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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Ein unerfüllter Wunsch
Eingestellt am 07. 06. 2011 23:35


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Tala
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2010

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Ein unerfüllter Wunsch

Es war an einem Freitagabend. Marlena hatte endlich Feierabend. Eine anstrengende Woche hatte sie wieder hinter sich gebracht und wollte zur Entspannung und Ablenkung nach der Arbeit alleine noch etwas trinken gehen. Da sie immer noch single war, und nahe daran der Männerwelt zu entfliehen um sich in der Frauenwelt umzusehen, wollte sie sich dennoch nach einer männlichen flüchtigen Bekanntschaft umsehen. Marlena fand, die Männer hätten noch eine letzte Chance verdient. Auch wenn sie in ihrem Leben sehr oft verletzt und hintergangen worden war.
Eine Freundin hatte ihr von der Erotikbar "RedLight" erzählt. Marlena fand den Namen der Bar sehr ansprechend und für ihr Vorhaben äußerst günstig. Nach knapp 10 Minuten hatte sie die Bar gefunden und ging hinein. Doch sie hätte niemals gedacht, dass sie das, was sie eigentlich wollte, nicht bekommen würde...

Sie hatte sich für ihr Vorhaben, eine aufregende Nacht zu erleben, noch schnell zuhause umgezogen und hatte nun einen feuerroten BH, ein dazu passendes Höschen und einen schwarzen Nerzmantel an. Ihre schlanken Füße steckten in tiefschwarzen Overkneestiefeln.
An der Bar angekommen, sich auf einen Hocker schwingend, trank Marlena einen Gin Tonic und bat den Barkeeper um Feuer. Nachdem sie ihr Glas geleert und zu Ende geraucht hatte, fiel ihr der Mann am Nebentisch auf. Er war sehr attraktiv und anscheinend ungebunden, wie ihr der Barkeeper zuflüsterte, als er ihre Blicke gespürt hatte. Marlena fragte ihn, woher er das wüsste, worauf der Barkeeper antwortete, dass er hier Stammgast war und sich auch manchmal mit ihm unterhalten hatte. Doch ob single oder nicht, war Marlena gleichgültig. Es wurde dadurch nur interessanter.
Sein Name war Andrej und seine Stimme raubte ihr den Atem. Mit diesem Hauch Erotik darin enthalten, fragte er sie, ob der Platz neben ihr noch frei war. Dabei sah er ihr tief in die Augen. Marlena hatte das Gefühl, er sehe direkt in ihre Seele, die nach Liebe und Leidenschaft dürstete.




Daraufhin blickten sie sich lange an.
Plötzlich nahm Andrej, wie als hätte er Marlenas Gedanken gelesen, ihre Hand und führte sie in eines der Zimmer im 1. Stock, welche die Bar für die Gäste bereit stellte.

Auf dem Türschild stand „Erfüllung“.

