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Leselupe.de > Gereimtes
Ein Traum
Eingestellt am 26. 03. 2010 10:19


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Lena Luna
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Heut Nacht weh' ich durch graue StraĂźen
Das Kleid wie Rauch, die Taschen leer.
Mein wilder Mund spricht fremde raue Sprachen
und dumpfer Nebel quillt vom Meer.
In meinen Haaren krallen Krähen ihre Nester
ich suche Vater, Mutter, Schwester
vergebens, ich bin ganz verlassen …

Da fächert lichtes, zartes Strahlen
Vergessen in den Raum
Und heilend hebt der Morgen
der Dunkelheiten Saum.

Ăśberarbeitete, nun fĂĽr mich endgĂĽltige ( )Form:

Heut Nacht weh ich durch graue StraĂźen,
das Kleid wie Rauch, die Taschen leer.
Mein wilder Mund spricht fremde, raue Sprachen,
und dumpfer Nebel quillt vom Meer.

In meine Haare bauen Krähen ihre Nester,
bin Baum und Sturmes wĂĽste Schwester,
und dort der Mond,
sein Leuchten wird verblassen,
er steht wie ich allein im Schwarz -
verlassen.

Da fächert lichtes, zartes Strahlen
Vergessen in den Raum -
und heilend hebt der Morgen
der Dunkelheiten Saum.



Version vom 26. 03. 2010 10:19

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Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

gefällt mir gut, liebe lena, deine lyrische Nachtwanderung.
Inhaltlich bezeichnend dafĂĽr, dass nachts immer alles schlimmer ist und der Morgen manches mit seinem Licht eben wieder aufhebt.
Allerdings ist es hier wohl eher bei dem AusmaĂź der Verlassenheit unwahrscheinlich.
darum könnte der Schluß vielleicht eher negativ ausgehen.
das ist aber sicherlich eine subjektive Einschätzung von mir.

"ich suche Vater, Mutter, Schwester "
da könnte man etwas besser besser noch rausarbeiten, da die anderen Bilder lyrischer sind. Es kommt mir etwas so vor, als habest du dort einen Reim gesucht auf Nester.
Ich wĂĽrde da noch mal ran gehen.
Insgesamt ein werk, was Potential hat um richtig gut zu werden.
LG von Marlene

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Lena Luna
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Hallo Marlene M.,
danke fĂĽr deine konstruktive Kritik. Genau dieser Satz
"suche Vater, Mutter , Schwester" hat mir auch etwas Zahnschmerzen gemacht, ich werde daran feilen..
allerdings sollte dadurch auch dieses absolute VerlassenheitsgefĂĽhl vermittelt werden.
LG
Lena

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Rhea_Gift
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Hallo,

der Anfang ist toll, aber

in meinen Haaren krallen Krähen ihre Nester
ich suche Vater, Mutter, Schwester
vergebens, ich bin ganz verlassen …

der Teil ist unschön... klanglich. Und inhaltlich frage ich mich wie Krähen Nester krallen - vielleicht eher krallen sich in ihre Nester? Dann aber klanglich zu lang...
Bleibt ne problematische Stelle...

vielleicht

in meinen Haaren bauen Krähen ihre Nester
und nur des Mondes Lächeln ist mir Schwester
es sieht die Tränen rinnen und verblassen
steht so wie ich allein im Schwarz, verlassen...

nur so ne Idee...

LG, Rhea

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Rhea_Gift
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PS: aufgrund deines Nicks ginge passenderweise auch

und nur La Lunas Lächeln ist mir Schwester


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Lena Luna
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Hallo Rhea,
danke für deine Assoziation(auch ist sie nicht ganz so düster, wie mein Bild), deinen Vorschlag finde ich auch schön, nur muss ich, mit diesem Inspirationsschub noch meine eigenen Worte finden..
LG
Lena

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