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Leselupe.de > Humor und Satire
Eine ehrenwerte Mission
Eingestellt am 04. 02. 2004 11:59


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Bonnie Darko
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Eine ehrenwerte Mission

Es war am 22. Januar in den sp├Ąten Nachtstunden, als sich am Himmel ├╝ber Haneb├╝chen, einem verschlafenen Ort im S├╝dbadischen, ein ungew├Âhnliches Leuchten zeigte. Der kegelf├Ârmige Lichtschein, dessen Farbton irgendwo zwischen kornblumenblau und veilchenviolett lag, flackerte unvermittelt in etwa hundert Metern H├Âhe auf wie der Strahl einer ├╝berdimensionalen Taschenlampe, ver├Ąnderte ein paarmal seinen Durchmesser, als wolle er sich bestimmten Gegebenheiten anpassen, und wanderte dann hin und her, als sei er sich seiner Bestimmung nicht ganz sicher. Das ganze dauerte nur Sekunden; danach verschwand die Erscheinung so pl├Âtzlich, wie sie gekommen war. Ein zuf├Ąlliger Beobachter h├Ątte sich vermutlich mit einem Schulterzucken abgewandt und mit der Erkl├Ąrung begn├╝gt, da├č es sich um eine n├Ąchtliche Milit├Ąr├╝bung oder ein seltenes meteorologisches Ph├Ąnomen handelte. Der s├╝dbadische Menschenschlag neigte nicht zu un├╝berlegter Paranoia, und da das ├ťberlegen in diesen Breitengraden selten ohne den m├Ą├čigen Genu├č heimischer Winzerprodukte vonstatten ging, f├╝hrte man ein im Gro├čen und Ganzen recht friedliches Leben.

Friedlich, aber vor allem tief, war auch der Schlaf des Haneb├╝chner B├╝rgermeisters, der sich soeben mit einem leichten Grunzen vom R├╝cken auf die Seite drehte, und dabei auch noch das letzte Drittel der unzul├Ąnglichen Daunendecke vom K├Ârper seiner Frau zog, um damit seine eigenen behaarten Schultern zuzudecken. H├Ątte er weniger fest geschlafen und stattdessen aus dem Schlafzimmerfenster geschaut, so h├Ątte er vielleicht bemerkt, da├č auf der Wiese hinter dem Nachbarhaus ein seltsames kastenf├Ârmiges Objekt von der Gr├Â├če einer kleinen Scheune stand, an dessen L├Ąngsseite sich in just diesem Moment eine kreisrunde ├ľffnung auftat, durch die bla├čviolettes Licht fiel. Aber da die Digitalanzeige des Weckers auf dem Nachttisch des B├╝rgermeisters erst drei Uhr f├╝nfundzwanzig anzeigte und er nie vor halb sechs aufstand, bekam er von den ungew├Âhnlichen Vorkommnissen in seiner Gemeinde nichts mit, was ohne Zweifel besser f├╝r sein geordnetes christlich-demokratisches Weltbild aber nichtsdestotrotz von fatalen Folgen f├╝r die Gemeine Haneb├╝chen und den Rest der menschlichen Zivilisation war.

Xnurp/29 trat derweil durch die Einstiegsluke ins Dunkel einer ihm fremden Welt. Es dauerte eine Weile, bis er seine Sensoren auf die neuen Lichtverh├Ąltnisse eingestellt hatte. Der nahe Flug an der unbekannten Sonne vorbei hatte ihn f├╝r einen Moment geblendet, und die Au├čenschale seines Transporters war eigentlich nicht wirklich geschaffen f├╝r derart riskante Man├Âver.
Ein Hoch auf die Firma QUQWR, dachte Xnurp/29, und t├Ątschelte liebevoll die immer noch hei├če Vorderseite seines Flugger├Ąts, das mit einem leisen Summen reagierte.
Dann wandte er sich dem eigentlichen Grund seines kleinen Abstechers zu.
Er mu├čte gestehen, da├č er nicht schlecht gestaunt hatte, als er auf einem der Planeten der die namenlose Sonne umkreiste, Anzeichen f├╝r das Vorkommen primitiver Intelligenzen gefunden hatte. Sein erster Gedanke war, da├č der Bordcomputer sich t├Ąuschen mu├čte. Sicher, es wurden jeden Tag neue organische Lebensformen in den Weiten des Pnen-G├╝rtels entdeckt. Aber da├č Xnurp/29 in dieser weitab von jeglicher Zivilisation liegenden Galaxis auf eine, wenngleich niedrig entwickelte, INTELLIGENTE Daseinsform sto├čen w├╝rde, die obendrein in keinem Register auftauchte...nein, damit hatte er nicht gerechnet.
Umso gr├Â├čer war das Bedauern, als er die Daten des Planeten in den Computer eingab und herausfand, da├č das hiesige Sonnensystem in weniger als 40 Zeiteinheiten Opfer einer unaufhaltsamen Naturkatastrophe werden w├╝rde, die nicht nur diese sondern alle Sonnen im n├Ąheren Umkreis von Nagkacc984 zerst├Âren w├╝rde.

