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Leselupe.de > Kurzprosa
Ein paar Tropfen
Eingestellt am 26. 10. 2008 19:00


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memo
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Sie stellt das kleine Fl├Ąschchen in den K├╝chenschrank zur├╝ck. Lange war es unber├╝hrt, nun halb leer. Es sind immer die Worte. Die gesagten und vernommenen. Die nicht verstandenen und falsch gedeuteten. Sie kriechen in die Magenschleimhaut und entz├╝nden.
Damals nahm sie das Mittel, als sie den Sarg in der Grube sah. Die Kinder waren noch klein, aber sie weinten nicht.
ÔÇ×Ist Papa jetzt ein Skelett?ÔÇť

Die Tropfen nimmt sie nur mehr bei Notf├Ąllen. Doch sie kann nicht mehr unterscheiden, wann es wirklich n├Âtig ist. Jeden Morgen, wenn sie langsam sp├╝rt, dass die Gedanken in ihr Bewusstsein dringen, wenn sie beginnt ihren K├Ârper zu f├╝hlen?
Die st├Ąndige Reflexion macht sie vorsichtig. Sie versucht ein Mensch zu sein, der keine Reue empfindet, wenn alles vorbei ist. Eine Frau, an die man sich mit Liebe erinnert. Und wenn sie die Fl├╝ssigkeit auf den Zuckerw├╝rfel tr├Ąufelt, glaubt sie, dass sie es schaffen kann.



Version vom 26. 10. 2008 19:00
Version vom 29. 10. 2008 22:04

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo memo,
von der Aussage her empfinde ich den Text als sehr stark, vor allem den Schluss, wobei ich Reue (wof├╝r?) gegen Furcht tauschen w├╝rde.
Formell hackt es f├╝r mich ein wenig. So ist zum Beispiel das H├Ąndeln des Mittelnehmens etwas konfus:
Fr├╝her nahm sie es, dann lange nicht mehr, jetzt nur bei Notf├Ąllen und zum Schluss tr├Ąufelt sie wieder, um es zu Schaffen.
Gramatikalisch, finde ich einige Satzkonstruktionen, als zu abgehackt und bei "Eine Frau an ..." -> da w├╝rde ich ein Komma nach Frau setzen.
Ich hoffe, ich kann dir mit meinen Anmerkungen ein wenig weiterhelfen.
LG
Manfred

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