Marlena gefiel die Art, wie Andrej sie langsam und gefühlvoll zu küssen begann.
Wie ein Blitz hatte er in ihr das Feuer entfacht, nach dem sie sich so lange gesehnt hatte, es an einem Menschen auslassen zu dürfen. Sie streifte sich ihren Mantel vom Leib und war nur noch in roter Unterwäsche zu sehen. Andrej gefiel das sehr und da überkam beide die Lust, sich einander hinzugeben.
In sinnlicher Erregung riss Andrej Marlena den BH herunter und zog ihren Slip aus, während sie genüsslich begann seine Jeansknöpfe zu öffnen. Als schließlich zwei nackte Körper übereinander lagen, und Andrej in Marlenas ozeanblaue Augen sah, flüsterte er ihr ins Ohr, dass er sie wollte und zwar heftig. Marlena lag unter ihm, schnell atmend, und küsste ihn immer noch wie wild, während er sie fragend ansah. Sie verstand und kramte aus dem Nachttischchen ein Kondom hervor. Doch da kam ihr noch ein Gedanke, den sie schnell umsetzte. In der Schublade neben dem riesigen Bett war auch Gleitgel und Massageöl enthalten. Sie verteilte das Öl in ihren Händen, glitt mit ihnen über Andrej´s Haut und rieb ihn komplett mit dem Öl ein. Er tat es ihr gleich. Daraufhin konnten beide ihre Leidenschaft nicht mehr zügeln. Marlena flüsterte ihm mit säuselnder Stimme ins Ohr, dass sie ihn spüren wollte, tief in ihr.
Andrej streichelte ihren mit Öl überzogenen Körper und versprach, dass er ihr niemals wehtun würde. Ganz tief in ihr spürte Marlena einen Augenblick später diesen wunderbaren Mann. Er wurde immer und immer mehr ein Teil von ihr. Von ihrem Körper. Von ihrer Seele. Es schien fast so, als würde er Besitz von ihr ergreifen. In einem wilden Rhythmus liebten sie sich. Man konnte beinahe ihre Herzen schlagen hören, so intensiv war ihr Liebesspiel. Und es war nicht zu verhindern, dass ihre Körper wie verrückt zu zucken begannen. Marlena lag unter ihm und schlang ihre Schenkel um Andrej. Presste diesen Körper nur noch fester an sich. Dieses Gefühl, fast wie mit Händen zu greifen, war, als würden sie innerlich explodieren. Als hätte man, als sie sich in die Augen blickten, eine Bombe entzündet. Der Faden war nun gänzlich herunter gebrannt. Wie als wäre eine Rakete gen Himmel geschossen. In diesem Augenblick der maximalen Hingabe war der Raum von Hitze, Schreien und rasanten Atemwellen erfüllt. Erschöpft und physisch völlig am Ende lagen beide danach Arm in Arm im Bett und konnten diesen Augenblick noch nicht wirklich realisieren. Als befänden sie sich noch in dieser Welt der Ekstase. Wie ein rötlicher Rausch, der sie nie wieder freigeben würde.

Nach einigen leidenschaftlichen Küssen schlief Marlena in Andrej´s Armen ein. In diesen Armen fühlte sie sich sicher. Sie fühlte sich wohl.
Und sie wusste genau, dass sie ihn nie wieder verlieren wollte.

Nach dieser wundervollen Nacht konnten beide nicht leugnen, dass sie sich stark voneinander angezogen fühlten und sich ineinander verliebt hatten. Von dieser Nacht an, waren sie eins. Und Marlena hätte nie geglaubt, wie schnell ihr Leben diese von ihr so ersehnte Wendung genommen hatte und noch nehmen würde...
Im Nachhinein fiel ihr auf, dass sie das, was sie eigentlich wollte, zwar bekommen hatte.
Doch das was sie zusätzlich dazu bekam, war viel mehr als das, was sie sich je erträumt hatte.
Es war Liebe.
__________________
-Schreiben ist Gefühl-
*Schönheit liegt im Auge des Betrachters*
~Glücklichsein~

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Duisburger
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Hallo Tala,

es knistert (bei mir) nicht. Das sollte aber eine erotische Geschichte tun.
Warum ist das so?
Einerseits ist deine Geschichte wenig überraschend, ja sogar schon ein bischen profan. Da ist nichts Neues, Überraschendes.
Alles leider schon gelesen.
Dann ist da die doch in Teilen sehr hölzerne Sprache.

quote:
Da sie immer noch single war, und nahe daran der Männerwelt zu entfliehen um sich in der Frauenwelt umzusehen, wollte sie sich dennoch nach einer männlichen flüchtigen Bekanntschaft umsehen.

Nahe daran, mit einer Frau in die Kiste zu steigen, wollte sie es noch ein Letztes Mal mit einem Kerl versuchen.
quote:
Marlena fand, die Männer hätten noch eine letzte Chance verdient. Auch wenn sie in ihrem Leben sehr oft verletzt und hintergangen worden war.
Och, nicht schon wieder (hört sich an wie aus einem Groschenroman im Heftchenformat). Und wenn es doch sein muß, formuliere es anders, mach es spannender, sag, was Sache war und warum deine Protagonistin sich trotzallem noch einmal mit einem Kerl einlassen will.

Ich werde mich heute Abend noch einmal mit dem Text beschäftigen, jetzt fehlt mir leider die Zeit.

bis dann

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Ofterdingen
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Liebe Tala,

An deinen Text kann man keine hohen literarischen Ansprüche stellen, aber das muss man ja auch nicht. Als romantische Liebesgeschichte ist sie völlig in Ordnung. Obwohl dies Genre sonst nicht mein Fall ist: Ich habe sie sehr gerne gelesen.

LG,

Ofterdingen

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