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Leselupe.de > Kurzprosa
Eine Nacht mit Sex und vielen Toten
Eingestellt am 06. 02. 2005 10:51


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nachtsicht
Manchmal gelesener Autor
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Es ist Zeit zu Verschwinden, denkt er, während das Blut in seinem Körper zirkuliert,
und er mit einem Tier aus dem Zirkus korpuliert. Naja, ganz so schlimm ist es nicht,
fĂĽr einen Laufsteg ist so eine Figur natĂĽrlich untragbar, ihr Bett und der FuĂźboden
halten sie bisher aber noch auf. Auf und ab. Der Alkohol macht langsam Platz fĂĽr
ein mildes Erdbeben der Realität. Es schüttelt ihn unorgasmisch.
Was für ein seltsamer Anblick: Ein Mann täuscht vor, vorher sich bei der Wahl.
Auch ein riesiger Mensch kann seine Leere nicht ausfĂĽllen.

Er geht ins Bad und holt sich einen runter um die ganze Sache wenigstens zum Ende zu bringen,
zieht sich an, gibt ihr die Nummer einer Partnerschaftsvermittlung und
verlässt den Käfig. Zuvorkommend war sie schon, in jeder Hinsicht.
Trotzdem: Wie kann man so etwas schnell vergessen?
Vergessen heisst nicht mehr daran denken, also denkt er an etwas anderes.
Und dann, auf dem heller werdenden Weg in seine Komfortzone,
sieht er diejenigen, die sich zur Arbeit verpflichtet fĂĽhlen und sich
in einem Labyrint der Gewohnheit verlaufen haben, und er weiss dass es ihm nicht am schlechtesten geht.

Zeilen von frĂĽher stranden in seinem Bewusstsein, so wie Wale nach einer Ă–lkatastrophe.
Zeilen, zu denen er frĂĽher geweint hat, oder zu denen sein Weinen gefĂĽhrt hat:

Halt mich fest ich sterbe,
die Welt widert mich an,
Nächte voller Leiden
und Tage im Rhytmus der leeren Sanduhr.

Diese Zeilen begleiten ihn nun auf eine StraĂźe.
Sein Wirbelsäule bricht an mehreren Stellen,
FĂĽr den Blechschaden des Autofahrers kommt die Versicherung auf.

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Monfou Nouveau
???
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Hallo nachtsicht!

Dein Text macht auf mich den Eindruck, als sei er zusammengezimmert. Rechtschreibung, Sprachmetrum, innere Logik, Konstrukt – ich sehe überall Defizite. Vor allem sollte es inzwischen Standard sein, dass man, wenn man die Rechtschreibung nicht beherrscht, zumindest einmal die Word-Rechtschreibhilfe drüber schickt.


Nimm nur einmal den ersten Satz, der so im jetzigen Original lautet:

Es ist Zeit zu Verschwinden, denkt er, während das Blut in seinem Körper zirkuliert,
und er mit einem Tier aus dem Zirkus korpuliert.


Das Verb „verschwinden“ wird kleingeschrieben, das Wort „korpulieren“ kenne ich nicht, scheint mir ein Zwitter aus Kopulation (Begattung) und Korpulenz (Leibesfülle).

„Während das Blut in seinem Körper zirkuliert… “ Was sonst sollte das Blut tun? Ich hatte angenommen in jedem lebenden Menschen zirkuliert Blut, daher leuchtet mir nicht ein, wozu die Mitteilung gut ist.
Es geht weiter:

Naja, ganz so schlimm ist es nicht,
für einen Laufsteg ist so eine Figur natürlich untragbar, ihr Bett und der Fußboden…


Was ist eigentlich nicht so schlimm? Das Kopulieren mit Tieren? Es scheint mir so, dass der Autor erst etwas „Schockierendes“ mitteilen will, sich aber dann nicht traut und seine eigene Aussage widerruft. Im zweiten Teil des Satzes geht es ohne erkennbaren Kontext weiter. Jetzt ist von der offenbar „untragbaren“ Figur die Rede, wessen Figur ist denn gemeint und welche Rolle spielt sie?

Ein Mann täuscht vor, vorher sich bei der Wahl.
Mit Verlaub, sehr verehrter Autor, das ist Nonsens.

Ich weiĂź nicht, wer hier fĂĽr welchen Blechschaden aufkommen sollte, aber eins ist klar: Der Schaden scheint erheblich.
Ich habe doch wenigstens etwas Gutes zu vermerken: Der Titel ist erstklassig! Wenn der Text nur halten könnte, was der Titel verspricht! Ich rechne einfach mal darauf, dass da noch Texte nachkommen, die überzeugen werden.

Liebe GrĂĽĂźe

Monfou

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nachtsicht
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Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
Und danke auch fĂĽr dein Loben wegen des Titels.
Die Rechtschreibfeler sind in meinen Augen eher zweitrangig.

Es geht um eine Frau, figurlich dick wie ein Elefant, mit welcher der Held schläft. Daher die "Wortkreation" korpulieren.

Sie reitet ihn, und er erkennt seine Lage: unter einer tierisch abgehenden Riesenfrau will er nur noch weg, er täuscht seinen Orgasmus vor, seine Wahl bezüglich der "Korpulationspartnerin" ging ziemlich daneben.

Und letztlich wird er von einem Auto ĂĽberfahren. So etwas kommt vor.

Ich gebe dir recht, nachdem ich den Text gelesen habe, ist er vielleicht an manchen Stellen schwer verständlich. Und doch: Ist es arrogant, zu erwarten, dass der Leser sich ein paar Gedanken macht?

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Monfou Nouveau
???
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Hallo nachtsicht!

Deine Erklärung ist hilfreich, um den Text einordnen zu können. Welche Konsequenzen du ziehst, musst du natürlich selbst entscheiden. Klarheit in der Rechtschreibung und in einzelnen Sätzen kann nie schaden. Ich habe ja nur Beispiele herausgegriffen - es gäbe noch mehr. Vor allem ist es schwierig diesen nun benannten bewussten Feinsinn (korpulieren) zu erkennen, wenn der Text andererseits auch Nachlässigkeiten und Rechtschreibfehler aufweist.
So bin ich jedenfalls auf Weiteres gespannt.

Beste GrĂĽĂźe

Monfou

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Nicolas
Schriftsteller-Lehrling
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quote:
Ursprünglich veröffentlicht von Monfou Nouveau

Ein Mann täuscht vor, vorher sich bei der Wahl.
Mit Verlaub, sehr verehrter Autor, das ist Nonsens.


Er täuscht sich bei der Wahl (der Frau vermutlich, sollte deutlicher sein) und danach täuscht er beim Sex vor.
Das mit dem Autounfall war mir aber auch nicht ersichtlich.

Teilweise fand ich den Text aber sehr gelungen: "Tage im Rhytmus der leeren Sanduhr", "Zeilen von frĂĽher stranden in seinem Bewusstsein, so wie Wale nach einer Ă–lkatastrophe".
Das halte ich fĂĽr sehr gelungen. Allerdings ist die Formatierung schon teilweise ĂĽbel. Ich vermute, dass du den Text irgendwo geschrieben hast, wo ZeilenumbrĂĽche anders gehandhabt werden als in Webbrowsern. (Oder aber die ZeilenumbrĂĽche sind Absicht ... ?)

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nachtsicht
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Die Zeilen brechen ungewollt um!

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