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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Eindrücke
Eingestellt am 31. 10. 2007 09:49


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Sohn der Illussion
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2005

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Eindrücke

Heute ging ich total ungezwungen und ohne irgendwelchen Zeitdruck spazieren. Einfach so, aus purer Langeweile, und weil mir einfach danach war. Ich entfernte mich von dem Schulungszentrum in dem ich zur Zeit bin, und lief eine leichte Steigung hinauf, einen kleinen Feldweg entlang. Eigentlich ein sehr schöner Tag zum spazieren gehen, denn die Sonne schien und es war so um die 18 Grad warm, also ganz O.K. Auf einer ziemlich großen Wiese machte ich Halt und setzte mich hin, sozusagen mitten in der Pampa. Ich zog meinen Pulli aus und legte ihn hin, und mich dann darauf. Ich schloss die Augen und genoss alles was so auf meine Sinne einströmte. Links und rechts von der Wiese waren Wälder, wie es mir schien sehr bewohnte Wälder, denn ich nahm die Stimmen vieler verschiedener Vögel wahr.
Ich hörte wie der Wind über die Bäume strich und sie sich bogen und knarrten. Ich spürte den Wind auf meiner Haut und fühlte den Sonnenschein der mich wärmte.
Ich dachte in diesen Momenten an gar nichts, ich genoss einfach die Dinge, die aus meiner Umwelt auf mich einströmten und sie erfreuten mich. Nach einiger Zeit öffnete ich meine Augen und setzte mich wieder auf.
Ich konnte all meine Sorgen hinter mir lassen, aus dem Alltag entfliehen ohne irgendetwas Illegales zu tun. Früher nahm ich Drogen, aber dann fand ich heraus, dass man sich auch an Dingen berauschen kann, die einfach nur schön sind, die man aber nur findet wenn man sich auf die Suche danach macht, und zwar in der Natur bzw. bei den Dingen die Gott für uns gemacht hat, denn er hat für alle Dinge gesorgt die wir Menschen benötigen.
Allerdings ist es nicht einfach in der heutigen Stress- und Powergesellschaft, den Blick für die wahrhaft kostbaren Dinge des Lebens zu behalten oder zu finden.
Ich stand auf und ging weiter. Einem kleinen Feldweg folgend, der in einen Wald führte, spazierte ich gemütlich vor mich hin, meine Sinne auf die Dinge gerichtet, die meine Augen sahen. Ein wunderschönes kleines Wäldchen wie man es sich vorstellt, ziemlich dicht bewachsen und sehr idyllisch. Es schien als lief man durch einen Tunnel von Bäumen. Links und rechts des Weges war überall dieses Farnkraut, Tannenzapfen lagen auf dem Weg. Es war einfach nur schön dort spazieren zu gehen.
Ich berührte die Zweige der Nadelbäume und strich über sie, als wenn sie mein wären, so als ob sie ein Teil von mir wären. Und das sind sie auch, denn die Natur ist für den Menschen geschaffen, damit er sich darin wohl fühlt. Sie ist sozusagen dem Menschen zugeteilt worden als sein Teil. Aber was macht denn der Mensch aus dem Leben? Was macht er aus den Werten die uns glücklich machen sollten? Er deklassiert sie, stellt sie ins Abseits, und macht sich seine eigene Welt. Großstädte, Betonklötze, Hektik, Stress, Gruppenzwang, und so weiter. Während ich so spazierte dachte ich mir dann Folgendes: Ich bedauere die Welt zu kennen wie ich sie kenne, ich bedauere all die Menschen die denken, dass materielle Dinge zum Glück führen, ich bedauere, dass die Menschen diese Welt so gemacht haben wie sie heute ist, mit Kriegen, Hungersnöten. Ich bedauere all die Menschen, die Gott keinen Platz in ihrem Leben geben, ja, ich bedauere, dass die meisten Menschen die wirklich wertvollen Dinge des Lebens nie finden werden, weil sie von den jetzigen Dingen in der Welt geprägt werden und sich jeden Mist andrehen lassen und glauben.
Ich liebe diese Welt, doch ich verachte das System, das ständig versucht mich gefangen zu nehmen und auf mich abzufärben.
Denn so wie die Dinge die mir in der Natur begegnen mich glücklich machen, genauso machen mich die Dinge die ich über diese Welt höre und sehe sehr wohl unglücklich; bewusst oder unbewusst. Niemand kann verdrängen, wenn Tausende Menschen sterben wegen irgendwelchen Terroranschlägen, Kriegen oder Amokläufen.
Möglicherweise oberflächlich, aber niemals unterbewusst. Diese Dinge machen uns Angst oder lassen uns abstumpfen, sie prägen uns und wirken auf uns, ob wir wollen oder nicht.

__________________
Letztendlich bleibt doch nur noch die Hoffnung.

Version vom 31. 10. 2007 09:49

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Eskapismus.

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Sweetrebell
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hallo sohn der illusion

sorry, aber kommt mir mit zuviel erhobenem zeigefinger daher.
der text würde besser wirken, wenn du einfach nur deine gefühle über die natur zum ausdruck bringen würdest.
vielleicht willst du nochmal darüber nachdenken.
gebe daher noch keine wertung ab.
oder du ignorierst einfach mein geschreibsel

lg
sweetrebell
__________________
Wenn man sich einbildete, glücklich zu sein, wäre man es!

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Sohn der Illussion
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--> "Prosaiker -- Eskapismus"
Ja, hast recht, Realitätsflucht. Wobei meine Realität selbst eine Scheinwirklichkeit ist.

--> "sweetrebell"
Danke. Eigentlich habe ich geschrieben was ich fühle und was mich irgendwie beschäftigt, kam wohl falsch rüber.

Gruß Son
__________________
Letztendlich bleibt doch nur noch die Hoffnung.

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