Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92221
Momentan online:
542 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Krimis und Thriller
Ein tragischer Unfall
Eingestellt am 17. 02. 2002 18:33


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Libell
???
Registriert: Feb 2002

Werke: 6
Kommentare: 9
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Libell eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Friedrich Mohrmann kauerte in seinem Versteck und wartete. W├╝rde es heute gelingen oder w├Ąre das Warten wieder vergeblich? Der rechte Fu├č war fast eingeschlafen. Nur das nicht! Vorsichtig bewegte er die Zehen, streckte das Bein lang aus und kauerte sich gleich wieder zusammen. Ein silberfarbiger Molkerei-LKW wurde im Morgendunst sichtbar. Mohrmann pre├čte sich dichter in das Gestr├╝pp der verkr├╝ppelten B├╝sche am Stra├čenrand. Tau tropfte ihm in den Nacken. Nur nicht gesehen werden! Mohmann lugte durch das Bl├Ątter-Dickicht. Der LKW ratterte laut dr├Âhnend vorbei. F├╝r einen kurzen Moment wurde der Fahrer sichtbar, er fuhr wie jeden Morgen seine Runde. Man konnte die Uhr nach ihm stellen. Halb neun, noch f├╝nfzehn Minuten. Um neun begann die Sprechstunde von Dr. med. Dietrich Eisenberg. Er wohnte im gleichen Dorf wie Fritz Mohrmann und praktizierte in der nahen Kleinstadt. Jeden Werktag gegen viertel vor neun passierte Eisenbergs eleganter dunkelblauer BMW auf der Landstra├če die einsame Stelle mit den Haselnu├čb├╝schen am Stra├čenrand.

Mohrmann sah dem Milchwagen nach, sp├Ąhte dann mit dem Fernglas die Landstra├če hinauf und hinab. Kein Fahrzeug zu sehen und kein Motorenger├Ąusch war zu h├Âren. Nur Vogelgezwitscher und leises Grillenzirpen im Gras. Es duftete schwer nach Laub und Erde. Ein Flugzeug zog einen Silberstreif zum Horizont. Mohrmann sp├╝rte einen leichten Schmerz im Magen. Verdammt, er h├Ątte doch etwas fr├╝hst├╝cken sollen. Aber seit seine Frau gestorben war, schmeckte ihm nichts mehr. Fr├╝her hatten sie jeden Morgen gem├╝tlich am Fr├╝hst├╝ckstisch gesessen, Kaffeeduft zog durch das Haus, Hilde hatte Br├Âtchen im Herd aufgebacken, die Zeitung lag auf dem Tisch und das Radio spielte. Fr├╝her, da war das Fr├╝hst├╝ck ein gem├╝tlicher Tagesbeginn gewesen. Beide hatten es genossen. Bis Hilde pl├Âtzlich nicht mehr essen mochte, keinen Appetit mehr hatte. Zuerst hatten sie dem keine Bedeutung beigemessen. Aber dann wurde Hilde immer blasser, kraftloser. Er dr├Ąngte sie, zum Arzt zu gehen. Hilde hatte Bedenken. Sie sei ja gar nicht krank, habe nur keinen Appetit, das w├╝rde schon vergehen. Was sollte sie dem Arzt viel sagen. Mohrmann lie├č nicht locker. Widerstrebend gab Hilde nach und rief in der Praxis eines Facharztes f├╝r Allgemeinmedizin in der nahe gelegenen Kleinstadt an.

