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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ein Tag im Loro-Park
Eingestellt am 03. 12. 2008 09:42


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Ein Tag im Loro-Park


Es war unser zweiter Besuch nach vielen Jahren hier. Wir hatten den Loro-Park noch in guter Erinnerung. Fasziniert hatten uns die farbenprÀchtigen Papageien und eine der Shows zu Beginn in dem Park war uns noch recht gut in Erinnerung:
(NatĂŒrlich ein wenig Klamauk war auch dabei, und gerade diesen hatten wir nicht vergessen:
Charlie Chaplin, der in seine Trillerpfeife blies, sobald ein neuer Besucher sich auf einen Platz setzen wollte, ihn wieder aufstehen ließ und mit seinen weißen Handschuhen auf einen anderen Sitzplatz wies, was bei den Zuschauern zu GelĂ€chter fĂŒhrte.) und auch diesmal erwarteten wir solche SpĂ€ĂŸe.
.Verschiedene VorfĂŒhrungen standen auf dem Plan, die wir nicht verpassen wollten; dazu hatten wir nun einen ganzen Tag Zeit.
Anfangs begeisterten uns die Pinguine, die wir von einem Laufband aus ebenso stillstehend wie sie an uns vorbei fahren ließen. Einige wenige vom ihnen tauchten und auch diesen Tauchvorgang konnten wir durch die klare Glasscheibe beobachten.
Bis zu den Papageientauchern fĂŒhrte uns das Band, die auf der gegenĂŒber liegenden Seite an der Glasscheibe entlang quirlig schwammen und tauchten. Es fĂŒhrte uns in eine Welt, die uns - noch unbekannt- klarmachte, dass es sie gab.
Nachdem wir unsere Beine wieder zum Laufen benutzen konnten, gerieten wir an einen hohen durchsichtigen Acrylzylinder, der mit Meerwasser gefĂŒllt uns etwa 4000 Seebarsche beim Schwimmen beobachten ließ. Eine Treppe fĂŒhrte uns um ihn herum. Die Fische schwammen immer in der Runde und es war erstaunlich wie sie es schafften in diesem Bassin (8,5 m hoch) nicht zusammen zu stoßen. (Es gab auch Quertreiber!).
Auf die FĂŒtterung am Nachmittag waren wir sehr gespannt; wir wollten sie auf gar keinen Fall verpassen und beeilten uns zur Seelöwenshow zu kommen, die jetzt begann.
Die Seelöwen tauchten schon im Nachbarbecken und drehten ihre Runden. Die drei Dompteure hatten alles im Griff. Sie sprangen in ihren TauchanzĂŒgen auf die BĂŒhne, öffneten
eine Sperre und schon konnte die Show beginnen. So einige KunststĂŒcke hatten sie mit den Tieren einstudiert. Sie erhielten Fische fĂŒr ihre Leistung.
Nach dieser nassen Vorstellung begann die Show der Wale. WĂ€hrend die Zuschauer auf diese Meeresbewohner warteten, konnten sie von ihrem Platz aus auf einem High-Tec Bildschirm zum Teil sich selbst oder andere Besucher erkennen. Dann plötzlich las man die Aufforderung: „KĂŒss mich!“, und die Kamera schwenkte auf einen Ă€lteren Herrn, der neben einer ebenso Ă€lteren Dame seinen Platz hatte und die auf diese Aufforderung nicht reagierten. Auch auf „kiss me!“, keine Reaktion. GelĂ€chter in den Besucherreihen war die Folge.
Doch am Schluss bevor die Vorstellung begann, ein schĂŒchternes kleines KĂŒsschen auf die Wange des Ă€lteren Herrn an diese Dame die er sicher nicht kannte, lies alle Zuschauer beruhigt schmunzeln.
Auch diesen Walen hatten die Dompteure so einiges beigebracht. Vor allen Dingen verstanden sie es hervorragend mit ihrer Schwanzflosse Wasser aus dem Becken auf die Zuschauer zu spritzen, so dass einige Leute, die nÀher am Beckenrand ihre PlÀtze hatten, pitschnass wurden. Von dort aus ging es weiter zu den Delphinen (oder war es umgekehrt?) Na, wie auch immer:

Delfine sind bekanntlich kluge Tiere und das konnten sie in dieser Show auch beweisen.
Sie demonstrierten anschaulich, wie sie einen Verletzten retten und ihn an Land bringen konnten. Es sah so aus, als wĂ€re es fĂŒr sie nur ein Spiel.

