Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92277
Momentan online:
478 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Ein ganz normaler Mann
Eingestellt am 09. 07. 2007 16:55


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
collecteur
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2007

Werke: 9
Kommentare: 18
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um collecteur eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Es war in der Zeit, als sie t├Ąglich viele Stunden mit der "Villa" in Hamburg telefonierte. Obwohl man in dem Telefonsystem fast nur ├╝ber gespeicherte Nachrichten kommunizierte, f├╝hlte sie sich bald wie in einer Stammkneipe zu Hause. Nach ein paar Tagen geh├Ârte sie fast zur Crew.
Dort traf sie Christian. Das Anlass daf├╝r, dass sie ihm ihre Privatnummer gegeben hatte, war ihr entfallen. Es war irgendwas mit dem PC, kann sein, dass er ihr bei dem damals noch nicht so trivialen Internet Anschluss helfen wollte. Sie f├╝hrten zwei oder drei fr├Âhliche sachliche Gespr├Ąche. Mitten aus so einem Gespr├Ąch heraus entwickelte sich eine andere Ebene.
Sie hatte schon einmal Unzufriedenheit wegen der fehlenden Partnerschaft ge├Ąu├čert. Jedenfalls schlich sich ein anderer Ton in seine Stimme, zuerst tr├Âstend dann f├╝rsorglich, und als er merkte, wie weich sie darauf einging, schlie├člich bestimmend und befehlend, ohne die ersten Z├╝ge zu verlieren.

Sie lag beim Telefonieren meistens auf dem Boden auf einem kleinen Teppich aus Samt und bunten Stoffen. Er schickte sie, das Fenster zu schlie├čen. Auf dem Weg dahin sp├╝rte sie Herzklopfen. Dann musste sie ihm genau beschreiben, was sie an hatte, er befahl ihr, die Strumpfhose auszuziehen, auch den Slip und ihm zu beschreiben, wie sie sich f├╝hlte. Es war weniger ein sexuelles Gef├╝hl eher wie das eines kleinen M├Ądchens, das sich mit Herzklopfen voller Gl├╝ck an die Brust des Vaters kuschelt, eben gemischt mit der Erregung durch die Stimme des Mannes, der wusste, dass sie da nackt lag und sich nach ihm sehnte. Der ihr sagte, er w├╝rde sie jetzt f├╝hren, wenn sie wolle. Sie wusste, dass er vor 6 Monaten zu einer jungen Frau gezogen war. Er nannte sie die Frau, die meine Kinder zur Welt bringen wird. Dieser Umstand war es wohl, der ihr die innere Freiheit gab, auf das einzugehen, was sich da anbahnte. Ohne die Gewissheit, dass er nicht frei war, h├Ątte sie sich nicht darauf einlassen k├Ânnen.





Sie telefonierten jeden Morgen und Abend. Es entstand eine ungeheure Spannung, sobald sie die Stimme des anderen h├Ârten.Es war klar, dass sie sich sehen m├╝ssten.

Sie planten das Treffen akribisch. Er wohnte ziemlich weit weg, musste mit der Bahn anreisen. Sie hatte viel Arbeit auch abends, so blieb ihnen ein Zeitraum von zwei Stunden in der Mittagszeit. Sie hatte ihm ihre Wohnung genau beschrieben. Das Bett hatte sie etwas von der Wand abger├╝ckt und nur mit einem Laken bedeckt. An jeden Pfosten legte sie ein Seidentuch. Sie trug auf der nackten Haut ein bodenlanges silbernes Kleid aus fliessendem Stoff. Es war nicht knalleng aber zeichnete die Formen sch├Ân nach.

Als er klingelte, dr├╝ckte sie den Haust├╝r├Âffner, lie├č die Wohnungst├╝r einen Spalt offen und stellte sich mit dem R├╝cken zur T├╝r in den Flur. Als sie seinen schweren Schritt auf der Treppe h├Ârte, schoss ihr kurz durch den Kopf: ÔÇ×Wenn er nun doch b├Âse ist..ÔÇť aber dann gab sie sich ihrer Erregung hin und erwartete ihn.

