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Leselupe.de > Kindergeschichten
Ein richtig cooles Krankenhaus
Eingestellt am 23. 02. 2003 18:23


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tinta
Manchmal gelesener Autor
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Hallo, hier mal wieder eine typische Joshi-Geschichte. Gef├Ąllt sie Dir? Bitte schreib mir! Lieben Gru├č, Tinta :-)

Die Oma liegt im Krankenhaus. Joshi bastelt ihr eine Rakete mit viel Glitzerpapier. "Damit Du blitzschnell von hier wegfliegen kannst", sagt er bei seinem Besuch. Und f├╝gt wichtig hinzu: "Nat├╝rlich nur, wenn Du mal was anderes sehen willst." Dann inspiziert er das Zimmer, bewundert das Badezimmer und den Tresor.

Am n├Ąchsten Morgen auf dem Weg zum Kindergarten erz├Ąhlt Joshi dem Eichh├Ârnchen, seinem liebsten Kuscheltier, wie es denn so im Krankenhaus ist:
"Da ist es richtig cool", sagt er. „Alles, was man allein machen muss, ist zum Klo gehen, sich die H├Ąnde waschen und duschen. Alles andere kannst Du bestellen.“ Das versteht das Eichh├Ârnchen nicht. Joshi verdreht die Augen. Das n├Ąchste Mal w├╝rde er das Eichh├Ârnchen mit ins Krankenhaus nehmen. Dann w├╝rde es keine Fragen mehr stellen.
"Du kannst Dir Dein Essen bestellen, Eichh├Ârnchen. Wenn Du Br├Âtchen mit Schinkenwurst willst, bringen sie Dir das. Oder Apfelpfannekuchen. Oder Nudeln. Sie bringen Dir das Essen zum Tisch. Brauchst Dich nur zu setzen und zu essen." Das Eichh├Ârnchen meint, das k├Ânne ja auch langweilig werden, nur essen, Klo, H├Ąnde waschen, duschen.

Joshi sch├╝ttelt energisch den Kopf. "Keine Spur! Es gibt ja auch einen Fernseher. Dann macht man es sich im Bett gem├╝tlich und guckt Pipi Langstrumpf. Also gut... man ist zwar allein. Aber nicht einsam. Man kriegt ja auch Besuch!"

Ob man da auch spielen k├Ânne? Joshi kichert. Das Eichh├Ârnchen hat vielleicht Vorstellungen!
"Erwachsene brauchen doch kein Spielzeug, Eichh├Ârnchen!" Joshi lacht und lacht und kann gar nicht mehr aufh├Âren.
"Kein Spielzeug???" Das Eichh├Ârnchen ist entsetzt.
"Erwachsene brauchen Computer und Fernseher. Und B├╝cher vielleicht. Muss man eben einen Computer aufbauen. Fernseher haben sie ja schon. Hm. Das Nilpferd auf der Achterbahn oder Monopoly spielen eh blo├č die verspielten Erwachsenen. Also, ich meine die, die Kinder haben. M├╝ssen sie sich das eben von ihren Kindern mitbringen lassen.“

Das Eichh├Ârnchen schweigt. Es scheint ├╝ber etwas zu gr├╝beln. Dann fragt es: "Wenn Du so ein cooles Krankenhaus h├Ąttest, w├╝rdest Du etwas anders machen?" Joshi zieht die Stirn in Falten. Nach einer Weile sagt er: "Kerzen w├╝rde ich kaufen. Damit sie ein gem├╝tliches Licht haben. Nat├╝rlich nur f├╝r die Erwachsenen. Aber nicht f├╝r die verspielten. Und auch nicht f├╝r die Kinder. Da sind Kerzen zu gef├Ąhrlich."

Das verteht das Eichh├Ârnchen. Es blickt aus dem Fenster. Oh, da sind schon die riesigen Kastanienb├Ąume gleich vor dem Kindergarten. Ob ihm sonst noch etwas zu dem Krankenhaus einfalle, will das Eichh├Ârnchen wissen. Ob er noch einen Wunsch habe?
"Klar. Dass die Oma wieder gesund wird!"

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi tinta,

heute mal das Thema Krankenhaus? Eine gute Idee Kindern dieses Thema n├Ąher zu bringen. Weiterhin ist es eine gute Idee, den Joshi im Dialog mit seinem Eichh├Ârnchen zu zeigen. Insgesamt hast Du die Story sch├Ân r├╝ber gebracht. Nur einen Kritikpunkt h├Ątte ich: Gegen Ende ist die Idee mit den Kerzen etwas d├╝rftig ausgefallen. Ich stelle mir im Grunde vor, dass Kinder eher etwas anderes auf dem Herzen haben, wenn sie an ein Krankenhaus denken. Zumindest als eine Art H├Âhepunkt in einer Kurzgeschichte ist das fraglich. Ebenso ist es fraglich ob ein Kind das Thema Computer f├╝r das Krankenhaus anspricht.
Na ja, das waren so meine Reflexionen bei dem Text.

Sch├Âne Gr├╝├če
Volkmar

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tinta
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Krankenhaus

Hallo, lieber Volkmar,

danke f├╝r die konstruktive Kritik. Auch wenn das echter Kindermund zumindest teilweise war, werde ich dar├╝ber noch mal nachdenken. Lieben Gru├č, Tinta
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