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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Ein stinklangweiliger und völlig unerotischer Dialog über Erotik
Eingestellt am 20. 12. 2006 15:18


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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
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Ein stinklangweiliger und völlig unerotischer Dialog über Erotik


Als Harald Lindow den lauten Wortwechsel in seinem Vorzimmer wahrnahm, hob er unwillig den Kopf und linste über den Brillenrand zur Tür. Er hasste überlaut geführte Gespräche. In der Verwaltung eines Verlages hatte es ohnehin um einige Dezibel gedämpfter zuzugehen als im normalen Alltag. Wie sollten sich die Lektoren auf ihre Arbeit konzentrieren, wenn ...
Es klopfte.
Lindow hatte kaum ein knurriges "Herein!" über die Lippen gebracht, als die Tür auch schon aufgerissen wurde. Im Rahmen stand eine junge Frau, die aufgebracht mit den Augen rollte und sich dabei sichtlich bemühte, ihre Atemfrequenz auf ein normales Maß herunter zu fahren. Hinter ihr stand Lindows hilflos gestikulierende Sekretärin. Mittels Zeichensprache signalisierte sie ihm: "Ich konnte sie beim besten Willen nicht abwimmeln."
Dann schloss sich die Tür.
‚Eine ausgesprochen schöne Frau’, dachte Lindow, und seine finster, abweisende Miene hellte sich ein wenig auf.
"Sie wünschen?" fragte er und blieb dabei immer noch ziemlich distanziert.
„Sie sind Herr Lindow? Der Verleger, Harald Lindow?“
Es schien, als sei die junge Dame ein wenig enttäuscht. Wie mochte sie ihn sich vorgestellt haben? In kurzen Schritten stöckelte sie näher und streckte ihre Rechte über den Schreibtisch.
„Mein Name ist Änzig!“
„Angenehm“, murmelte Lindow, nahm die dargebotene Hand und lüpfte ein wenig den Hintern.
Dann verschränkte er die Arme vor der Brust und schaute der ungebetenen Besucherin einen Moment lang in die schönen dunklen Augen, ehe er seinen Blick weiter abwärts wandern ließ.
„Agneta Änzig!“ sagte die Frau mit unüberhörbarem Nachdruck in der Stimme. Und als Lindow, dessen Augen ungefähr in Höhe ihrer Wespentaille angekommen waren, nicht reagierte, schob sie ein „Sagt Ihnen dieser Name gar nichts?“ hinterher.
Lindow krauste ein wenig die Stirn und täuschte tiefes Nachdenken vor, ehe er resinierend seinen graumähnigen Charakterkopf schüttelte.
„Offen gestanden – nein!“
„Aber das kann doch gar nicht sein!“, kam es entrüstet zurück, und Lindow sah, dass die Schöne kurz davor stand, in Schnappatmung zu verfallen.
Eine tiefe Röte überzog plötzlich ihre Pfirsichwangen, befiehl dann den Hals und färbte auch das großzügige Dekolletee.
„Setzen Sie sich doch erst einmal“, dröhnte Lindow und wies auf einen der abgeschabten Besuchersessel.
Als sie seiner Aufforderung nachkam, atmete er unwillkürlich auf. Das Sitzmöbel stand mindestens drei Meter vom Schreibtisch entfernt, und somit blieb die Aufgebrachte auf beruhigender Distanz.
Doch die Frau schien ohnehin ihre Taktik zu ändern, indem sie sich, plötzliche Gelassenheit vortäuschend, weit im Sessel zurück lehnte, die hübsch gewachsenen Beine übereinander schlug und mit den vollen Lippen einen Schmollmund fabrizierte.
„Mein Name sagt ihnen also nichts“, sagte sie, und ihre Stimme klang sichtlich pikiert.
Als Lindow nicht antwortete, setzte sie theatralisch aufseufzend hinzu: „Dann sagt Ihnen der Romantitel „Seelen im Strudel der Lüste“ demzufolge auch nichts?“
„Doch!“ entfuhr es Lindow ungewollt, und gleichzeitig begann es, bei ihm zu dämmern.
Diese junge hübsche Frau war also die Autorin jenes erotischen Schmachtschinkens, durch den er sich erst kürzlich gequält hatte und dabei ständig Gefahr gelaufen war, vom pausenlosen Gähnen eine Kiefernklemme zu bekommen.
„Haben Sie den Roman gelesen?“
„Habe ich“, sagte Lindow und seufzte tief.
„Dann muss ich mich doch sehr wundern!“
„Worüber?“, fragte Lindow harmlos und versuchte ein verbindliches Lächeln.
„Worüber, worüber!“, äffte sie ihn nach, und augenscheinlich war sie dabei, schon wieder die Fassung zu verlieren.
„Über Ihre Absage natürlich! Wissen Sie eigentlich, wie lange ich an diesem Roman geschuftet habe, wie ich mich beim Überarbeiten abquälen musste und wieviel Herzblut ich einfließen ließ? Und das alles nur, um eine eiskalte Absage zu kassieren. ‚Passt nicht in unser Verlagsprogramm!’ Das war’s! Wenigstens eine Begründung hätte ich erwartet.“
„Und die soll ich Ihnen jetzt nachreichen? Hören Sie, Kindchen, ich bin kein Kritiker, sondern Verleger. Und wenn ich in dieser Eigenschaft behaupte, Ihr Roman passt nicht in unser Programm, dann muss Ihnen das tatsächlich genügen. Mein Entschluss, Ihren Roman nicht heraus zu bringen, basiert in erster Linie auf einer unternehmerischen Entscheidung. Ein Buch muss sich auch verkaufen lassen!“
Bei dem Wort „Kindchen“ hatte es gefährlich in ihren Augen aufgeblitzt, und Lindow machte sich schon auf einen wütenden Protest gefasst, aber Frau Änzig schien die „unternehmerische Entscheidung“ noch empfindlicher zu treffen.




