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Leselupe.de > Gereimtes
Ein altes Haus
Eingestellt am 04. 11. 2007 09:55


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Kitty-Blue
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

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Ein altes Haus

Mit tausend Bildern und Gedanken,
so steh ich hier vor diesem Haus.
Ich komm ein wenig doch ins Wanken,
es sieht heut so verändert aus.

Dies Haus war einst so voller Leben,
jetzt ist es traurig, kahl und leer.
Die alte Zeit wird’s nie mehr geben,
nun wird mir doch das Herz so schwer.

Wo einstmals wir als Kinder spielten,
seh ich den Garten heut verwaist.
Wo fröhlich wir uns unterhielten,
lebt nur noch unser guter Geist.

Kein Lachen mehr in all den Zimmern,
nur Stille noch in jedem Raum.
Mir ist’s als hört ich leis ein Wimmern,
es weint wohl jeder Strauch und Baum.

Nun ist die Zeit fĂĽr uns gekommen,
jetzt mĂĽssen wir fĂĽr immer gehn.
Ich seh schon alles ganz verschwommen,
wir sagen leis „Auf Wiedersehn“.


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anbas
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Registriert: Mar 2006

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Hallo Kitty-Blue,

ein schönes und stimmungsvolles Gedicht. Einziger - aber wirklich nur kleiner - Schönheitsfehler, der mir ins Auge fiel, ist das Wort 'so', das Du in den ersten beiden Versen gleich viermal, z.T. als Füllwort, verwendest. Mein Vorschlag:

Mit tausend Bildern und Gedanken,
steh ich vor unserm alten Haus.
Ich komm ein wenig doch ins Wanken,
es sieht heut so verändert aus.

Dies Haus war einst doch voller Leben, / Einst war dies Haus doch voller Leben,
jetzt ist es traurig, kahl und leer.
Die alte Zeit wird’s nie mehr geben,
nun wird mir doch das Herz recht / sehr schwer.


Liebe GrĂĽĂźe

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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