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Leselupe.de > Science Fiction
Ein peinlicher Zwischenfall (Schreibaufgabe Juni)
Eingestellt am 10. 06. 2004 10:19


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MarleneGeselle
???
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Ein peinlicher Zwischenfall

Die TĂŒre öffnete sich leise. "Störe ich, Hauptmann?" Der junge Mann wartete die Antwort nicht ab, sondern trat ein. "Schon was Neues vom Robodoc?" Hauptmann Kreuden sah seinen 2. Offizier mit gemischten GefĂŒhlen an. Thomsens Gesicht verhieß nichts Erfreuliches. "Nur, dass unser Wunderkind fĂŒr volle zwei Tage außer Gefecht gesetzt ist und im MediobrĂŒter zum Heilschlafen bleiben muss. War ja zu erwarten bei den Prellungen und den beiden angeknacksten Rippen."
Kreuden forderte den jungen Mann auf, sich zu setzen. "Miese Sache ist das, Oberleutnant Thomsen, wirklich miese. Bei vollen zwei Tagen im MediobrĂŒter wird der MilitĂ€rstaatsanwalt auf schwere Körperverletzung plĂ€dieren, mit allem Drum und Dran, keine harmlose Bordrauferei mehr. Und wir alle hier, Thomsen, stehen da wie die Deppen. Der neueste, schnellste, teuerste und am besten bewaffnete Kreuzer der Raumflotte nebst Besatzung - alle miteinander schaffen es nicht, auf ein MĂ€dchen aufzupassen. Schlimmer noch: Einer von uns ist ein brutaler SchlĂ€ger." Thomsen zog ein gequĂ€ltes Gesicht. Kreuden hatte mehr als Recht.
Vor knapp einem Monat war man auf der Asteriodengruppe Oman 7 auf eine illegale Pflanzung gestoßen: Schlafmohn, Bilsenkraut, Stechapfel und noch ein Dutzend anderer antiker, wieder in Mode gekommener Drogen. Ihr Schiff, der Raumkreuzer Alabama, war losgeschickt worden, die Drogenfelder zu untersuchen. Zur UnterstĂŒtzung der normalen Besatzung hatte man einen Laborcontainer mit der nötigen AusrĂŒstung an Bord gebracht. Ein Astro-Botaniker, Spezialgebiet historische Heil- und Drogenpflanzen, sollte an Ort und Stelle die Funde untersuchen, katalogisieren und entscheiden, wie das Zeug vernichtet werden sollte. Die eigentliche Aufgabe der Mannschaft bestand darin, den Wissenschaftler bei seiner Arbeit zu unterstĂŒtzen und fĂŒr seine Sicherheit zu sorgen, falls die Rauschgift-Piraten, denen die Pflanzung gehörte, sich blicken ließen. KindermĂ€dchen spielen fĂŒr einen durchgeistigten KrĂ€utersammler!
Die Mannschaft staunte nicht schlecht, als sich Sandrine Bechtersheimer an Bord meldete. Ein MĂ€dchen, kaum zwanzig Jahre alt, Sommersprossen, rote Haare, ein Doktortitel in Biologie. Einfach ein nettes Kind!
Genau dieses nette Kind hatte man vor einer Stunde zusammengeschlagen vor der TĂŒre zum Laborcontainer gefunden. Sandrine, so wurde sie von allen genannt, war völlig verstört und konnte keine brauchbaren Angaben machen.
Die Bordsprechanlage fiepte, Leutnant Caulder, der Waffenoffizier des Schiffes, meldete sich: "Hauptmann, ich habe schon einen vorlÀufigen Bericht."
"Lassen Sie hören, Caulder", forderte ihn Kreuden auf.
