eher t├╝rkis und mittelblau-ultramarin), die Nord- und Ostsee selten, vor allem niemals am Abend. Wolltest Du's im S├╝den lokalisieren?


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paulus
???
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Danke f├╝r die Vorschl├Ąge.
Aber gerade die letzte Strophe ist die st├Ąrkste.

Ja, ich h├Ątte das ganze Geschehen im S├╝den angesiedelt.

Bei einem Gedicht sollte es eher um sprachliche Kunst gehen als um akuraten Realismus.
Meine Meinung:-)

LG
paulus

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Mondnein
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ja -

V├Âllig wahr.
Ich bevorzuge die surrealistische Bilderfreiheit. Ich habe nur nachgefragt, weil die Bilder in sich eine kleine Welt von Assoziationen tragen, das macht sie lebendig.

Das kann durchaus etwas v├Âllig "Uns├╝dliches" sein, das sich mit einem "s├╝dlichen" Bild kreuzt oder dem entgegenprallt. Darin kann ja der Reiz liegen.

Wenn ich das richtig verstehe, soll die dritte Strophe mehr "singen" als die beiden davor: Sie hebt gewisserma├čen ab, wie bei einem Fischer, der ein Lied singt, das mit seiner Fischerei nichts zu tun hat. Die dritte Strophe setzt die K├╝stenbilder frei, das lyrische Ich bezieht diese Bilder nicht mehr auf sich, den Betrachter. Es singt dann sich selbst. Deshalb ist auf einmal die Metrik glatt und die Verse gereimt. Wobei die Reime den Sinn ins rein Liedhafte mitrei├čen.


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