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Leselupe.de > Anonymus
Ein unnötiges leben
Eingestellt am 25. 03. 2003 23:11


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

"This is for all the lost children"

Die Tränen rannen über ihr Gesicht
das dahin über das Zeugnispapier siecht
eine vier, eine fünf....
und ihr letzter Funke Leben erlischt.

Und dann spürt sie nur noch .... Luft...

Die Augen schlossen sich zum ihrem letzten "flug",
sie hatte... vom Leben einfach genung.

Sie war da... auf der Welt, doch sie
war für alle nicht viel wert
Nur ein Zahnrad im grossen System
eine Nummer im Register...der gesellschaftlichen Versager
nur eine von millionen,
nur da

Keiner spürte ihren Schmerz,
alle dachten ihre Gedanken seien nur ein Scherz
....keiner nahm sie ernst.

Aber jetzt ist sie ja nicht mehr da,
wie wunderbar, für die Welt, da ihr ja nichts fehlt...

Und weil sie niemand wirklich kannte
wird sie auch nicht vermisst.

Ich stand vor ihrem Grab ohne Blumen
sie war weg...
auf immer....
ein Leben umsonst....

....aber es gibt ja noch viel!?!?

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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"This is for all the lost children"

Die Tränen rannen über ihr Gesicht
dass dahin über das Zeugnispapier siecht
eine vier, eine fünf...
und ihr letzter Funke Leben erlischt.

Und dann spürt sie nur noch... Luft...

Die Augen schlossen sich zum ihrem letzten "Flug",
sie hatte... vom Leben einfach genung.

Sie war da... auf dieser Welt, doch sie
war für alle nicht viel Wert
Nur ein Zahnrad im grossen System
eine Nummer im Register... der gesellschaftlichen Versager
nur eine von Millionen,
nur da

Keiner spürte ihren Schmerz,
alle dachten ihre Gedanken seien nur ein Scherz
... keiner nahm sie ernst.

Aber jetzt ist sie ja nicht mehr da,
wie wunderbar, für diese Welt, da ihr ja nichts fehlt...

Und weil sie niemand wirklich kannte
wird sie auch nicht vermisst.

Ich stand vor ihrem Grab ohne Blumen
sie war weg...
auf immer...
ein Leben umsonst...

...aber es gibt ja noch so viele!?!?


Ich habe es gestern gelesen, ich habe es heute Nacht gelesen und ich habe es noch einmal heute Morgen gelesen und es ist mir immer unter die Haut gegangen.
Besonders der Wiederspruch ihrer Gedanken, die Vermutung, dass sie ganz allein auf der Welt sei, und das dann jemand am Grab steht. Beinahe wollte ich schon sagen, dafür hat es sich gelohnt zu leben - aber das hätte einen bösen Beigeschmack.
Auf einem Grabstein stand einmal folgendes:
... schenkt mir zu Lebzeiten die Blumen ...

liebe Grüße
Reneè

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flammarion
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hm,

zum heulen schön. wirklich anrührend. lg
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Old Icke

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