"Ich konnte unter den FingernĂ€geln der Kleinen einige Hautpartikel finden. Es sind die Hautpartikel eines oder einer Weißen. Jetzt wissen wir wenigstens wer es nicht gewesen ist. Quagga, pechschwarz wie er ist, und Ming Seng sind außen vor."
"Sonst noch etwas?" Der Angesprochene zuckte verlegen mit den Schultern. Nein, da war nichts. Schließlich war er Waffenoffizier und AushilfssanitĂ€ter, kein Polizist. Die beiden anderen Frauen an Bord hatten sich gegenseitig einer Leibesvisitation unterzogen, ergebnislos. "Soll Quagga vorm SanitĂ€tsraum Wache halten?", fragte Caulder. Kreuden nickte zustimmend und schaltete die Bordsprechanlage ab.
"Jetzt stecken wir in einer Sackgasse", murmelte Thomsen, schlug dabei wĂŒtend mit der flachen Hand auf die Platte von Kreudens Schreibtisch. "Ich verstehe Sie nicht, Thomsen. Was meinen Sie mit Sackgasse? Hauen Sie mir nicht den Schreibtisch klein, sagen mir lieber, was Sie meinen."
Der 2. Offizier warf seinem Kommandanten einen gequĂ€lten Blick zu. Heute Vormittag, beim Selbstverteidigungstraining im Gymnastikraum, hatten mehrere der verbleibenden VerdĂ€chtigen Schrammen und Blessuren davongetragen. Er selbst hatte gegen Quagga beim Judo den KĂŒrzeren gezogen, Caulders Punchingball schlug zurĂŒck und zu guter Letzt trage er, Hauptmann Kreuden, einige Schrammen im Gesicht. "Was mussten Sie auch gegen Beide antreten?" Die MĂ€nner lachten. Nein, gegen zwei Frauen auf einmal kam der Hauptmann nicht mehr an - wenigstens nicht beim Nahkampftraining.
"Und wenn wir die Proben, die Caulder genommen hat, mit einer Transportrakete zum Kriminaltechnik-Labor auf die Marskolonie schicken? FĂŒr was werden denn alle unsere biometrischen Daten gespeichert. Ein DNA-Test, und wir haben den Flegel, der Sandrine so vermöbelt hat!"
Der Hauptmann schĂŒttelte voller Missmut den Kopf. FĂŒnf volle Tage wĂŒrde eine solche Untersucherung dauern, selbst bei vorrangiger Bearbeitung.
"Ich will den Kerl hinter Schloss und Riegel haben, wenn die Kleine wach wird. Tut nicht Not, dass der Kerl dann immer noch frei rumlÀuft. Davon abgesehen: Schon in vier Tagen erreichen wir Oman 7. Sie wissen selbst, dass wir dort mit Raumpiraten zu rechnen haben. Wer sagt uns denn, dass der Kerl nicht mit den Burschen unter einer Decke steckt? Verhindern will, dass unser astro-biologisches Wunderkind mit dem ganzen Zeug aufrÀumt? Nein mein Lieber, die Zeit haben wir nicht."
WĂ€hrend der ganzen Besprechung hatte Kreuden mit seinen Fingern auf der Tischplatte herumgetrommelt, schaute plötzlich zu Thomsen rĂŒber und begann zu grinsen. "Haben Sie zufĂ€llig eine Nagelschere dabei, Thomsen?"
"Eine Nagelschere? Warum?"
"Abwarten, sich die FingernĂ€gel manikĂŒren und Musik machen, mein Freund."
"Aha."
"Nicht Aha, Thomsen. Sondern AKA."
"Verstehe kein Wort, Hauptmann."
"Macht nichts. Trommeln Sie Ming Seng aus dem Maschinenraum raus und schicken Sie ihn in den Laborcontainer. Unser Bordingenieur ist der einzige von uns, der mit Sandrines GerÀtepark etwas anfangen kann."