Die Helferin hatte Hilde gefragt, was sie h├Ątte. Wenn es nur ein wenig Appetitlosigkeit sei, dann w├Ąre es ja nichts Ernstes, dann habe sie leider erst einen Termin in vier Wochen. Friedrich Mohrmann hatte seine Frau zum Arzt begleitet. Hinter einem breiten Schreibtisch sa├č der Facharzt f├╝r Allgemeinmedizin im eleganten schwarzen Ledersessel. Vor dem Schreibtisch standen zwei sch├Ąbige Besucherst├╝hle mit fleckigem Bezug. Wie viele Patienten m├Âgen hier vor Angst geschwitzt haben, fragte sich Mohrmann. Der braungebrannte Arzt (Sonnenbank, vermutete Mohrmann) gab ihnen nicht die Hand, wies mit schlaffer Handbewegung auf die fleckigen St├╝hle. Hilde und Mohrmann nahmen Platz. Hilde berichtete von ihrer Appetitlosigkeit und davon, da├č sie sich allgemein schlecht f├╝hle und unfreiwillig einige Kilo abgenommen habe. Dr. Eisenberg sah kritisch an Hilde hinunter, spreizte die manik├╝rten Finger, trommelte leicht ungeduldig auf die polierte Schreibtischplatte: "Ach meine Beste, Sie haben doch noch viel zuzusetzen!" Er lachte dr├Âhnend.

Mohrmann bemerkte, wie Hilde besch├Ąmt err├Âtete. Seit den Wechseljahren hatte sie etwas zugelegt, das machte ihr sehr zu schaffen. "Befindlichkeitsst├Ârungen!" Der Arzt seufzte und starrte mi├čmutig auf Hildes selbstgestrickten Pullover "f├╝r Befindlichkeitsst├Ârungen zahlt die Kasse keine Medikamente. Gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich, essen Sie mehr Obst und kommen Sie in einem halben Jahr wieder!" Er erhob sich. Mohrmann war verbl├╝fft. Wieso nur Befindlichkeitsst├Ârung? Woher wu├čte der Arzt das? Ohne Untersuchung, ohne Labordiagnostik? Hilde stand auf: "Danke Herr Doktor!" Mohrmann war verwirrt. War das jetzt alles? Er hockte immer noch auf dem sch├Ąbigen Besucherstuhl. Im Kopf schwirrten tausend ungesagte S├Ątze, seine Lippen ├Âffneten sich aber es kam kein Ton heraus. Der Arzt warf ihm einen ungn├Ądigen Blick zu, stand auf, umrundete den Schreibtisch, schritt an Mohrmann vorbei zur T├╝r. Mohrmann stand z├Âgernd auf, folgte zur T├╝r. "Auf Wiedersehen Herr Doktor!" Sie gaben Eisenberg die Hand. Mohrmann ├Âffnete den Mund, wollte noch etwas sagen, aber er kam nicht mehr dazu. Der Arzt ergriff resolut seine z├Âgernd ausgestreckte Hand und bef├Ârderte ihn am ausgestreckten Arm hinaus auf den Flur.

Mohrmann lehnte sich an den Haselstrauch, massierte das Bein und lauschte. Ein fernes Brummen wurde lauter, schwoll an, Motorenger├Ąusch. Mohrmann hob das Fernglas und sp├Ąhte die Allee hinab zu dem Punkt, wo man die Stra├če gut einsehen konnte. Ein kleiner wei├čer Kastenwagen kam heran, gefolgt von einem roten VW Golf. Der Kastenwagen belieferte den B├Ącker mit Mehl und Backzutaten, im Golf fuhr Mohrmanns Skatbruder Hans Wohlers zur Arbeit. Mohrmann ging in die Knie, duckte sich tief ins Geb├╝sch und hielt den Atem an, bis die Fahrzeuge vor├╝ber waren. Das Motorenger├Ąusch wurde schw├Ącher, nur noch ein leichtes Sirren lag in der Luft. Mohrmann entspannte sich.

