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Leselupe.de > Anonymus
Ein paar ehrliche Drinks
Eingestellt am 15. 02. 2011 12:16


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Ein paar ehrliche Drinks

Wenn ich eine richtige, gute, solide
ehrliche Arbeit erledigt habe,
am Schreibtisch meines
B├╝ros im zentralen
Geb├Ąude der
Stadtver-
waltung,
dann

lehne ich mich zur├╝ck, verschr├Ąnke
die Arme hinter dem Kopf, lege
die Beine auf den Tisch,
schlie├če die Augen.

├ľffne sie kurz vor Feierabend,
dazu ein ehrliches Bierchen.
Zu Hause trinke ich dann
ein paar ehrliche
Schn├Ąpschen.

So geht das die Woche ├╝ber, denn
ich erledige meistens richtige,
solide, ehrliche
Arbeit

in meinem B├╝ro im zentralen
Geb├Ąude der Stadtverwaltung.

Am Wochenende fahre ich mit
meiner Harley in eine
Stadt, wo ich keine
Freunde habe,
oder in eine andere, wo mich keiner kennt.
Dort trinke ich in einer Diskothek oder Kneipe

ein paar ehrliche Drinks und freue mich

richtig ├╝ber die gute,
solide, ehrliche
Welt.


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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

O je,
das klingt mir ganz nach Erweckungsgedicht einer Anti-Alkohol-Liga!

Jede Kultur hat nun einmal ihre Drogen (da gibt es gen├╝gend anspruchsvolle Literatur dr├╝ber), die unsere nutzt den Alkohol, was nicht unbedingt erste Wahl ist; da gebe ich dir gern Recht. Vor der "Erfindung" des Branntweins war dies aber ├╝berhaupt kein Problem, weil Bier als Nahrungs- und Lebensmittel galt und es auch war.

Du wirfst in deinem Text vier Dinge bunt zusammen: Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz, Alkohol am Steuer, Alkohol in Gastst├Ątten und zu Hause. - Die beiden ersten haben strafrechtliche Folgen, die beiden letzten nicht, sind also vollkommen legitim.

Ich m├Âchte mich hier nicht f├╝r Alkoholmissbrauch stark machen, denn gerade diese Droge zerst├Ârte schon viele Familien und eben nicht nur den Konsumenten, wie das bei anderen Substanzen meist der Fall ist.

Sucht ist sch├Ądlich, wie auch Fressucht, Spielsucht und S├╝├čigkeitensucht. - Ein sch├Ânes Alt-Bier lasse ich mir aber dennoch nicht verwehren! ---

Den Text selber finde ich unterdurchschnittlich, weil unlyrisch. Eigentlich hast du nichts anderes getan, als einen Flie├čtext formatiert. Das finde ich nicht zureichend.

Zudem rufst du bei mir durch die st├Ąndgen Wiederholungen des Wortes "Ehrlich" ehrlichen ├ťberdruss hervor. - Wenn du dich berufen f├╝hlst, gegen Alkohol zu wettern, solltest du in einem Lyrikform poetischer vorgehen. Gerade Drogen und ihre Folgen lassen sich wunderbar verdichten (Beispiel Baudelaire).

Nicht b├Âse sein, aber der Text f├Ąllt f├╝r mich nicht unter Lyrik.

Gr├╝├čle
Heidrun


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