Auf dem Labortisch lagen die ObjekttrĂ€ger mit den abgeschnittenen Hautfetzchen fein sĂ€uberlich beschriftet: Name, Dienstgrad, Datum. Alle noch unter Verdacht stehenden Besatzungsmitglieder hatten eine Probe abgegeben. Ein weiter TrĂ€ger, noch ohne Namen, lag etwas abseits. Das Optogon, eine Weiterentwicklung des Rasterelektronenmikroskops, war abmontiert worden und hatte Platz machen mĂŒssen fĂŒr die merkwĂŒrdigste Konstruktion, die Kreuden und Thomsen je zu Gesicht bekommen hatten. Ming Seng, ganz stolzer Konstrukteur, ignorierte die zweifelnden Blicke seiner Kameraden.
"Und aus dem Kram, der hier im Container rumlag, und den Ersatzteilen aus unserem eigenen Lager haben Sie das Teil zusammengebastelt?"
Ming Seng nickte stolz. Dieses GerÀt zur akustischen Körperzellen-Analyse war sein Werk.
"So Ming Seng, jetzt spannen Sie uns nicht weiter auf die Folter", Kreudens Anspannung ließ merklich nach, "schieben Sie die erste Probe unter's Mikro."
Der Angesprochene gehorchte. BedÀchtig schob er den ObjekttrÀger, der seinen Namen trug, unter das Ultrafein-Mikrophon.
Eigentlich diente das Mikro der RaumĂŒberwachung, war darauf ausgelegt, akustische Signale aus dem Weltall zu empfangen, zu verstĂ€rken und ins Raumschiff zu ĂŒbertragen. Erst seit zwei Jahren beherrschte man die Technik, auch jene akustischen Signale, die von den unvorstellbar kleinen Schwebeteilchen im Weltall ĂŒbertragen wurden, aufzufangen. Es ist eben doch nicht völlig still im All.
Jetzt versuchte der Bordingenieur, die extrem leisen Töne, die die vibrierenden AußenwĂ€nde menschlicher Körperzellen unentwegt von sich geben, aufzufangen.
Es funktionierte. Leise Töne, ein bisschen wie SphĂ€renmusik aus dem spĂ€ten 20. Jahrhundert ließ sich vernehmen. Thomsen, der direkt neben dem AufnahmegerĂ€t stand, brauchte nur noch den Knopf zu drĂŒcken.
"Spitzenleistung, Ming Seng. Sie sind der beste Bastler im bekannten Universum."