„Das nenne ich unverblümte Ehrlichkeit“, keuchte sie. „Na klar – ich bin eine unbekannte Autorin – ohne Marktwert. Deshalb ist mein Roman für Sie wertlos. Ja – wenn ich einen Namen hätte, so wie der hier…!“
Sie kramte hektisch in ihrer voluminösen Handtasche und zog ein Buch hervor, das sie grimmig triumphierend hoch hielt.
„Wissen Sie was das ist? Übelste Pornographie! Ganz übel! Um derartigen Schund zu verlegen, sind Sie sich nicht zu schade. Wenn das ihr Verständnis für erotische Literatur ist, dann… dann…Mir fehlen die Worte.“
Lindow kniff die Augen zusammen, erkannte das Cover und schüttelte energisch den Kopf.
„Wie kommen Sie darauf, dass dieser Titel zur so genannten „erotischen Literatur“ gehören könnte? Das ist ein ganz normaler und ausgesprochen spannender Kriminalroman.“
Ihr höhnisches Lachen missfiel ihm. Es machte sie hässlich.
Er verfolgte, wie sie das Buch aufschlug, hastig einige Seiten hin und her warf, schließlich die gesuchte Stelle fand und dann ganz tief Luft holte. Doch Lindow kam ihr zuvor.
„Sie brauchen nichts zu zitieren! Ich kenne den Roman und weiß, auf welche Stellen Sie anspielen. Ich gebe zu, der Autor beschreibt das Liebesleben seines Hauptprotagonisten nicht gerade zimperlich. Aber das ist nicht Selbstzweck und schon gar nicht pure Effekthascherei. Diese derben Szenen benutzt er, um seine Figur zu charakterisieren, ihre Erscheinung abzurunden. In solchen Fällen habe ich nichts gegen erotische oder gar bis dicht an die Grenzen zur Pornographie gehende Sequenzen. Sie müssen sich nur nahtlos in das Gesamtwerk einfügen. Besser noch – sie machen Sinn, wenn die Handlung geradezu danach verlangt. Blanke Erotik verlangt keine Story, aber für eine fesselnde Story kann Erotik durchaus unverzichtbares Beiwerk sein. Begreifen Sie den Unterschied?“
Wenn Lindow jetzt lautstarken Protest erwartet hatte, sah er sich getäuscht. Agneta Änzig senkte den Kopf und war einen Moment lang damit beschäftigt, das Buch wieder in der Handtasche zu verstauen. Als sie wieder aufschaute, waren ihre Augen zu schmalen Schlitzen geworden, und um die Mundwinkel lag ein feindselig lauernder Zug.
„Sie stehen also der Erotik angeblich aufgeschlossen gegenüber?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, fuhr sie fort: „Dann müssen Sie doch erkannt haben, dass ich mit meinem Roman neue Wege beschreite, indem ich Erotik als etwas anderes begreife, als man es landläufig tut. Ich erzähle von Momenten, die magisch sind – allein schon durch bloße Berührungen. Bei mir werden nicht einfach Körperteile gestreichelt – nein – die Seele wird berührt. Ich berichte von den Drehungen, die ein Herz vollführt, wenn die sexuelle Erregung vom Körper Besitz ergreift. Die Bilder, die ich mit meinen Worten male, spiegeln nicht die Wirklichkeit, sondern erwecken unvergleichliche Phantasien. Wenn dabei im Leser Träume neu erwachen – dann ist mir ein Kunstwerk gelungen. Das ist mein Verständnis von Erotik.“
‚Ganz schön selbstbewusst, die Kleine’, dachte Lindow und vermochte sein Schmunzeln nur schwer zu verbergen.
Schließlich zwang er sich zu einem ernsthaften Kopfnicken.
„Und Sie können keine meiner Ansichten teilen?“ schob sie nach und hatte wieder dieses katzenhafte Lauern in den Augen.