Hilde war es nach dem Arztbesuch noch schlechter gegangen. Nach vier Monaten erlitt sie eine Magenblutung, wurde mit dem Notarztwagen ins Kreiskrankenhaus gebracht. Es war Krebs und er war schon zu weit fortgeschritten. Man machte ihnen keine Hoffnungen. Hilde wollte zu Hause sterben. Eisenberg kam zweimal am Tag vorbei und gab Hilde eine schmerzstillende Spritze. Mohrmann sa├č stundenlang an Hildes Bett und hielt ihre Hand. Als die Schmerzen immer schlimmer wurden, verlangte Mohrmann von Dr. Eisenberg wirksame Schmerzmittel. Der Arzt rang die H├Ąnde. Sein Arzneimitteletat sei ohnehin bereits ausgesch├Âpft, er h├Ątte in diesem Quartal schon zu viele Medikamente verschrieben, eine Bet├Ąubungsmittelverschreibung w├╝rde ihn "abrechnungsm├Ą├čig" zu sehr belasten, au├čerdem k├Ânne Frau Mohrmann ja abh├Ąngig werden von den Opiaten. Mohrmann war entgeistert. Abh├Ąngig?! Seine Frau war schwerstkrank, im Endstadium einer unheilbaren Krebserkrankung, nur Morphium brachte noch etwas Linderung ÔÇô und der Arzt redete von Abh├Ąngigkeit?! Mohrmann ├╝berlegte einen Augenblick ob er den Arzt wechseln sollte, aber die n├Ąchste Arztpraxis lag in der zwanzig Kilometer entfernten Kreisstadt ÔÇô zu weit, um einen der dortigen ├ärzte um Hausbesuche zu bitten. Er war auf Eisenberg angewiesen, Hilde war ihm praktisch ausgeliefert.

Hilde starb drei Wochen sp├Ąter unter qualvollen Schmerzen. Mohrmann sa├č auch die letzte Nacht an ihrem Bett. In der Morgend├Ąmmerung h├Ârte ihr Herz auf zu schlagen. Mohrmann weinte und hielt so lange ihre H├Ąnde, bis diese ganz kalt waren. Erst dann rief er den Arzt an und bat ihn um die Ausstellung des Totenscheines. Nach einer dreiviertel Stunde erschien Dr. Eisenberg, zog sich Latexhandschuhe ├╝ber, untersuchte die Verstorbene fl├╝chtig, schrieb eilig den Totenschein aus und sch├╝ttelte munter Mohrmann die Hand: "Nun seien Sie man so zufrieden, wie es gekommen ist. Das w├Ąre doch nichts mehr geworden mit Ihrer Frau!"

Seien Sie man so zufrieden?! Mohrmann mu├čte sich zur├╝ckhalten, um den Mediziner nicht zu erw├╝rgen. Womit sollte er zufrieden sein? Damit, da├č der unf├Ąhige Arzt damals seine Frau gar nicht untersucht hatte, ihre Krebserkrankung als "Befindlichkeitsst├Ârung" diagnostiziert hatte? Sollte Mohrmann damit zufrieden sein, da├č Hilde unter Qualen sterben mu├čte, weil Eisenberg um seinen Arzneimitteletat f├╝rchtete und Hilde nicht die Bet├Ąubungsmittel spritzte, die ihre Leiden h├Ątten wirksam lindern k├Ânnen? Nein, Mohrmann war ganz und gar nicht zufrieden.

Fernes Motorenger├Ąusch lie├č Mohrmann aus den Erinnerungen hochschrecken. F├╝nfzehn Minuten vor Neun. Hoffentlich kam heute Eisenbergs BMW ganz allein die Landstra├če entlang. Darauf wartete Mohrmann seit Tagen. Immer wieder waren andere Fahrzeuge aufgetaucht, die Mohrmanns Plan zunichte machte. Sie fuhren vor Eisenbergs BMW her, folgten ihm oder kamen ihm entgegen. Es war wie verhext. Einmal h├Ątte es fast geklappt, kein weiteres Auto weit und breit, Mohrmann hatte bereits frohlockt, da sah er aus dem Augenwinkel einen Radfahrer den fernen H├╝gel hinunterfahren. Mohrmann war blitzschnell ins Laubversteck zur├╝ckgesprungen und hatte sich flach auf den Boden geworfen. Nur keinen Augenzeugen!