Lust - schon als er leise die Wohnungst├╝r von innen zuzog, erst recht, als sie seine warmen festen H├Ąnde an ihrer H├╝fte sp├╝rte, mit seinem Atem die wohlbekannte Stimme h├Ârte und die Lippen an ihrem Ohr f├╝hlte. Die H├Ąnde fuhren auf dem weichen Stoff ├╝ber den Bauch hoch zu ihren Br├╝sten, die sich ihm wie von selbst entgegen streckten. Sie bekam sehr harte Brustwarzen und das registrierte er mit einem wohligen Grunzen. Dann zog er ihr langsam das Kleid ├╝ber den Kopf. Sie fror leicht und sch├Ąmte sich auch lustvoll ein bisschen. Er sagte: "Sch├Ân!", streichelte sie weiter und verband ihr dann mit einem Tuch, das sie in der Hand gehalten hatte, die Augen. "Und jetzt ins Schlafzimmer", Sie w├╝rde sich ihr Leben lang an diese Stimme erinnern. Sie "f├╝hrte" ihn blind zum Bett, setzte sich mit seiner Hilfe drauf und legte sich auf den Bauch. Ruhig und konzentriert band er ihr zuerst die H├Ąnde und dann, nachdem er ihre Beine leicht gespreizt hatte, die F├╝├če an je einen Bettpfosten. Dann verschwand er im Bad und lie├č sie erst einmal liegen.

Sie st├Âhnte schon vor Verlangen, als er zur├╝ck kam. Er legte sich langsam auf sie. Sie sp├╝rte seine k├╝hle Haut, sein Gewicht, seinen harten Schwanz, jetzt merkte sie auch, wie aufgeregt er war. Die ganze Szene hatte etwas sehr Z├Ąrtliches auch Lustiges. Vor Aufregung gelang ihm kaum ein "richtiges" Eindringen, aber das steigerte ihre Erregung nur. Sie bewegte sich sachte hin und her, so dass seine Schwanzspitze immer wieder auf ihre Klitoris dr├╝ckte, bis sie viel schneller und heftiger, als sie es von sich selber kannte, zum H├Âhepunkt kam. Er blieb auf ihr, den Oberk├Ârper etwas abgest├╝tzt, bis sie wieder ruhiger atmete. Er band sie schlie├čich los, und sie ertastete sich immer noch blind seinen ganzen K├Ârper mit H├Ąnden, Gesicht, Zunge, jetzt gab er sich hin und kam auch ziemlich heftig zum Orgasmus. Dabei lachten sie.

Dann die Uhrzeit, sie musste in 20 Minuten im B├╝ro sein. Mit seiner Erlaubnis ging sie ins Bad, erst dort kam ihr die Idee, die Augenbinde abzunehmen wieder nach Einholung der Erlaubnis. Sie sah ihn, fand ihn genau, wie sie ihn gef├╝hlt hatte, und er sagte fast kleinlaut aber auch verschmitzt: "Tja, ein ganz normaler Mann."

Version vom 09. 07. 2007 16:55

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


nachts
???
Registriert: Jun 2007

Werke: 27
Kommentare: 337
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um nachts eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Die Idee find ich ganz nett, h├Ątte aber doch ein paar Anmerkungen

Mich h├Ątte schon interessiert wie der telefonische Kontakt entstanden ist (weit entfernte Stadt? Chatroom? Microsoft -Hotline?) - weil es mehr ├╝ber die Beiden aussagt und die Art der Begegnung ja ein wesentlicher Zusatz sein kann,
weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sie sich nicht genau erinnert und weil ich so wie es beschrieben ist dass Gef├╝hl habe du warst dir selber nicht so sicher, wie du die Beiden "zusammen kriegst"
Frauen, die sich von Fremden sofort wehrlos ans Bett fesseln lassen, sind glaub ich ziemlich rar. - und warum geht er ins Bad?
Arbeitet sie eigentlich auch am Wochenende?
Mit diesen Fragen - viel Spa├č beim Schreiben
Gru├č nachts