„Doch, doch“, beeilte Lindow sich zu sagen. „Doch, doch – in ihrem Werk finden sich durchaus recht interessante Passagen. Zweifellos. Aber ich…“
„Ach – Sie finden meine Thesen interessant?“
Er sah, wie sich ihr Körper spannte.
„Durchaus.“
„Ja – verdammt noch mal, warum lehnen Sie meinen Roman dann ab?“
Lindow atmete tief durch. Er wusste; Autoren waren fast durchweg Sensibelchen und gegenüber unangenehmen Wahrheiten alles andere als aufgeschlossen. Aber er war es ja gewöhnt, ihnen hin und wieder Grobheiten an den Kopf zu werfen.
„Weil er stinklangweilig ist!“
Nun war es heraus. Er verfolgte ihr Mienenspiel, das von tiefer Betroffenheit über krasse Enttäuschung bis hin zu wütendem Aufbegehren wechselte.
Aber noch rang sie nach Luft.
Diesen Umstand ausnutzend, kam er ihr zuvor, indem er sagte: „Erotik, für sich allein stehend, ist ein sehr begrenztes, aber ausgesprochen schwer zu beackerndes Feld. Ich sage es mal ganz profan: Jeder weiß wie es geht – da gibt es vom rein technisches Ablauf nichts zu beschreiben, was einen erwachsenen Leser – ja kaum noch einen Jugendlichen – vom Hocker reißen könnte. Was aber jedes Individuum anders erlebt und als etwas ganz besonderes und nur für ihn gültiges Erleben gelten lässt – das sind die Gefühle, von denen er sich leiten lässt und von denen er befallen wird.“
„Sag ich doch!“
Aus Agnetas Protest war Triumph geworden.
„Langsam, langsam. Es ist richtig, dass Sie sich in ihrem Werk hauptsächlich der Gefühlswelt ihrer Protagonisten widmen. Aber in Wahrheit sind es ja die Ihren! Einen Leser ohne die nötige Phantasie dürfte daher der Inhalt Ihres Romans ziemlich kalt lassen. Ein Leser mit ausreichender Phantasie braucht wiederum nicht in die Gefühlswelt anderer zu tauchen, um seine eigenen Empfindungen auf den Prüfstand zu stellen. Ergo – Desinteresse von allen Seiten! Vielleicht ernten Sie mit ihrem Roman hier und da ein wohlwollendes Schulterklopfen. Mehr, so fürchte ich - wird wohl nicht drin sein. Glauben Sie mir, je akribischer ein Autor sich der reinen Erotik verschreibt, umso langweiliger wird sein Geschreibsel.“
Sekundenlang herrschte Stille, in der nur das heftige Atmen der jungen Frau zu vernehmen war. Sie suchte sichtlich nach Worten.
„Ein vernichtendes Urteil“, sagte sie schließlich. „Aber es überzeugt mich nicht. Ich würde Ihnen so gern beweisen, dass sie Unrecht haben. Aber wie? Sie sind der mächtige Guru, der am längeren Hebel sitzt. Gegen einen Verleger, der ein Erotik-Muffel ist, kann man als namenloser Autor eben nichts ausrichten.“
Sie schien zu resignieren und machte Anstalten aufzustehen. Lindow bedeutete ihr mit einer Handbewegung, noch einen Moment zu warten.
„Ich gebe zu, Ihr unkonventioneller Stil ist interessant, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, dann diesen: Verpacken Sie all ihre Erotik in eine spannende Handlung. Erfinden Sie eine ganz tolle Geschichte und streuen Sie die erotischen Szenen ein – hübsch locker verteilt und homöopathisch dosiert. In solch geballter Form, wie Sie es in Ihrem Manuskript vorstellen, wird das nichts.“
Er schaute in ihr Gesicht, versuchte die Wirkung seiner Worte zu überprüfen und musste feststellen, dass sie am Trotz der jungen Autorin abgeprallt waren.
Langsam erhob sie sich, kam zwei, drei Schritte auf ihn zu und bedachte ihn von oben herab mit einem Blick, in den sie wohl all ihre Verachtung zu legen suchte.