Xnurp/29 entschlo├č sich, da nicht einfach tatenlos zuzusehen.

Und hier war er nun, ein bi├čchen unschl├╝ssig, weil er nicht wu├čte, wie er sich verhalten sollte. Er hatte sich einen relativ ruhigen Ort auf der Schattenseite des blauen Planeten ausgesucht. Er wollte sich vorsichtig ann├Ąhern, um die Bewohner nicht unn├Âtig zu irritieren, denn er wu├čte, da├č es sich um vergleichsweise primitive Existenzen handelte, die m├Âglicherweise nicht ├╝ber seine Kommunikationsm├Âglichkeiten verf├╝gten. Au├čerdem wollte Xnurp/29 ungern einem Mi├čverst├Ąndnis zum Opfer fallen und angegriffen werden, weil die Einheimischen ihn f├╝r einen Feind hielten. Der Bordcomputer hatte ihm unmi├čverst├Ąndlich mitgeteilt, da├č die Bewohner des Planeten nicht nur ├╝ber Flugger├Ąte, sondern auch ├╝ber ein betr├Ąchtliches Arsenal an Waffen verf├╝gten. Obwohl es schien, da├č die meisten Einheimischen auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufe standen, gab es erstaunlich fortschrittliche Siedlungen, die sich in bestimmten Regionen zu regelrechten Clustern zusammengefunden zu haben schienen. An vereinzelten Stellen war man sogar so weit entwickelt, da├č man ├╝ber primitive M├Âglichkeiten zur Raumfahrt verf├╝gte, und genau diese Tatsache hatte Xnurp/29 in seinem Entschlu├č bekr├Ąftigt, dieser hoffnungsvollen Zivilisation eine, wenn auch geringe Chance auf Rettung zu verschaffen.

Xnurp/29 z├Âgerte noch eine Weile, und betrat dann die Behausung, hinter der er seinen Transporter abgestellt hatte, indem er eine einfache Klapp├Âffnung an der Seite als Einstieg benutzte. Der Computer hatte angezeigt, da├č sich in diesem Steinkasten intelligente Wesen von relativ geringer Intelligenz befanden, die m├Âglicherweise eine niedrigere Stufe in der Hierarchie der Gesellschaft einnahmen, daf├╝r aber einen friedlichen Eindruck machten oder zumindest keine gef├Ąhrlichen Waffen lagerten. Au├čerdem zeigte der Scan eine betr├Ąchtliche Zahl an Haustieren an, eine Tatsache, die der Computer als grunds├Ątzlich positiv bewertete. Da diese sich allerdings als unberechenbar erweisen konnten, beschlo├č Xnurp/29, eine Handlaserwaffe mitzunehmen, f├╝r alle F├Ąlle.

Es war erstaunlich still in dem dunklen Haus, aber das vertraute Summen von Elektrizit├Ąt machte Xnurp/29 Mut. Ohne die umfassenden, interaktiven Datenbanken des Bordcomputers war er zwar auf seine eigene Wahrnehmung und Intelligenz angewiesen, aber er hoffte, da├č er die Situation auch so meistern w├╝rde.