Bearbeiten/Löschen    


Orangekagebo
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Ohne die Gewissheit, dass er nicht frei war, h├Ątte sie sich nicht darauf einlassen k├Ânnen

Besser:
Komplett streichen.


quote:
sobald sie die Stimme des anderen h├Ârten.Es war klar, dass sie sich sehen m├╝ssten.

Vielleicht:
sobald sie ihre Stimmen h├Ârten. Eine Verabredung musste her und das schnell.

quote:
An jeden Pfosten legte sie ein Seidentuch.

Vielleicht:
An jeden Pfosten legte sie ein Seidentuch, wie er es befohlen hatte.

quote:
Es war nicht knalleng aber zeichnete die Formen sch├Ân nach.

Vielleicht:
Es war nicht zu eng, aber dennoch figurbetont.

quote:
und die Lippen an ihrem Ohr f├╝hlte

Vielleicht:
bis seine Lippen ihr Ohrl├Ąppchen einsaugten.

quote:
die sich ihm wie von selbst entgegen streckten.

Vielleicht:
die sie lustvoll entgegenstreckte.


quote:
Sie bekam sehr harte Brustwarzen und das registrierte er mit einem wohligen Grunzen

Vielleicht:
Ihre Brustwarzen verh├Ąrteten sich und er grunzte vor Begeisterung.

quote:
Sie fror leicht und sch├Ąmte sich auch lustvoll ein bisschen

Vielleicht:
Sie fror vor K├Ąlte und Scham zugleich.

quote:
Er sagte: "Sch├Ân!", streichelte sie weiter und verband ihr dann mit einem Tuch, das sie in der Hand gehalten hatte, die Augen

Vielleicht:
ÔÇ×Sch├ÂnÔÇť war das einzige, was er sagte, bevor er ihr mit einem Tuch die Augen verband.

quote:
Sie "f├╝hrte" ihn blind zum Bett, setzte sich mit seiner Hilfe drauf und legte sich auf den Bauch.

Vielleicht:
Blind f├╝hrte sie ihn zum Bett. Den Weg kannte sie genau. Jahrelang war sie ihn gegangen, allein mit ihren Fantasien. Doch heute war alles anders. Jetzt wurden Tr├Ąume zur Wirklichkeit. Rasch legte sie sich hin, den Bauch nach unten und die Beine leicht gespreizt. Genau das t├Ârnte sie jetzt an.


quote:
Ruhig und konzentriert band er ihr zuerst die H├Ąnde und dann, nachdem er ihre Beine leicht gespreizt hatte, die F├╝├če an je einen Bettpfosten. Dann verschwand er im Bad und lie├č sie erst einmal liegen.

Vielleicht:
Sie f├╝hlte seine H├Ąnde, kalte Seide, die sich um Arme und Beine wandten und sie endg├╝ltig verwundbar machte. Doch ihre Gedanken waren nicht Gefahr, sondern feuchte tiefe Lust im Innersten. Oh ja, er konnte sie nehmen, auf jede erdenkliche Art.
Dann stand er auf. Eine T├╝r knarrte kurz, vertrautes Ger├Ąusch, klappte zu.
Er ist im Bad.


Das Weitere als Anregung:


Wovon soll seine Haut k├╝hl sein? Er war doch die ganze Zeit im gleichen Raum. Sie liegt nackt auf dem Bett, mindestens ebenso ausgek├╝hlt wie er. Da merkt man nichts mehr von K├Ąlte und so.
Das er aufgeregt ist, das ist unglaubw├╝rdig. Ein Mann, der Sex zum Spiel macht, Frauen an Pfosten bindet, der ist nicht aufgeregt. Der spielt nur sein Spiel bis zum Ende.
Das Paar will ich sehen, dass mitten im Orgasmus lacht. Orgasmus, das ist pure Entkrampfung, der K├Ârper nicht steuerbar, das Ma├č aller k├Ârperlichen Dinge.