„Wissen Sie, Herr Lindow, was ich glaube – nein – wovon ich überzeugt bin?“
Lindow legte den Kopf in den Nacken, versuchte ihrem Blick standzuhalten und malte ein deutliches Fragezeichen auf seine Stirn.
„Sie sind einfach zu alt, um mich und mein Anliegen zu begreifen.“
Uff – das hatte gesessen!
Als er ihren Roman als stinklangweilig bezeichnet hatte, musste es die Frau empfunden haben, als hätte man ihr einen Eimer kaltes Wasser über das Dichterhaupt geschüttet. Nun kam der Schwall zurück. Es dauerte einen Moment, bis er sich innerlich geschüttelt und seine Fassung wieder gewonnen hatte.
„Dass ich Ihnen an Jahren sehr viel voraus habe, ist ja nun kaum zu übersehen“, brummte er beleidigt, „aber was ich Ihnen obendrein voraus habe, ist ein großer Sack voller Erfahrungen. Und aus dieser Erfahrung heraus wollte ich Ihnen nur einen wohlgemeinten Rat mit auf den Weg geben. Mehr nicht.“
„Ihr Rat taugt aber nichts. Ich weiß, dass mein Roman gut ist und bei den Lesern ankommen wird“, kam es schnippisch zurück.
„Da halte ich dagegen“, sagte Lindow im Brustton tiefster Überzeugung.
„Wie denn?“
Ja, wie denn? Und plötzlich war sie da – diese Schnapsidee. Lindow wusste, dass er eine große Dummheit beging, aber der Wunsch, dieser affektierten Person zu beweisen, dass er Recht hatte, riss ihn mit.
„Indem ich Ihren Roman heraus bringe!“
„Waaas?!“
Agneta Änzig wurde zur Statue.
„Ja – verdammt noch mal! Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe, ich habe zu arbeiten!“
Langsam ging die Frau zur Tür. Dort angekommen, drehte sie sich noch einmal um.
„Wirklich?“
„Ja – Sie haben mein Wort.“
Nachdem sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte, verfiel der Verleger ins Grübeln. Nach und nach kam ihm zu Bewusstsein, dass er drauf und dran war, einige tausend Euro schlicht in den Sand zu setzen.
‚Verfluchte Rechthaberei, scheiß Altersstarrsinn!’ schalt er sich.
Was er zu diesem Zeitpunkt beim besten Willen noch nicht erwarten durfte, war die Tatsache, dass sich der Roman zum einen doch ganz leidlich verkaufen ließ und… dass Agneta Änzig ihm einige Monate später ein Manuskript vorstellte, mit dem er rund herum zufrieden sein durfte.
Na bitte.

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Aceta
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Leselupen-Allegorie

Hallo -

das ist ja wie ein "Who is who" - und eine Jede und ein Jeder lasse sich eintragen (- da war doch eine Geschichte, in der es so hieß?) hier aber sei es: sie oder er erkenne sich selbst, und höre die Botschaft und schreibe dem Forum endlich, was sich das Ende der Geschichte wünscht!

Natürlich - wäre es ein Film, sähe ich gerne die Rolle des großen Verlegers mit Mario Adorf besetzt - in der LL ist sie aber ganz eindeutig bereits vergeben!
Wer nur - wer aber nur erhält die Chance und gibt die Zicke, die es am Ende schaffen wird, sogar einen brauchbaren Text zu liefern ??

Vielleicht ist ein kleines Manko an dieser Geschichte, dass sie als Geschichte - und nicht als "Foren-Text" eingestellt ist!

Frohe Weihnachten -

Aceta


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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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