Caulder und Quagga schubsten den 1. Offizier, Oberleutnant Wolgow, unsanft zur TĂŒre hinein. Hauptmann Kreuden, warf den Beiden einen tadelnden Blick zu. "Sachte meine Herren, sachte." Wolgow hatte sich auf den Stuhl vor Kreudens Schreibtisch plumpsen lassen.
"Soll ich Ihnen die Aufnahme vorspielen, Wolgow?" Nein, Juri Wolgow wollte nichts hören. Gar nichts hören mĂŒssen, nichts sagen. Er bat um eine Schmerztablette gegen seine EntzugskrĂ€mpfe. Caulder zog ein Medikamentenröhrchen aus seiner Jackentasche und reichte ihm ein Glas Wasser.
"Sie wissen Wolgow, ich bin noch vom alten Schlag", begann der Hauptmann sein Verhör. "Man verprĂŒgelt nicht jemanden, der anderthalb Köpfe kleiner ist als man selbst und nur die HĂ€lfte wiegt. SchĂ€big ist so etwas, noch dafĂŒr fĂŒr einen Offizier. Es interessiert mich auch nicht, dass sie rauschgiftsĂŒchtig sind und offensichtlich ohne Stoff. Ich will wissen, warum sie das arme Geschöpf so zusammengeschlagen haben."
Caulder war neben den Gefangenen getreten. Musterte sein verschwitztes, fahles Gesicht, nahm seinen linken Arm und streifte den Ärmel der Uniformjacke hoch. Keine Kratzspuren. "Wie kommt es eigentlich, dass Sie keine Kratzspuren im Gesicht haben oder an den Armen, Wolgow?" Der Angesprochene zuckte mit den Schultern, lĂ€chelte gequĂ€lt. "Das kleine Biest hat mich an der Kopfhaut und den Haaren erwischt. Da sieht man nichts. Warum ich die Göre verprĂŒgelt habe wollen Sie wissen? Warum wohl? Ich hatte mitgekriegt, dass in dem Container ein Koffer ist mit allerlei Drogen. Werden fĂŒr Vergleichsanalysen gebraucht; hat mir die Göre selber erzĂ€hlt. Wollte mir was von dem Zeug holen. Mein Dealer, der mir vor der Abfahrt noch was geben wollte, hat mich im Stich gelassen. Bitte glauben Sie mir eines: Mit den Rauschgift-Piraten habe ich nichts zu schaffen. Sonst wĂ€re mir kaum der Stoff ausgegangen.
Prompt kam das Frauenzimmer frĂŒher aus der Mittagspause zurĂŒck. Wollte mich melden. Da blieb mir doch nichts anderes ĂŒbrig, als ihr den vorlauten, kleinen Schnabel zu stopfen. Selber Schuld."
Quagga, der die ganze Zeit neben der TĂŒre gestanden hatte, meldete sich zu Wort. "Sagen Sie mal Wolgow, haben Sie wirklich geglaubt, dass Sie damit durchkommen? Konnten sich doch denken, dass das MĂ€dchen sofort den Mund aufmacht. Die hĂ€lt doch ihretwegen nicht dicht! Und selbst wenn. Irgendwelche Spuren hinterlĂ€sst doch jeder."
Wolgow schaute seinen Kameraden verstÀndnislos an. Welche Spuren? Und wenn schon. Wie, hier an Bord eines Raumschiffes, Beweise sichern und auswerten? Er hÀtte doch Tage Zeit gehabt alles zu vernichten - eigentlich.
"Mann Gottes", Hauptmann Kreuden musste sich zusammenreißen, damit er sein GegenĂŒber nicht anschrie, "haben Sie in Ihrem zugedröhnten SchĂ€del wirklich geglaubt, dass ich die Sache tagelang liegen lasse? Meinen Sie wirklich, dass ich nicht alle Hebel in Bewegung setze, die mehr als trostlose Geschichte aufzuklĂ€ren, ehe wir im Zielgebiet sind? Haben Sie sich denn gar nicht gefragt, wozu die Hautprobe gut ist, die die meisten von uns haben abgeben mĂŒssen?
Wissen Sie, Wolgow, was Ming Seng gemacht hat, als Sie oben BrĂŒckendienst schoben? Er hat einen Funkspruch zur Marskolonie abgeschickt und sich von der Oberlaborratte der Kripo erklĂ€ren lassen wie man ein GerĂ€t zur akustischen Körperzellen-Analyse baut. Sie wissen doch, was das ist, die akustische Körperzellen-Analyse?" Der 1. Offizier schĂŒttelte verlegen den Kopf.
"Ganz einfach, mein Lieber. Jede lebende oder auch tote Zelle vibriert und gibt dabei Töne von sich. Diese Töne sind ganz verschieden. Lungengewebe macht anderen Krach als Hautpartikel, gesundes Gewebe hört sich anders an als krankes. Seit ein paar Monaten ist man in der Lage, nicht nur zu sagen, welche Art von Gewebe man vor sich hat, man kann sogar bestimmen, von welcher Person das Material stammt. Eine DNA per Aktustik, wenn Sie so wollen. Nachdem Ming Seng mit seiner Bastelstunde fertig war, brauchten wir nur noch die Aufnahmen zu machen und zu diese miteinander zu vergleichen."
Kreuden nahm ein Blatt Schreibfolie, das die ganze Zeit neben seiner Rechten gelegen hatte, legte es nebst Schreibstift Wolgow vor. "Hier, schreiben Sie Ihr GestĂ€ndis. Ersparen Sie dem MĂ€dchen, in einem tagelangen MilitĂ€rgerichtsverfahren aussagen zu mĂŒssen. Wie ich den Laden kenne, kriegen Sie dann sogar ein Drittel Straferlass."
Oberleutnant Wolgow nickte und schrieb.

