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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ein Zuhause haben
Eingestellt am 23. 02. 2002 21:45


Autor
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vreni
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Feb 2002

Werke: 2
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Es ist 11.55 Uhr, die Schule ist aus. Ich gehe auf den Bus und fahre Nachhause. Auf dem Weg mache ich mir Gedanken dar├╝ber, was es eigentlich heisst, ein Zuhause zu haben. Pl├Âtzlich merke ich, dass ich schon vor der meiner Wohnungst├╝r stehe. Ich nehme den Schl├╝ssel aus meiner Tasche, und schliesse die T├╝r langsam auf. Ich trete ein, und sofort wird es mir Wohl. Dieser Geruch den es nur bei und gibt, dieses schrullige alte M├Âbel, das ungebraucht in der Ecke steht, dass alles weckt in mir ein Gef├╝hl der Zufriedenheit.Ich gehe in mein Zimmer, und dr├╝ckte den Knopf de CD-Spielers. Ich lasse mich auf mein weiches Bett fallen, und d├Âse vor mich hin. Urpl├Âtzlich werde ich aus meinen Tr├Ąumen gerissen. Ach es ist nur meine Mutter.Sie hat einen fr├Âhlichen Gesichtsausdruck.
"Wieso strahlst du ├╝ber das ganze Gesicht?" kommt die Frage aus meinem Mund.
"Wir ziehen um" ist die prompte aber knappe Antwort meiner Mutter. Was, ich kann es nicht fassen, einfach so ohne Grund ?!? Die letzten Worte habe ich laut gedacht.
"Ohne Grund? Sie dir doch mal die vergilbten W├Ąnde an. Und ausserdem ist diese Wohnung viel zu klein." sagt meine Mutter. Doch mir bleibt keine Zeit um zu streiten,denn ich muss in die Schule. Unterwegs sehe ich einige Leute am Boden sitzen. Alle haben Kartons aufgestellt, und auf diesen ist immer zu lesen "Obdachlos". Dieses Wort verfolgt mich den ganzen Nachmittag. Kann es so etwas geben? Menschen die kein anderes Zuhause als die Strasse kennen? Und ich beschwere mich dar├╝ber, dass wir umziehen. Ich gehe Nachhause, und fange an einzupacken, ohne ein weiteres Wort dar├╝ber zu verlieren dass ich nicht umziehen will. Schliesslich werde ich ein Dach ├╝ber dem Kopf haben !

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

hallo vreni,
ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe, wenn ich mal MEINE version schreibe?
Vieleicht magst du ja noch ein wenig an deiner geschichte feilen, wenns dir wichtig ist?
ansonsten habe ich wohl erkant,um was es dir geht..
Naja,ich selbst bin schon so oft umgezogen und muss zugeben,ich hatte niemals dabei ein schlechtes gewissen..oder so..
ok,es sind nur die "vergilbten w├Ąnde" und "das di wohnung zu klein ist..Es wird sicher seine Berechtigung haben..mit dem Umzug.
Aber ich verstehe,was du aussagen willst..
Auch deine geschichte kann ein wenig dazu beitragen,wieder mal nach zu denken..dar├╝ber, was man doch eigentlich besitzt..
von daher mag ich deine geschichte..
ich konnte nur versuchen,mich in einen menschen,der noch zur schule geht, hinein zu versetzen..
Nun,ich habe viele erfahrungen gemacht, auch mit eben diesen von dir beschriebenen menschen lange geredet..
manch einer m├Âchte dieses zuhause nicht haben,manch einer hatte es verloren..
ok,danke dir f├╝r diesen einblick
lG
sanne

Es ist 11.55 Uhr und die Schule ist aus. Ich gehe zum Bus und fahre Nach Hause. Auf dem Weg mache ich mir Gedanken und setelle mir die Frage: was es eigentlich heisst, ein Zuhause zu haben. Und noch bevor dieser Gedanek zu Ende gedacht und ich mir eine Antwort geben konnte,stehe ich schon an der Wohnungst├╝r.
(du stehst an der Wohnungst├╝r deiner eltern.Am anfang denkt der leser,ich,du h├Ąttest eine eigene wohnung)

Ich krame den Schl├╝ssel aus meiner Tasche und schliesse die T├╝r langsam auf. Trete ein, und sofort umgibt mich diese wohlige W├Ąrme und dieser vertraute Geruch, der nur bei uns zu finden ist. Ich blikce zu diesem schrulligen Sofa,das ungebraucht in der Ecke steht und in mir das Gef├╝hl gro├čer Zufriedenheit weckt.Ich gehe in mein Zimmer, dr├╝ckte den Knopf des CD-Spielers und lasse mich zufrieden auf mein weiches Bett fallen. W├Ąhrend ich so dahin d├Âse, werde ich urpl├Âtzlich von meiner Mutter aus den Tr├Ąumen gerissen. Mit fr├Âhlichem geischt,wie immer steht sie in meiner Zimmert├╝r.

"Wieso strahlst du denn so?" frage ich.
"Wir ziehen um!" antwortete sie mir prompt und mir ehrlich gesagt, etwas zu knapp.Ich konnte es nicht fassen."So ohne Grund?" dachte ich. In den letzten Worte habe ich immer laut gedacht.
"Ohne Grund?" lachte sie." Sieh dir doch mal die vergilbten W├Ąnde an. Und ausserdem ist diese Wohnung viel zu klein." erkl├Ąrte sie gut gelaunt. Mir blieb keine Zeit zu streiten,denn ich musste wieder los zur Schule. Auf meinem Weg fallen mir einige Leute auf, die am Boden sitzen. Vor ihnen lagen Zettel oder Kartons auf denen stand:"Obdachlos". Dieses Wort verfolgt mich den ganzen Nachmittag. Kann es so etwas geben? Menschen die kein anderes Zuhause als die Strasse kennen? Und ich nehme mir vor, mich zu beschweren.Dar├╝ber das wir umziehen.Ich gehe Nachhause, und fange an einzupacken, ohne ein weiteres Wort dar├╝ber zu verlieren dass ich nicht umziehen will. Schliesslich werde ich ein Dach ├╝ber dem Kopf haben !

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vreni
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Feb 2002

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Hallo Sanne

Danke viel mal f├╝r deinen Beitrag. So wie ich sehen konnte hast du nur stilistisch und nicht Inhaltlich Dinge ver├Ąndert.

Ich muss halt auch noch viel lernen, und durch deine Geschichte habe ich die M├Âglichkeit etwas zu lernen
__________________
Tempora motantur nos et mutamur in illis !

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

liebe vreni,
das was ICH da schrieb ist mit sicherheit auch nicht das gelbe vom ei..
einfach nur mal..paar vorschl├Ąge enthalten..
und es liegt dann immer am schreiber..sie zu nehmen,bissl was davon,oder nicht.
bin ja schon froh..das es nicht als besserwisserisch abgetan wurde..
DAS n├Ąmlich ist es nicht.

m├Âchte mich f├╝r die vielen fehler entschuldigen.bin auf dem sprung und wollte so gern dazu was sagen..peinlich
sorry...
aber sonst h├Ątt ich das wieder abends vergessen..
ok,sch├Ânen tag
lG
sane

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