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Leselupe.de > Ungereimtes
Ein stolzer Bettler
Eingestellt am 25. 10. 2003 16:39


Autor
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Alraune
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Oct 2003

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An der Ecke stand er,
vor sich einen kasten,
ein paar Cent darin.
Jung ,sch├Ân und stolz
war er.

Seine Haltung war die,
eines freien Musikers.
Er entlockte
seiner Querfl├Âte
wie Pan die T├Âne,
zauberhafte T├Âne,
├╝berirdisch sch├Ân.

Lange blieb ich stehen
und lauschte,
er sah in den Himmel,
holte die T├Âne
aus dem Paradies,
es wurde mir weh
um mein Herz.

Mit einem ernstem Blick
dankte er f├╝r den Applaus
und meinen Obolus.
Ein stolzer Mann,
kein Bettler.




__________________
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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Hallo, Alraune

Wenn ich einen solchen Text im "Liebe und Erotik"-Forum finde, dann frage ich mich nat├╝rlich, warum er mich an dieser Stelle so irritiert. Die "Meta-Ebene", die mir die Zusammenh├Ąnge zwischen dem Inhalt des Gedichts und der Thematik des Forums einleuchtend machen w├╝rde, bleibt mir im Fall deines "stolzen Bettlers" leider verschlossen.

Es k├Ânnte daran liegen, dass ich die erste Strophe zu grammatisch auffasse: Das "er" der letzten Zeile bezieht sich streng genommen auf den "kasten". Wieso ist der eigentlich klein geschrieben?
Es k├Ânnte daran liegen, dass ich nicht wei├č, wie ich mir die Haltung "eines freien Musikers" vorstellen soll, sei sie mit oder ohne vorgestelltes unn├Âtiges Komma.
Es k├Ânnte daran liegen, dass die von dir verwendete Metapher f├╝r mythologisch einigerma├čen Bewanderte nicht stimmig ist: Die Fl├Âte des Pans war nicht f├╝r ihren ├╝berirdisch sch├Ânen Klang bekannt.
Es k├Ânnte daran liegen, dass ich zu viele Stra├čenmusiker erlebt habe: Ich erinnere mich an keinen, der in den Himmel sah und nicht immer wieder mit den Augen Kontakt zu seinem Publikum suchte (oder zumindest seine "Spendenkasse" im Auge behielt).
Es k├Ânnte daran liegen, dass in meinen Augen die Gegen├╝berstellung "ein stolzer Mann, kein Bettler" ein bisschen zu sehr im Klischee verharrt.
Es k├Ânnte daran liegen, dass ich einfach einen anderen Begriff von Liebe und/oder Erotik habe als du.

Es k├Ânnte nat├╝rlich auch daran liegen, dass dich die mangelnde Sorgfalt, die dich beim Schreiben begleitete, auch einfach daf├╝r sorgte, dass du dich beim Posten "verklickt" hast.

Sch├Âne Gr├╝├če von blaustrumpf
__________________
Daf├╝r bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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lapismont
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M O D E R A T I O N

Hallo Alraune,

dem blauen Str├╝mpfchen stimme ich zu. Der Text passt besser in die sonstige Poesie.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Alraune
M├Âchtegern-Schreiber
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Alraune
An der Ecke stand er,
vor sich einen Kasten,
ein paar Cent darin.
Jung ,sch├Ân und stolz
war er.

Seine Haltung war die,
eines freien Musikers.
Er entlockte
seiner Querfl├Âte
wie Pan die T├Âne,
zauberhafte T├Âne,
├╝berirdisch sch├Ân.

Lange blieb ich stehen
und lauschte,
er sah in den Himmel,
holte die T├Âne
aus dem Paradies,
es wurde mir weh
um mein Herz.

Mit einem ernstem Blick
dankte er f├╝r den Applaus
und meinen Obolus.
Ein stolzer Mann,
kein Bettler.





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Alraune
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An der Ecke stand er,
vor sich einen Kasten,
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Jung ,sch├Ân und stolz
war er.

Seine Haltung war die,
eines freien Musikers.
Er entlockte
seiner Querfl├Âte
wie Pan die T├Âne,
zauberhafte T├Âne,
├╝berirdisch sch├Ân.

Lange blieb ich stehen
und lauschte,
er sah in den Himmel,
holte die T├Âne
aus dem Paradies,
es wurde mir weh
um mein Herz.

Mit einem ernstem Blick
dankte er f├╝r den Applaus
und meinen Obolus.
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