Lieber collecteur! Die Schlusspointe halte ich wirklich f├╝r gut. Aber damit die glaubhaft wird (ein ganz normaler Mann), musst Du die Emotionen auf den Weg dahin gewaltig puschen, ihn als wahrlich marchialischen Liebhaber mit Hang zum Fetisch darstellen, so extrem, das kein Leser daran zweifelt, dass ER das Ma├č der Dinge ist, das Sinnbild aus Mann, Macho und Befehlshaber, der reinkarnierte ADAM. Dann wird die Pointe zum literarischen ÔÇ×OrgasmusÔÇť.

LG Orangekagebo

Bearbeiten/Löschen    


collecteur
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2007

Werke: 9
Kommentare: 18
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um collecteur eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

@nachts

vielen dank nachts, f├╝r deine anregungen.
ich finde sie ├╝berdenkenswert und werde sie in meiner form einarbeiten.

@orangekagebo

soviele konkrete alternative formulierungen, oragekagebo, da scheint mir doch eine eigene geschichte in dir zu schlummern.

das ist einfach nicht meine sprache in deinen vorschl├Ągen. und mit dem ende, wie du es vorschl├Ągst auch nicht meine geschichte. in der urspr├╝nglichen fassung hatte ich ihr sogar nicht mal einen orgasmus verg├Ânnt. schliesslich wollte ich eine begegnung beschreiben, bei der die phantsie, die erwartung, das vorspiel das wichtigste sind.

eine weise erfahrene frau sagte mal: der orgasmus ist lediglich das zeichen, dass der sex zu ende ist.

die idee, sie seinen gang ins bad h├Âren zu lassen, fand ich sehr passend f├╝r meine geschichte, die werde ich ├╝bernehmen.
dank auf jedenfall f├╝r deinen kommentar!

liebe gr├╝├če collecteur

Bearbeiten/Löschen    


petrasmiles
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 31
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um petrasmiles eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo collecteur,

Deine Geschichte hat mir gefallen, der Griff in diese erotische Kiste gewagt, aber gewonnen.
Nur an manchen Stellen zittert die 'Stimme' noch ein wenig, als w├╝rde sie der eigenen Phantasie nicht vertrauen.

Den Einstieg finde ich gelungen und die Stimmung baut sich auch sch├Ân auf.
Bei der Begegnung dann st├Âren mich ein paar Kleinigkeiten, z.B. das Grunzen des Mannes, dann ist durch die Schilderung nicht klar geworden, woher das Z├Ąrtliche und Lustige kommt. Hier sp├╝re ich einen Stimmungsbruch, der sich fortsetzt, wenn er vor Aufregung nicht eindringen kann, und das Lachen beim Orgasmus kommt mir ein bisschen 'fremd' vor
Es k├Ânnte eine sehr fesselnde Gratwanderung zwischen dieser besonderen Art der Hingabe und der 'Normalit├Ąt' sein, um die man spielerisch t├Ąnzelt, einander zugewiesene Rollen, die man immer wieder durchbricht - durch Z├Ąrtlichkeit und Lachen, aber das war noch nicht so stimmig herausgearbeitet.
Dabei k├Ânnte das wunderbar zur wieder gelungenen Pointe ├╝berleiten.

Liebe Gr├╝├če
Petra
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug f├╝r Gutwerter!

Bearbeiten/Löschen    


collecteur
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2007

Werke: 9
Kommentare: 18
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um collecteur eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

danke petra, wenigestens hast du meine idee erkannt , ich arbeite dran
lg sabine

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!