Es war offensichtlich, da├č die Bewohner des Hauses eine Art Ruhezeit einhielten, denn man hatte den Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert. Xnurp/29 fand einige der einheimischen Intelligenzen in einem abgeteilten Abschnitt der Behausung, und zog es zun├Ąchst vor, sie nicht zu reaktivieren, da er wu├čte, wie verwirrend es war, ohne Vorwarnung aus dem Ruhezustand aufgeschreckt zu werden. Die Dunkelheit erschwerte die Wahrnehmung, aber Xnurp/29 fand, da├č diese Leute nicht gerade einen intelligenten Eindruck machten. Ob der Computer sich da irgendwie vertan hatte? Aber dann sagte er sich, da├č er sich schlie├člich auf einem weitab gelegenen Planeten befand, und wohl kaum davon ausgehen konnte, da├č seine Bewohner der intergalaktischen Norm entsprachen.

In dem Moment ert├Ânte aus einem der abgetrennten R├Ąume ein Ger├Ąusch, das Xnurp/29 herumfahren lie├č. Es h├Ârte sich an, als murmele jemand etwas in einer unbekannten Sprache.
Also war doch noch jemand wach.
\"Hallo?\" fragte Xnurp/29 zaghaft, in den f├╝nf gel├Ąufigsten Sprachen. \"Ist da jemand?\"
Keine Antwort, nur das gleiche, an- und abschwellende Ger├Ąusch, eine Art leises, mi├čbilligendes Brummen.
Xnurp/29 wartete eine Weile, dann bewegte er sich vorsichtig in die Richtung, aus der das Ger├Ąusch kam. Seine rechte Hand klammerte sich um die Laserkanone, f├╝r den Fall, da├č es sich doch nur um eins der Haustiere handelte.
Er machte noch ein paar Schritte, dann prallte er unsanft gegen eine der mechanisch zu ├Âffnenden T├╝ren, die den Eingangsbereich ohne ersichtlichen Grund von den einzelnen Raumabschnitten trennten.
Verflixte Dunkelheit! H├Ątte er doch wenigstens auf seine eigenen Beleuchtungsmittel zur├╝ckgreifen k├Ânnen! Aber er war sich nicht sicher, ob er die Bewohner des Hauses dadurch in irgendeiner Form erschrecken oder beleidigen w├╝rde. Immerhin schien man hier gro├čen Wert auf Energiesparma├čnahmen zu legen.

Die T├╝r ├Âffnete sich lautlos nach innen, und Xnurps/29 betrat einen Raum, der durch schwaches Mondlicht gerade so stark erleuchtet war, da├č er sich auch ohne k├╝nstliche Beleuchtung orientieren konnte.
Sein Blick glitt langsam durch den Raum. Das Ger├Ąusch schien aus der rechten Ecke zu kommen...
Dann sah er den Einheimischen.
Xnurp/29 war sich zuerst nicht ganz sicher, ob er wirklich wach war, aber das dumpfe Grollen, das von ihm ausging, war unmi├čverst├Ąndlich ein Versuch, zu kommunizieren, wenn auch auf weit primitiverem Level, als Xnurp/29 bef├╝rchtet hatte. Vielleicht handelte es sich hier um einen W├Ąchter, eine dienende Intelligenz, die seine Nachricht zwar nicht verstehen, aber an die h├Âheren Intelligenzen weiterleiten konnte, wenn diese ihre Ruhephase beendet hatten. Ja, so mu├čte es sein.

\"Guten Tag,\" sagte Xnurp/29 im f├Ârmlichsten Alt-Nieder-Quodzec, der primitivsten und zugleich ├Ąltesten Sprache im ├Âstlichen Pnen-G├╝rtel, und steckte die Laserwaffe unauff├Ąllig zur├╝ck. Dieser grobschl├Ąchtige Untergebene w├╝rde hoffentlich in der Lage sein, seine Nachricht irgendwie abzuspeichern und an jemanden weiterzugeben, der der Sprachentschl├╝sselung m├Ąchtig war.
\"Entschuldigen Sie vielmals mein Eindringen ÔÇô ich wollte den Frieden dieser Behausung bestimmt nicht st├Âren, aber ich habe Ihnen eine unerfreuliche Mitteilung zu machen.\"
Als der Einheimische keine Anstalten machte, die H├Âflichkeiten zu erwidern, sondern nur weiter mi├čbilligend vor sich hinbrummte, beeilte sich Xnurp/29, zum Wesentlichen zu kommen, um seinen Gegen├╝ber von seinen friedlichen Absichten zu ├╝berzeugen. In knappen Worten teilte er ihm mit, was er ├╝ber die anstehende Zerst├Ârung des Sonnensystems wu├čte und teilte ihm den Code mit, ├╝ber den die h├Âheren Intelligenzen des Planeten Kontakt zum n├Ąchsten Nachrichten-Satelliten der Zivilisationsbeh├Ârde aufnehmen und um Evakuierung bitten konnten. Es war relativ einfach, ein Ger├Ąt zu bauen, mit dem dies m├Âglich w├Ąre, und f├╝r ein Volk, da├č Flugger├Ąte herstellte, sicherlich kein Ding der Unm├Âglichkeit. Alles weitere w├╝rde das intergalaktische Hauptsystem dann schon in die Wege leiten.

