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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein Traum
Eingestellt am 21. 12. 2003 16:00


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gareth
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Registriert: Dec 2003

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So hör mir zu, Geliebte

Neulich hat mir geträumt, ich läge warm bei Dir
erhitzt war Dein Gesicht, gesättigt, ruhig
im leichten Schlaf Dein Kopf an meiner Schulter
Dein Körper träg, und offen meinen Augen

Da sah im Kerzenschein ich eine Linie
auf Deiner Haut, noch feucht und klar und glänzend
von meiner Hand gezeichnet, sanft und duftend
zog sie sich grade hin zu Deinem Herzen
und kam aus warmen Quellen reiner Lust

Doch als mein Mund sich neigte, sie zu kĂĽssen
war sie vergangen, kĂĽhl war Deine Haut
und Du sprachst leis´: "bedenke, dass wir träumen
und auch in deinem Traum bin ich nicht dein
doch schlaf, Geliebter, träum den Traum im Traume
dort werd ich´s sein".

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IKT
Guest
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Hi Gareth, ein wirklich schöner Traum. Ich finde Dein Werk gelungen.
Ein kleiner Hinweis sei gestattet:
"Da sah im Kerzenschein ich eine Linie
auf deiner Haut noch feucht und klar und glänzend
von meiner Hand gezeichnet, sanft und duftend,
die zog sich grad .."
Irgendwie habe ich beim lesen das GefĂĽhl, das haut nicht ganz hin. Ich hab mich mal dran versucht. Hier das Ergebnis:

"Da sah im Kerzenschein ich eine Linie
auf deiner Haut, feucht glänzend, klar
von meiner Hand gezeichnet, sanft und duftend,
zog sie sich grad..."(die zog sich, wäre zu lesen als die Hand zog sich..)
Aber das ist eben nur eine Idee. Ich wĂĽnsche Dir ein frohes Fest! IKT

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gareth
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ich danke Dir fĂĽr den Hinweis, IKT
einen Teil davon habe ich gerne angenommen und umgesetzt

Deinen Zeilenvorschlag:

"auf deiner Haut, feucht glänzend, klar"

muss ich verweigern :o)
Ich habe das ganze Gedicht in einer strengen Metrik geschrieben. Jede Zeile hat genau 11 Silben (die erste und letzte Zeile zusammen auch)
Wenn Du es unter diesem Aspekt liest, haut es vielleicht hin

Aber Du hast mir geholfen es zu verbessern
Danke


Und ich freue mich auch, dass Du es schön findest, Enza ost, danke für das ermutigende Lob

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

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Ein sehr klares, eindeutiges Lob,

fĂĽr das ich Dir danke, casy01

p.s. auch für die Mühe, in den Annalen zu blättern :o)

gareth

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Venus
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So hör mir zu,

Freund gareth,

da gab es nun schon einig' schön Stück Ding (mein allerliebst: "Begegnung"), welch' mir vertraut geliebt, dies - so will ich meinen - ist eins der feinsten, zartesten... hach - Lyrik halt!

So sehr verehr ich dein stringentes Tun, schätz deinen konsequenten Takt, mag dein Gespinst aus Denken, Fühlen, Wollen und deinen Zwang (der kaum gespürt) zur Richtigkeit.
"Dein Körper träg, und offen meinen Augen"

Das mag man sich wünschen oder mächtig sein, sich vorstellen.
Und hernach sei gehuldigt dem Gedanken - chapeau, gareth!

Die "Linie" gareth, lässt meine Sinne offen - da will ich hin!
....und träum derweil

Gabi


__________________
den wind im rĂĽcken, sterb ich mich ein
in den groĂźpassat -
und lebe erst recht

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
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Es hat etwas mit Weihnachten zu tun,

davon ich fest ĂĽberzeugt,

wenn ein Gedicht nach sieben Jahren noch einmal aus seinem Versteck hervor geholt wird und noch einmal gelesen wird.

Danke Lapismont fürs neue Einsortieren und meradis fürs Lesen uns schön finden und natürlich Danke an meine geschätzte Kollegin Venus, die kritische, wohlwollende und ermutigende Kommentatorin.


__________________
Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.

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