Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92272
Momentan online:
501 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Ein Stückchen Ewigkeit
Eingestellt am 07. 08. 2008 14:36


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

Werke: 409
Kommentare: 3959
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um JoteS eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ein Stückchen Ewigkeit

Was tut der Mensch nicht, um zu bleiben,
Karriere, malen oder schreiben,
Käse, Kacke, große Not,
morgen sind wir alle tot.

Jawohl, der Mensch, der lebt nicht lange,
scheinbar macht's ihn furchtbar bange
bibber, zitter, weioweih,
davon macht sich keiner frei.

So drängt's den Mensch' in seinem Leben,
nach etwas Ewigkeit zu streben,
dass, wenn schon nicht von seinem Leibe,
etwas von ihm ewig bleibe,
racker, schwitz, verkrampf und stöhn,
doch schlussendlich muss er gehn.

Musst nicht buckeln, musst nicht bücken,
soll die Ewigkeit Dir glücken,
musst nur nudeln, musst nur lieben,
folge einfach Deinen Trieben,
zögre nicht, Dich zu vermehren,
höre auf die weisen Lehren:
Kinder sind das grösste Glück,
von der Ewigkeit ein Stück.

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Spaetschreiber
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Jürgen,

ein schönes bitterlustiges Gedicht. Danke dafür.

Ein paar Kleinigkeiten rumpeltem bei mir - beim lesen.
Zum einen hakelte es beim dritten Mal "Mensch" und zum anderen könnte man vielleicht dem Schluss eine eindeitigere Moral geben. Hier eine kleine Idee, was meinst du?


______________________________

Was tut der Mensch nicht, um zu bleiben,
Karriere, malen oder schreiben,
Käse, Kacke, große Not,
morgen sind wir alle tot.

Jawohl, der Mensch, der lebt nicht lange,
scheinbar macht's ihn furchtbar bange
bibber, zitter, weioweih,
davon macht sich keiner frei.

So drängt es ihn, in seinem Leben,
nach etwas Ewigkeit zu streben,
dass, wenn schon nicht von seinem Leibe,
etwas von ihm ewig bleibe,
racker, schwitz, verkrampf und stöhn,
doch schlussendlich muss er gehn.

Musst nicht buckeln, musst nicht bücken,
soll die Ewigkeit Dir glücken,
musst nur nudeln, musst nur lieben,
folge einfach Deinen Trieben,
zögre nicht, Dich zu vermehren,
höre auf die weisen Lehren:
Kinder sind’s, was von dir bleibt,
kleines Stück von Ewigkeit.


Es grüßt herzlich
Tom

Bearbeiten/Löschen    


zanzara
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2006

Werke: 32
Kommentare: 46
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um zanzara eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Kinder als eine neue Generation von Anziehpuppen fungieren.Sie brauchen keine Batterien wie Tamagotchis und sind wie Knete formbar.
Der Gedanke, dass in den Kindern etwas von einem selbst weiterlebt, ist der wirklich so ausschlaggebend?
Dennoch ein gutes Gedicht, denn es regt zum Nachdenken an.

__________________
Phantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können ( Gabriel Laub)

Bearbeiten/Löschen    


6 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!