Als Xnurp/29 mit seinen Ausf├╝hrungen fertig war, verabschiedete er sich mit gemischten Gef├╝hlen von seinem stoischen Gespr├Ąchspartner. Der wortkarge Geselle hatte trotz seines stumpfsinnigen Genuschels eine unterschwellige Gereiztheit ausgestrahlt, und sich noch nicht einmal bedankt. Xnurp/29 tr├Âstete sich mit dem Gedanken, da├č die intelligenteren Bewohner der Behausung, wenn sie sich reaktivierten, sicher anders reagieren w├╝rden, und sich ÔÇô sobald der Kontakt zum intergalaktischen System hergestellt w├Ąre ÔÇô bei der Firma TROPKWRZ ein wesentlich moderneres Set an dienenden Intelligenzen besorgen k├Ânnten. Hatte eine Zivilisation sich erst einmal ins offizielle Register der Meldebeh├Ârde eingetragen, dauerte es f├╝r gew├Âhnlich nicht lange, bis die ersten Handelsvertreter auftauchten, um die neuen M├Ąrkte zu erschlie├čen.

Mit dem guten Gef├╝hl, das Richtige getan zu haben, betrat Xnurp/29 seinen Transporter und verlie├č den blauen Planeten so unauff├Ąllig, wie er ihn betreten hatte. Nur ein einziges fliederfarbenes Aufleuchten war noch zu sehen, bevor der dunkle Kasten mit einem kaum h├Ârbaren \"Pfff\" durch die Atmosph├Ąre im Sternenhimmel verschwand.

Im Schlaf zog die B├╝rgermeistersfrau von Haneb├╝chen ungeduldig an der Bettdecke, was ihrem Mann ein weiteres, diesmal nicht ganz so zufriedenes Grunzen entlockte. Es w├╝rde noch mindestens zwei Stunden dauern, bis der Wecker auf dem Nachttisch klingelte, und noch etwa hundert Tage, drei Stunden und 18 Minuten, bevor ein durch die Explosion von Nagkacc984 fortgeschleuderter Gesteinsbrocken vom Ausma├č mehrerer intergalaktischer Norm-Meilen in die Sonne rasen und eine ganze Serie gewaltiger Kernexplosionen ausl├Âsen w├╝rde, die die Erde und ihre Geschwisterplaneten in schwarze Klumpen geschmolzenen Gesteins verwandeln w├╝rden.

Von all dem ahnte man in Haneb├╝chen nat├╝rlich nichts. F├╝r die schlafende Gemeinde im S├╝dbadischen war es eine Nacht wie jede andere.

Auch der K├╝hlschrank im Nachbarshaus des B├╝rgermeisters schien von den n├Ąchtlichen Ereignissen v├Âllig unber├╝hrt, als sich um Punkt 3 Uhr 41 sein Thermostat mit einem gleichg├╝ltigen Klicken abschaltete.


_________________________

Anmerkung: Der Text ist am letzten Wochenende sehr spontan entstanden und noch nicht 100% schl├╝ssig, f├╝rchte ich.
Vielleicht gibt es hier ja Verbesserungsvorschl├Ąge. Ich bin da noch nicht so erfahren. ;-)

Eine Frage h├Ątte ich gleich mal vorab: Wie versteht ihr den Text? Warum h├Ąlt Xnurp den K├╝hlschrank f├╝r eine intelligente Daseinsformm (das ist doch klar geworden, oder)? Ich bin mir nicht sicher, ob das ganze Konzept richtig r├╝berkommt, aber ich wei├č nicht, wie ich es vermitteln soll, ohne die Pointe zu verderben (die wiederum f├╝r die Katz ist, wenn das Konzept nicht klar wird). F├╝r Verbesserungsvorschl├Ąge (auch in Form von Verst├Ąndnisfragen) w├Ąre ich dankbar.