Die eigentliche Loro-Show begann danach. Nun, beim zweiten Anschauen war sie fĂŒr uns natĂŒrlich nur halb so interessant. Doch die Papageien in ihren Farben einfach umwerfend schön. NatĂŒrlich gaben die Damen der VorfĂŒhrung gut darauf Acht, dass keiner die TĂŒre des Raums öffnete, denn dann wĂ€ren mit Sicherheit die wertvollen bunten, lang trainierten Vögel ausgebĂŒxt.
Rechtzeitig vor 16.30 Uhr statteten wir den Pinguinen einen zweiten Besuch ab. Inzwischen hatten sie sich etwas vermischt. WĂ€hrend am Morgen noch zwei Pinguin-Sorten, die eine links, die andere rechts durch ihre Landschaft spazierten, hatten sie sich in der Zwischenzeit etwas beschnuppert.
Aber wir wollten uns dort nicht zu lange aufhalten, obwohl sie es sicher wert waren, weil wir die FischfĂŒtterung so nah wie möglich erleben wollten. Es war erstaunlich. Wir trennten uns, einer von uns besah sich die FĂŒtterung am oberen Ende des Zylinders, der andere unten.
Noch ehe ich irgendetwas gehört hatte, schwammen die Barsche wie eine Windhose der OberflÀche zu. Das alles passierte in Sekundenschnelle. Sie drehten sich insgesamt wie ein Kreisel im Wasser. Ein Erlebnis!






Version vom 03. 12. 2008 09:42

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Otto Lenk
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na ja...alles ansichtssache, wie mir scheint. gerade die welt, die mir als einzige ein wenig tiergerecht erschien (die der gorillas), wird von dir nicht erwÀhnt.
mir erschienen die barsche, pinguine, wale, delfine...und und und, eingepfercht, in eine welt, die nicht die ihre ist. untierisch, dies alles.
stell dir mal vor, ein paar bewohner von tralformadore kÀmen zufÀllig hier vorbei, und nÀhmen dich und deine familie mit auf ihre welt.
ab in den e.t.zoo. dort hÀtten sie etxra ein typisch menschliches zimmer eingerichtet, in dem nun eurer tÀgliches leben stattfindet. mit glasscheibe, versteht sich. ein geiles leben, sag ich dir.
nix mehr von wegen mal schnell vor die tĂŒr...und ab in den wald.
immer schön in diesem einen (viel zu kleinen) raum. da kriegste ruck zuck das auf und ab syndrom. frag nicht!


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Der Kopf denkt weiter als man denkt.

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bluefin
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hallo @anemone,

das es sich hier um ein literaturforum handelt und nicht um einen tierschutz-chat, möchte ich nur zu art und form deines textes etwas anmerken.

bitte nicht böse sein, wenn ich sage, dass er sich ungefĂ€hr so spannend liest wie ein schĂŒlerausfatz mit dem thema "ein tag im loro-park", wobei der schĂŒler sich bemĂŒht, alles der reihe nach aufzuzĂ€hlen, was er gesehen hat.

bevor ich weiter mache, wĂŒrde ich gerne wissen, wie alt du bist (von mir aus per pn). je nachdem wirst du kritisert oder geholfen. oder beides.

liebe grĂŒĂŸe aus mĂŒnchen

bluefin


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Rumpelsstilzchen
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Bluefin hat recht: das Ding liest sich wie ein Schulaufsatz. Eine Kurzgeschichte wird das nimmer, könnte allenfalls nach krĂ€ftiger Überarbeitung als Reisebericht (Tagebuch) durchgehen.

Wie alt Du bist, weiß ich zwar auch nicht, aber aus der Tatsache, dass Du seit sieben Jahren Mitglied der LL bist, folgere ich mutig, dass Du die Schuluniform schon vor einer Weile ausgezogen hast. Also nix mit Welpenschutz... ;-)

Wird demnÀchst die Gipfel der Schönen besteigen und dem Teide eine lange Nase zeigen

__________________
Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse

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