Das Motorenge├Ąusch kam n├Ąher. Eine dunkelblaue Limousine. Mohrmann sah sich ruckartig um: kein weiteres Auto weit und breit, keine Motorr├Ąder, keine Radfahrer, keine Fu├čg├Ąnger, auch keine Trecker auf den Feldern. Mohrmann sp├Ąhte durch das Fernglas. Es war Eisenberg, der sich dort n├Ąherte. Er sa├č allein im Fahrzeug. Mohrmann ging in die Knie, robbte an den Stra├čenrand, ein flacher Graben und hohes Gras verdeckten ihn. Das Motorenger├Ąusch schwoll an, Mohrmann spannte alle Muskeln, sein Herz schlug bis zum Hals. Er griff nach einem Ast, den er vorsorglich im Gras versteckt hatte. Jetzt ging es um alles.

Als Eisenbergs Fahrzeug nur noch etwa zwanzig Meter entfernt war, schnellte Mohrmann wie eine Feder aus dem Graben hervor, tauchte ganz unverhofft wild den Ast schwenkend vor dem BMW auf. Eisenberg fluchte, ri├č das Steuer herum, Bremsen quietschten, das Fahrzeug schleuderte quer ├╝ber die Stra├če und prallte furchtbar dumpf krachend gegen einen massiven Chausseebaum.

Es war pl├Âtzlich ganz still, die V├Âgel hatten aufgeh├Ârt zu zwitschern, auch die Grillen waren verstummt. Mohrmann stand wie erstarrt. Immer noch kein Mensch weit und breit. Er warf den Ast weg, n├Ąherte sich vorsichtig dem verungl├╝ckten Fahrzeug. Eisenberg hing blut├╝berstr├Âmt und entsetzlich verrenkt halb aus der T├╝r. Er war nicht angeschnallt gewesen. Der Airback war ausgel├Âst worden, hatte aber nichts mehr ausrichten k├Ânnen. Eisenberg war tot.

Ein tragischer Unfall. Friedrich Mohrmann wandte sich ab, ├╝berquerte die Stra├če, holte sein altes Fahrrad aus dem Geb├╝sch und radelte ├╝ber einen holprigen Feldweg querfeldein nach Hause. Ganz in der Ferne h├Ârte er das Martinshorn eines Rettungswagens.





Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1978
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Michael Schmidt eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
├ťbertrieben

Hallo Libell,

eine sch├Âne Geschichte hast du geschrieben, l├Ą├čt sich sehr gut lesen. Doch die Stelle, wo der Arzt der armen Frau die Schmerzmittel verweigert, fand ich sie etwas ├╝bertrieben. Und was vielleicht von Nachteil war, dass das Ende zu fr├╝h absehbar war. Eine ├╝berraschende Wende w├Ąre meiner Meinung nach besser gewesen, Gerechtigkeitssinn hin, Gerechtigkeitssinn her.

Bearbeiten/Löschen    


Libell
???
Registriert: Feb 2002

Werke: 6
Kommentare: 9
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Libell eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Michael,

danke f├╝r Dein Lob und Deine kritischen Anmerkungen. Gro├če Teile der Erz├Ąhlung wurden von meiner Familie real erlebt - beim Krebstod meiner Mutter vor 2 Jahren. Der ├╝ber seinen Arzneimitteletat lamentierende Hausarzt existiert real und erfreut sich - nebenbei bemerkt (schmunzel) - bester Gesundheit.

Libell

Bearbeiten/Löschen    


Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1978
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Michael Schmidt eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Realit├Ąt

Hallo Libell,

wenn der Teil mit den Schmerzmitteln real ist, nehme ich meine Kritik selbstverst├Ąndlich zur├╝ck. Den ersten Teil mit der Nichtuntersuchung habe ich automatisch als real hingenommen, so was ist ja ( leider ) gang und gebe. Nur bei den Schmerzmitteln h├Ą├Ąte ich so eine harsche Einstellung eines Arztes nicht erwartet ( vielleicht eine naive Vorstellung meinerseits ).

