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Leselupe.de > Gereimtes
Ein antikes Wagenrennen
Eingestellt am 01. 08. 2001 09:22


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Dietmar Hoehn
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2001

Werke: 51
Kommentare: 134
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GO TRABI, GO!

Wie auch immer wir’s bewerten,
es entzifferten Experten
einen Keilschrifttext aus Ur,
höchst brisant, denn man erfuhr,
dass bereits in jenen Tagen
dort in Babylon ein Wagen
teilnahm an den groĂźen Rennen,
den wir alle bestens kennen.
Mit gestyltem Sintflut-Trabi
fuhr schon damals Hammurabi,
jener FĂĽrst aus Babylon,
allen anderen davon.

Oh, wie staunte da die Menge
als der King mit einer Länge
oder zweien (dann und wann)
alle Rennen selbst gewann.
Dies’ erzeugte bei den Gästen,
aus dem Osten wie dem Westen,
nicht nur Missgunst, nein, auch Neid;
länger war man nicht bereit,
ständig abgehängt zu werden,
bei den Rennen mit den Pferden.

Also sprachen sie: Oh, FĂĽrst,
der du immer schneller wirst,
ĂĽber deinen Gaul, den flachen,
kann kein Mensch mehr richtig lachen.
Wenn wir auch solch’ Gäule kriegen,
könnte mal ein and’rer siegen.
Alles wär’ dann wieder pari.

Gut, sprach sinnend Hammurabi.
Dreizehn Boten sandte er
in die alte DDR,
um die Trabis dort zu ordern
(und das Werk zu ĂĽberfordern!)

Aber schon nach sieben Jahren
kamen alle angefahren.
Also wurde abgesprochen:
Trabi-Training fĂĽr zwei Wochen.

Endlich kam der Tag der Tage,
jeder war nun in der Lage,
jedes Rennen zu gewinnen.
Hammurabi, wie von Sinnen,
legte, weil es ihn verdross,
nunmehr tiefer sein „Geschoss“.

Kaum erklangen die Fanfaren,
stieg der Staub in einen klaren
Himmel ĂĽber Babylon,
und schon war das Feld davon.

Als der Staub verflogen war,
bog die erste Trabischar
in die Zielgerade ein,
doch, wie konnt’ es anders sein:

An der Spitze aller Ă„rscher
siegte wieder mal der Herrscher.

__________________
Einsam wie beim Hoeh'nflug
fĂĽhl'ich mich, das reicht, genug!

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