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dan
Wird mal Schriftsteller
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langweilig

hallo!

stilistisch finde ich deine kurzgeschichte wirklich gut.
es gibt noch ein paar rechtschreibfehler oder doppelte wörter - das nimmt aber nicht ĂŒberhand und stört deshalb nicht gravierend.

ABER:
(um den text der schreib aufgabe zu zitieren)
"Schreibe eine Geschichte, die – mehr oder weniger weit extraploiert – auf dem "Gesang der Zellen" beruht bzw. wo dies ein handlungstragendes Element ist."

ich finde nicht, dass die anwendung eines solchen gerĂ€tes zur zell-akustik-messung ein handlungstragendes element ist! zumindest so, wie du es beschreibst. außerdem ist das schlicht langweilig und auch irgendwie lustlos in die geschichte eingebettet. mir kommt es sogar so vor, dass die geschichte nur drumrum geschrieben wurde.

ein spezies, die diese akustik zur kommunikation benutzt o.Ă€. wĂ€re da viel spannender und wĂŒrde auch der SF gerecht werden.

dan
__________________
(c) by dan

ein gutes buch genĂŒgt

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MarleneGeselle
???
Registriert: Feb 2003

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Hallo dan,

schade, dass ich deinen Geschmack nicht getroffen habe. Aber echte Aliens liegen mir nicht so.
Mir kam es auch drauf an, eine praktische Möglichkeit eines solchen GerÀts aufzuzeigen. Musik allein ist ja ganz nett, aber man will ja auch was verstehen.

GrĂŒĂŸe
Marlene

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jon
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Also ich find's gut – noch besser wĂ€re, wenn irgendwo eine BegrĂŒndung wĂ€re, warum ein "echter DNA-Test" an Bord nicht geht. Ich wĂŒrde nĂ€mlich ganz stark vermuten, dass DNA-Analyse-GerĂ€te zur Standard-AusrĂŒstung vom Raumschiff-Lazaretten gehören werden – einfach, um raz-faz rauszukreigen, ob ein Schnupfen von der Erde mitgeschleppt wurde oder von einem bösartigen "Alien-Virus" verursacht wird 


Am besten gefĂ€llt mir, wie die Leute reden – das klingt so niedlich russisch.


NatĂŒrlich kann man noch etwas "straffen" – das kann man ja meist. In diesem Fall ist die ErklĂ€rung der "Sing-Analyse" im beinahe doppelt.

Einmal:

quote:
Jetzt versuchte der Bordingenieur, die extrem leisen Töne, die die vibrierenden AußenwĂ€nde menschlicher Körperzellen unentwegt von sich geben, aufzufangen.
Es funktionierte.

und dann noch mal (ausfĂŒhrlicher)

quote:
Jede lebende oder auch tote Zelle vibriert und gibt dabei Töne von sich. Diese Töne sind ganz verschieden. Lungengewebe macht anderen Krach als Hautpartikel, gesundes Gewebe hört sich anders an als krankes. Seit ein paar Monaten ist man in der Lage, nicht nur zu sagen, welche Art von Gewebe man vor sich hat, man kann sogar bestimmen, von welcher Person das Material stammt. Eine DNA per Aktustik, wenn Sie so wollen.

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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MarleneGeselle
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doppelt hÀlt besser

Hallo jon,

danke fĂŒr deinen Kommentar.

Wegen DNA-Analyse: Das Raumschiff, auf dem sich die Prots. befinden, ist in erster Linie fĂŒr militĂ€rische Zwecke bestimmt. Die Damen und Herren haben ja auch militĂ€rische Dienstgrade. DNA-Analysen usw. gehören da nicht zum TagesgeschĂ€ft. Ein großer Teil der Materialien fĂŒr das selbst gebastelte GerĂ€t stammt ja aus dem Laborcontainer der Biologin. Der Clou ist ja, dass man nicht alles immer dabei hat sondern sich einfach zu helfen weiß.

Die Doppelungen: Beim ersten Mal ging es um den Handlungsablauf. Ich musste ja erklĂ€ren, was Ming Seng da so treibt. Beim zweiten Mal wurde dem ÜbeltĂ€ter das Verfahren erklĂ€rt, mit dem er ĂŒberfĂŒhrt wurde - gewissermaßen als Zusammenfassung.

Ich verwende solche Doppelungen manchmal ganz gerne. Beim Lesen wird so Manches ĂŒberflogen oder einfach nur nicht auf Anhieb verstanden. Das besonders beim Lesen im Internet. Da fasse ich mich lieber ein bisschen lĂ€nger als spĂ€ter ein Dutzend Fragen beantworten zu mĂŒssen.

GrĂŒĂŸe
Marlene

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