Gru├č,
Michael

Bearbeiten/Löschen    


jorunn
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 4
Kommentare: 43
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Hallo, Libell,

ich m├Âchte mich meinem Vorredcner anschlie├čen, die geschichte liest sich gut, und sie ist - leider - glaubhaft. Ich selbst hab etwas ├Ąhnliches erlebt, zum Gl├╝ck andersrum. Meine Mutter hatte Krebs im Endstadium, und nur noch Morphium half. Ihre ├ärztin hat wirklich eine gute Schmerztherapie gemacht - sweit das ab einem gewissen Stadium noch geht, in dem die Schmerzen dann auch im Kopf sind, und gegen die kann man nichts tun - und dann sagte die ├ärztin zu mir, ich solle mir keine Sorgen machen, davon w├╝rde meine Mutter nicht abh├Ąngig. Ich habe dar├╝ber gelacht und sagte ihr, das widerum w├╝rde ich nicht glauben, aber abh├Ąngig oder nicht, von mir aus jede Stunde eine Spritze, nur leiden soll sie nicht. Da saget die ├ärztin, wenn ich das so s├Ąhe, um so besser, und nat├╝rlich sei meine Mutter abh├Ąngig, aber es g├Ąbe eine Menge Angeh├Ârige, die dann an drogens├╝chtige Fixer denken und bei jeder Morphiumgabe sofort "Mu├č das sein?" fragen...
Unglaublich, oder???
Zum text selbst m├Âchte ich noch etwas sagen. Der Absatz mit"Sein sie mal zufrieden" halte ich gr├Â├čtenteils f├╝r ├╝berfl├╝ssig, da Du bereits fast alles darin schon vorher beschrieben hast. Eine kurzer Satz in Richtung "Mohrmann sah ihn nur an..." w├Ąre m.E mehr, da ich denke, jeder kann sich ohne allzuviel Phantasie vorstellen, was Mohrmann diesem Menschen antun k├Ânnte. Nat├╝rlich ist die Rache vorhersehbar, doch mich hat mit tiefster Befriedigung erf├╝llt, dass niemand Herrn Mohrmann verantwortlich machen wird. Ein BMW-Fahrer, zu schnell auf regennasser Fahrbahn, ist wohl nichts, was die Polizei in Erstaunen versetzen wird.
Sch├Ânen Abend noch,
Jorunn

Bearbeiten/Löschen    


Libell
???
Registriert: Feb 2002

Werke: 6
Kommentare: 9
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Libell eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Jorunn,

es freut mich sehr f├╝r Deine Mutter, da├č sie eine so verst├Ąndnisvolle ├ärztin gefunden hat. Ich habe mich beim Lesen Deiner Zeilen gefragt, ob Frauen als ├ärztinnen vielleicht mitf├╝hlender,liebevoller und verst├Ąndnisvoller sind als viele m├Ąnnliche Kollegen.

Du hast sicherlich recht, wenn Du anmerkst, da├č der Absatz mit "seien Sie man so zufrieden" an sich ├╝berfl├╝ssig ist. Wei├čt Du, man ist wohl zu sehr in einer Geschichte befangen, wenn man selbst irgendwie betroffen ist. Verliert den n├Âtigen Abstand. Ich dachte beim Schreiben nur: dann war da doch noch diese kaltherzige Bemerkung, das mu├čt du auch noch anf├╝hren. Aber es bringt die Story nicht weiter.

Danke f├╝r Deine konstruktive Kritik!

Libell

Bearbeiten/Löschen    


Elke Anita Dewitt
Hobbydichter
Registriert: Mar 2002

Werke: 5
Kommentare: 17
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Ein tragischer Unfalltod

liebe Libelle,
sehr ergreifend diese Geschichte, zumal du sie ja wirklich in der Form erlebt hast.
Ich w├╝nsche dir viel Kraft und innere St├Ąrke, um Vergangenes verarbeiten zu k├Ânnen.
Viele Gr├╝├če
Elke A. Dewitt
__________________
E.Dewitt

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Krimis und Thriller Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!