BD

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majissa
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Herrlich! Das h├Ątte noch seitenweise so weitergehen k├Ânnen. Ich habe mich am├╝siert und fand an sich auch nichts unschl├╝ssig bis auf die Sache mit dem K├╝hlschrank, den ich, w├Ąre die Erkl├Ąrung unter deinem Text weggeblieben, nicht f├╝r den stoischen Kommunikationspartner gehalten h├Ątte. Denn am Ende schreibst du, dass der K├╝hlschrank sich im Nachbarhaus befindet. Seinen n├Ąchtlichen Gespr├Ąchspartner findet Xnurp/29 (g├Âttlicher Name!) aber zuvor im Haus des B├╝rgermeisters. Das erscheint mir verworren. Ansonsten habe ich wirklich nichts zu bem├Ąngeln. Du schreibst sehr sicher, phantasievoll und mit erstaunlich schr├Ągem Humor. Der Text ist gut aufgeteilt, hat keine L├Ąngen und zieht auch zugleich am Anfang ins Geschehen hinein. So mag ich es.

Lieben Gru├č
Majissa

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Bonnie Darko
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Danke, vor allem f├╝r den "schr├Ągen Humor". ;-)

Xnurp geht tats├Ąchlich ins Nachbarhaus, nicht ins Haus des B├╝rgermeisters. Warum ich den B├╝rgermeister da mit eingebaut habe - keine Ahnung. Es kam, wie es kam. Ein bi├čchen Lokalkolorit wollte ich einfach drin haben.

Hm, dann mal abwarten, was noch so kommt. Vielleicht habe ich mir da wirklich zuviel Gedanken um Nichts gemacht...war ja mein erster Beitrag.

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Bonnie Darko
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Aber das mit dem K├╝hlschrank h├Ątte ich schon gern klarer r├╝bergebracht...*grummel*

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majissa
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Ha! Ich habe doch tats├Ąchlich ├╝berlesen bzw. vergessen, dass das Raumschiff hinter dem Nachbarhaus landet. Vielleicht liegt es daran, dass du dies nur am Rande erw├Ąhnst, zuvor und danach aber wieder auf den B├╝rgermeister zur├╝ckkommst. Dadurch vergi├čt man schnell den eigentlichen Landeplatz, ist vollkommen auf das Haus des B├╝rgermeisters konzentriert und wundert sich am Ende ├╝ber den anderswo auftauchenden K├╝hlschrank, verbindet ihn nicht mit dem Geschehen. Zu l├Âsen w├Ąre die Verwirrung, indem du nochmals herausstreichst, wen genau Xnurp nun besucht. Am besten noch im Augenblick des Einstieges. Dann wird die K├╝hlschranksache nat├╝rlich auch klar.

Aber um Himmels Willen nicht den B├╝rgermeister rausnehmen! Das w├Ąre schade.

Lieben Gru├č
Majissa

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Bonnie Darko
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Vielleicht sollte ich einfach eine Karte malen. *g*

Nein, du hast recht, ich schaue es mir nochmal an. Auf solche Fragen habe ich ja gewartet. Das ging beim Schreiben alles zu schnell.

Ich m├╝├čte vielleicht auch irgendwie r├╝berbringen, da├č Xnurp keine organische Lebensform ist und deshalb automatisch die Maschinen f├╝r die intelligenten Wesen h├Ąlt (so wie auch sein Computer, der es nicht besser wei├č).

Aber wenn ich das zu deutlich mache, geht die Doppeldeutigkeit zu fr├╝h fl├Âten, f├╝rchte ich. Der K├╝hlschrank ist doch mein End-Twist.... Deshalb will ich den Leser bis dahin eigentlich im Ungewissen lassen.

Vielen Dank f├╝r's Feedback, majissa!

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